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Eisbären Berlin

Lions nehmen Festung O2-World im Sturm

Eisbären kommen gegen Frankfurt 2:6 unter die Räder

17 Siege und vorbei: Die Berliner Eisbären mussten am Freitagabend vor 14.200 Zuschauern in der O2-World ein Ende ihrer monatelangen Heimserie hinnehmen. Stürmische Frankfurt Lions entführten beim 6:2-Sieg alle drei Punkte in der Hauptstadt - und zwar absolut verdient.
  Freitag, 09.10.2009, 21:49 Uhr


Am Anfang sah es für die nach wie vor ersatzgeschwächten Berliner noch gut aus. Ohne Nationalspieler Busch (Muskelfaserriss), aber dafür wieder mit Alexander Weiß entwickelten die Hausherren früh ihren gewohnten Sturmdrang. Tyson Mulock und Sven Felski machten in der 6. Minute mit einer sehenswerten Kombination das 1:0. Felski bediente Mulock mit einem Querpass und Sturmpartner Mulock hatte dann das leere Tor vor sich. Danach jedoch riss den Berlinern der Faden. Young schob in der 10. Minute im Powerplay flach zum 1:1 ein. Ein ganz ähnliches Tor, bei dem die Lions ungehindert im gegnerischen Drittel Kurzpässe spielen konnten, gelang wenig später in der 14. Minute Polaczek. Und Gawlik nahm in der 17. Minute süße Rache an seine Ex-Arbeitgeber. Dass der ehemalige Frankfurter Regehr in der 18. Minute per Schlagschuss das 2:3 markieren konnte, war fast ein wenig schmeichelhaft.

Im Mittelabschnitt bemühten sich die Berliner um den Ausgleich, doch die Chancen waren einfach selten zwingend und hinten entwickelte eine teilweise inkonsequente Abwehr immer wieder brenzlige Situationen. In der 39. Minute sorgte Ulmer bei angezeigter Strafe gegen Berlin sogar das 2:4 - ein enorm wichtiger Treffer aus Sicht der Gäste.

Wer nun im Schlussdrittel eine furiose Aufholjagd der Berliner erwartete, sah sich getäuscht. Mit zunehmender Spieldauer kam den Eisbären auch das Selbstvertrauen abhanden. Die Lions ließen nichts mehr anbrennen, Derek Hahn konnte per Doppelschlag (44./49.) sogar noch deutlich für sein Team erhöhen. Und so mancher Zuschauer in der Arena rieb sich die Augen, denn die Hessen - früher mit ihrem teils überalterten Kader eher ein behäbiger Gegner - machten den Eisbären selbst in punkto Schnelligkeit und Offensivdrang vieles vor.
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26.08.2026 20:37 Uhr

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