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Krefeld Pinguine 10.09.2006, 20:51

Pinguine enttäuschen auf ganzer Linie

Trainer Ehrenberger nimmt es gelassen hin

Was Krefeld am Sonntagnachmittag in Duisburg ablieferte, war nicht aller Ehren wert. Es schien so, als hätten die Mannen von Coach Jiri Ehrenberger schlicht keine Lust gehabt, Eishockey zu spielen. Früh gerieten die Gäste, unterstützt von zahlreich angereisten KEV-Anhängern, in Rückstand. In einem unterklassigen Spiel erkämpften sich die Füchse einen verdienten 2:1-Sieg vor rund 2700 Zuschauern.

Im Gegensatz zu Duisburg waren die Pinguine nicht bereit zu kämpfen. Taktische Defizite führten zu Kontern der Gastgeber. Ehrenbergers Team war nicht in der Lage sich Torchancen zu erarbeiten. Zudem stand die Defensive unsicher: In der 12. Minute zirkelte EVD-Kapitän Robert Francz den Puck an Reto Pavoni vorbei, nachdem Richard Pavlikovsky einen Zweikampf gegen Dan Del Monte verloren hatte. Fünf Minuten später baute Rudolf Huna die Führung aus.

Zu Beginn des Mittelabschnitts versuchte es Herberts Vasiljevs (23.) per Bauerntrick. Schiedsrichter Harald Deubert gab den Krefeldern nach Einsicht des Videobeweises kein Tor. Der Schuss von Vasiljevs war die erste nennenswerte Situation der Schwarz-Gelben im gesamten Spiel. In der 35. Minute war es Andre Huebscher der eine gelungene Vorarbeit von Roland Verwey nicht verwerten konnte.

Ein wenig Auftrieb herrschte dann im Schlussdrittel. Jan Alinc (45.) erzielte den Anschluss. Sekunden später lief Vasiljevs allein auf EVD-Goalie Levente Szuper zu, wurde allerdings von Andrej Teljukin zu Fall gebracht. Deubert verhängte dem Weißrussen zwei Strafminuten, anstatt auf Penalty zu entscheiden. In den Restminuten fehlte der nötige Wille und spielerisches Vermögen zum Ausgleich. Eine Auszeit Ehrenbergers führte zu einer letzten Möglichkeit für Duisburg, als Bartek aus zwei Metern Entfernung das leere Tor verfehlte.

Die Pinguine enttäuschten auf ganzer Linie. Die Linie im Spiel des Deutschen Meisters von 2003 fehlte, viele Abstimmungsschwierigkeiten sowie Stellungsfehler führten zu Duisburger Chancen. Zudem war Drury & Co. nicht anzumerken, dass drei Punkte ernsthaft in Angriff genommen wurden. Ehrenberger, der Schweiger hinter der Bande, schaffte es nicht, die Mannschaft ausreichend zu motivieren. Scheinbar hat der Neu-Coach auch ein anderes Spiel gesehen: "Wir haben alles versucht, um den Ausgleich zu schaffen", behauptete der gebürtige Tscheche nach Spielende.

Stimmen zum Spiel:

Dieter Hegen (Füchse Duisburg): "Das Ergebnis ist nicht so entscheidend. Vielmehr freut es mich, dass die Mannschaft zusammenwächst. Jeder ist bereit für den anderen zu kämpfen. Wir haben heute gut begonnen und sind verdient in Führung gegangen. Levente Szuper hat heute klasse gehalten. Zudem muss ich Markus Schmidt und Alexander Engel hervorheben. Ich bin sehr zufrieden mit der Kampfbereitschaft dieser jungen Spieler."

Jiri Ehrenberger (Krefeld Pinguine): "Wir haben schlecht begonnen. Duisburg hat sich mehr Spielanteile erarbeitet. Sie waren aggressiver und sind in Führung gegangen. Diese negative Zwischenbilanz wollten wir korrigieren, haben alles versucht, doch es hat nicht gereicht. Wir haben wie im Spiel gegen Berlin das Match im ersten drittel verloren."
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