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Eisbären Berlin

Spannendes Duell der Erzrivalen

Eisbären setzen sich nach Penaltys gegen Mannheim durch

Schade, dieses Spiel hätte eine ausverkaufte Arena verdient. Aber immerhin, im Vergleich zu den allenfalls mauen Zuschauerzahlen anderswo sind auch 13.500 Fans in der O2-World gegen Mannheim noch eine ordentliche Zahl, zumal fast zeitgleich das Berliner Fußballderby in der 2. Bundesliga anstand. Immerhin gab es ein spannendes Spiel mit einem Berliner "Happy-End", denn die Eisbären gewannen am Ende 3:2 nach Penaltyschießen gegen die Kurpfälzer.
  Freitag, 17.09.2010, 22:51 Uhr


Das ganz große Eishockey wurde allerdings nur phasenweise gespielt. Beide Teams ließen von Beginn an ihre technische Klasse durchblicken, doch irgendwie kam dann immer der letzte Pass nicht an oder die starken Torhüter Brathwaite (Mannheim) und Zepp (Eisbären) bemächtigten sich der schwarzen Hartgummischeibe. Die Hauptstädter konnten wieder auf den genesenen Nationalverteidiger Frank Hördler zurückgreifen. Dafür fehlte André Rankel, der nach seinem Foul in Ingolstadt für sechs Spiele (!) gesperrt worden ist. Zunächst gingen beide Seiten eher behutsam miteinander um, gute Chancen ergaben sich trotzdem hüben wie drüben. Einen dieser sehenswerten Angriffe schloss Florian Busch in der 17. Minute ab, nachdem Denis Pederson zuvor mit einem sehenswerten Angriff über den Flügel durchmarschiert war.

Nach der Pause stellten sich die Hausherren dann selbst ein Bein, als die Eisbären-Hintermannschaft im eigenen Drittel den Puck sauber für den lauernden Justin Papineau auflegte. Der bedankte sich mit dem 1:1 (21.) und so war die Partie wieder offen. Die Berliner erarbeiteten sich jedoch weiterhin leichte optische Vorteile, konnten jedoch auch eine zwischenzeitliche doppelte Überzahl nicht zur erneuten Führung nutzen, erst als dann 5-gegen-4 gespielt wurde, traf Derrick Walser zum 2:1. Ustorf hatte Brathwaite klug die Sicht genommen, denn ein solcher Schuss ist normalerweise kein Problem für den Ex-NHL-Keeper.

Im letzten Durchgang versäumten es die Hausherren, eine ihrer Chancen zum sicherlich entscheidenden 3:1 zu verwerten. Stattdessen erwiesen sich die Adler als Meister der "big points" und kamen im rechten Moment zum 2:2 im Powerplay. Scalzo hatte in der 56. Minute getroffen. In der torlosen Verlängerung hieß die Endstation der Berliner Bemühungen jeweils Freddy Brathwaite. Erst im Penaltyschießen hatte der Keeper einmal gegen Denis Pederson das Nachsehen, so kam es letztlich zum 3:2-Arbeitssieg der Hauptstädter.
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Gast
21.08.2026 08:35 Uhr

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Kommentare (2)
19.09.2010, 19:55 Uhr
tm 62 (Gast)
@bbär...du scheinst ja ein richtiger experte zu sein.bei deinen aussagen muss ich aufpassen, das ich nichts unüberlegtes raushaue!!am meisten verwunderlich ist dein letzter satz.keine playoffs, keine meisterschaft? das du das schon nach drei spielen beurteilen kannst ist echt erstaunlich!!!vielleich...
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19.09.2010, 11:28 Uhr
BBär (Gast)
Die Berliner haben ein Problem: Die Verteidigung hat regelmäßig Aussetzer. Querpässe vor dem Tor, anstatt den Puck aus dem eigenen Drittel zu passen, zu viele Blindgänger in der neutralen Zone. Das 1-1 roch nach Wettmanipulation, als der EHC Spieler gekonnt für seinen Kollegen aus Mannheim auflegte....
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