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Eisbären Berlin
Sonntag, 07.10.2012, 18:48 Uhr

Wieder ein Last-Minute-Sieg

Eisbären gewinnen gegen Hamburg mit 4:3 n.P.

Wie schon am Freitag in Nürnberg gab es für die Eisbären auch am Sonntag ein spätes Happy-End. Eine einzige unglaubliche Sekunde vor der Schlusssirene schoss Frank Hördler auf Vorarbeit von Andre Rankel vor 14.200 Fans in der ausverkauften O2-World das 3:3 und rettete sein Team damit in die Overtime. Im Penaltyschießen sorgte Rankel dann mit dem entscheidenden Strafschuss auch noch für den Zusatzpunkt.

Auf dem Eis war es an diesem späten Sonntagnachmittag sehr spannend, doch auch abseits des Eises war für genügend Gesprächsstoff gesorgt. Einmal wegen eines großen Metall-Bottichs, der die begehrteste Eishockey-Trophäe der Welt darstellt: Der Stanley-Cup weilte zu Ansichtszwecken in Berlin und in der Arena, so dass viele Fans die Gelegenheit hatten, sich mit dem Cup ablichten zu lassen. Auch für die Eisbären-Spieler gab es vor der Begegnung einen erhebenden Moment, denn Bürgermeister Klaus Wowereit und die Ehefrau des Eisbären-Eigners Anschütz übergaben den anwesenden Spielern der letzten Saison ihre Meisterringe. Auf dem Videowürfel bekamen die Fans dann noch einen bildgewaltigen Vorgeschmack auf die Neuzugänge Claude Giroux und Daniel Briere.

Auf dem Eis wurde man dann allerdings schnell wieder von der Erkenntnis übermannt, dass ein oder zwei NHL-Verteidiger den Berlinern derzeit doch besser zu Gesicht stünden. Denn die Fehlerquote in der Abwehr war wieder enorm. Da tröstete es wenig, dass die Freezers es auch nicht viel besser machten. Gleich mit dem ersten Angriff gelang Matt Foy völlig frei vor dem Hamburger Tor per Handgelenkschuss das 1:0 (2.). In der 16. Minute tanzten die Gäste dann die Berliner Defensive aus. Festerling schob Brandon Reid im Rücken der Eisbären-Hintermannschaft bequem den Puck zu und es stand 1:1.

Das 1:2 durch NHL-Import Jamie Benn war eine klassische Zwei-Gegen-Eins Situation und damit wieder eine der Berliner Defensive anzulastende Szene. Benn schob die Scheibe gegen die Laufrichtung von Berlins schuldlosem Keeper Rob Zepp flach ein (33.). Auch die in der 37. Minute gab es einen Abwehr-Fehler - diesmal jedoch wieder auf der anderen Seite. Laurin Braun war der Nutznießer, schnappte sich die Scheibe und vollendete allein zum 2:2-Ausgleich. In der 39. Minute waren die Freezers kaum in Überzahl und schon war der starke Jamie Benn wieder zur Stelle. Der NHL-Profi umkurvte die Box, zog dann zur Mitte und ließ Zepp wieder keine Chance.

Das 2:3 hatte im letzten Drittel lange Bestand, sehr lange. Berlin versuchte alles, auch Hamburg hatte seine Chancen und angesichts der hohen Fehlerquote auf beiden Seiten hatte man bis zum Schluss das Gefühl, dass noch irgendeine Scheibe den Weg ins Tor finden könnte. Und so war es dann auch - eine Sekunde vor dem Ende, da hieß der Torschütze dann wie eingangs erwähnt Frank Hördler. Nachdem es dann auch noch einen zweiten Punkt für Berlin gab, durften die Freezers am Ende durchaus verärgert gewesen sein, denn so zu verlieren - zumal unter den Augen der Anschütz-Führungsriege - konnte die Hanseaten nicht zufrieden stellen.
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Gast
03.08.2026 07:07 Uhr

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Kommentare (4)
07.10.2012, 23:36 Uhr
jaschin828
Dann auch noch ´nen Kommentar zum Spiel: gute Leistung der Freezers, speziell in den ersten beiden Dritteln - Spiel hätte auch anders ausgehen "können" - Ausgleich bei 59:59 erlebt man schließlich nicht alle Tage. (Stellt sich allerdings schon wieder die Frage, warum wir erst im letzten Abschnitt an...
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07.10.2012, 22:42 Uhr
Gast (Gast)
Die Zeit auf dem Videowürfel stand bei 0.1 als das 3.3 fiel. Der anschließende Gang zum Videobeweis, sollte wohl sicherstellen, ob der Treffer noch ivor Auslaufen der Uhr erzielt wurde. Somit fiel der Ausgleich eine Zenhtelsekunde vor Ende der regulären Spielzeit.
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07.10.2012, 21:14 Uhr
EISHOCKEY.INFO
@jaschin828. Wir haben uns entschieden :-) Im Ernst - vielen Dank für den Hinweis, der Fehler ist passiert, weil zunächst Rankel als Torschütze angegeben, wenig später jedoch korrigiert wurde. Es war natürlich Frank Hördler.
Bewerten:0 

07.10.2012, 21:06 Uhr
jaschin828
@Redaktion: "Eine einzige unglaubliche Sekunde vor der Schlusssirene schoss Frank Hördler auf Vorarbeit von Andre Rankel vor 14.200 Fans in der ausverkauften O2-World das 3:3" und später: "Und so war es dann auch - eine Sekunde vor dem Ende, da hieß der Torschütze dann wie eingangs erwähnt Rankel."...
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