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Grizzlys Wolfsburg

Zu viele Strafzeiten kosten Punkte

Wolfsburg unterliegt in Augsburg

Es bleibt dabei, in Augsburg können die Grizzly Adams nicht gewinnen. Am Freitagabend behielten die Panther auch im fünften Vergleich die Oberhand, siegten in einem temporeichen Spiel mit 5:4 (1:1/2:2/2:1). Das SKODA Team brachte sich dabei durch unnötige Strafzeiten selbst um ein besseres Ergebnis.
  Samstag, 27.09.2008, 01:39 Uhr


Zunächst machte Arvids Rekis im Auftaktdrittel da weiter, wo er am Sonntag in Kassel aufgehört hatte. Die Augsburger Führung durch Matt Ryan (7.) egalisierte der Lette mit seinem bereits fünften Saisontreffer in der 16.Minute zum 1:1 Ausgleich. Dies bedeutete gleichzeitig auch den ersten Pausenstand.


Furios verlief der Mittelabschnitt. Mit einem Blitzstart begannen die Grizzlys und gingen schnell mit 3:1 in Führung. Zunächst hatte Ken Magowan einen Schuss von Jan-Axel Alavaara in Überzahl zum 1:2 abgefälscht (22.), 90 Sekunden später erhöhte Norm Milley nach einer sehenswerten Kombination über Justin Papineau und Magowan auf 1:3 (23.). Anschließend schwächten sich die Grizzlys durch unnötige Strafzeiten selbst und ermöglichten damit den Gastgebern, zurück ins Spiel zu finden. Diese nutzten die sich bietende Gelegenheit dankbar aus und kamen durch Rhett Gordon (35.) und Brett Engelhardt (38.) zum 3:3 Ausgleich. Bitter für den EHC zudem, dass Christoph Höhenleitner erst mit einem Alleingang scheiterte und anschließend verletzt das Spiel beenden musste (36.).

Vier weitere Strafzeiten in den ersten zehn Minuten des Schlussdrittels machten es den Grizzly Adams schwer, ihr gewohnt schnelles und druckvolles Spiel aufzuziehen. EHC-Keeper Daniar Dshunussow wuchs in dieser Phase über sich hinaus und vereitelte mehrfach glänzend Augsburger Chancen in Überzahl. Trotzdem kamen die Gastgeber zu zwei weiteren Toren durch Ryan zum 4:3 (45.) und Ulrich Maurer zum 5:3 (52.). Die Grizzly Adams aber gaben nicht auf und Sebastian Furchner gelang 73 Sekunden vor dem Ende tatsächlich noch der Anschlusstreffer. EHC-Trainer Toni Krinner setzte jetzt alles auf eine Karte, nahm seinen Torwart vom Eis und die Grizzlys belagerten das Tor der Gastgeber. Jason Ulmer hatte in den Schlusssekunden noch einmal eine Riesenmöglichkeit, doch leider sollte der Ausgleich nicht mehr fallen. So mussten die Wolfsburger am Ende ohne durchaus mögliche Punkte die weite Heimreise antreten.

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01.09.2026 01:04 Uhr

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