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Fischtown Pinguins 06.01.2003, 10:06

Amtierender Deutscher Meister mitten im Abstiegskampf

REV Bremerhaven unterliegt dem ETC Crimmitschau mit 0-1

Bremerhaven. Spätestens nach der heutigen Partie musste auch der letzte Optimist mit der Erkenntnis den Heimweg antreten, dass der noch amtierende Deutsche Meister mit beiden Beinen im Abstiegskampf der 2. Eishockey Bundesliga steht. Nach einer emotionslos geführten Partie verloren die Seestädter vo r eigener Kulisse das so wichtige im Vorfeld als '6 Punkte Partie' proklamierte Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Crimmitschau. Lediglich die Reihe um Kraft, Fendt und Fritz ließ an diesem mit wenig Lichtblicken versehenen Abend den Eindruck aufkommen, dass das Kollektiv des noch amtierenden Meisters mit einem Sieg vom Eis gehen wollte. So war es nach sechzig Minuten dann auch nicht verwunderlich, dass die Gäste aus Westsachsen in einer insgesamt niveaulosen Partie am Ende als Sieger das Eis verlassen durften.

Das erste Drittel dieser Partie war alles andere als dazu angetan, um die Fans des REV Bremerhaven an einem kalten Januarabend zu erwärmen. Zu lange brauchten die Hausherren, um aus dem eigenen Drittel heraus ihre Angriffe Richtung Crimmitschauer Tor vorzutragen. Den Seestädtern fehlten die zündenden Ideen, um die klug an der blauen Linie wartenten Gäste aus Westsachsen zu überlisten. Die Truppe von Trainer Paul Sommer suchte vielmehr ihr Heil in Kontern und hatte durch Losch in der 14. Minute dann auch eine hochkarätige, doch Cagas konnte in letzter Sekunde retten. Auch in Überzahl ließ der REV Bremerhaven bis zu diesem Zeitpunkt jegliche Gefährlichkeit vermissen. Die beste Chance für die Bartmänner konnte Trainer Bartman in der 8. Minute notieren, als Pysz nach einem Pass von Craig Streu aber nicht den Abschluss suchte, sondern mit einem erneuten Querpass die Chance verstreichen ließ. Aber auch die Gäste aus dem Osten der Republik blieben meist wenig gefährlich. So mussten sich die knapp 1800 Zuschauer nach den ersten zwanzig Minuten mit einem alles andere als befriedigenden Remis zufrieden geben.

Auch im Mittelabschnitt wurden die Fans des REV Bremerhaven auf eine harte Bewährungsprobe gestellt. Der REV hatte sogar Glück als in der 23. Minute Schulz alleine vor Cagas die bis dahin beste Chance der Gäste vergab. Das Spiel der Seestädter blieb zerfahren und es waren keine klare Linie zu erkennen. Das in der 29. Minute Stephan Kraft mit einem Bauerntrick auch noch Pech hatte, passte in das Gesamtbild dieser von der Abstiegsangst geprägten Partie. Erst nach einer Strafzeit gegen Maaß in der 30. Minute konnten die Gastgeber erstmals so etwas wie Druck entwickeln, konnten aber auch hier eine Vielzahl bester Gelegenheiten nicht in zählbare Tore ummünzen. So war es mehr als verständlich, dass die Pinguine nach einem wiederum torlosen Mittelabschnitt mit berechtigten Pfiffen in die Kabine verabschiedet wurden.

Pfiffe gab es auch nach weiteren zwanzig Minuten, nachdem der REV das Spiel verloren hatte. Obwohl das Team von Trainer Bartman die besseren Chancen auf seiner Seite wusste, Kapital konnte es daraus keines schlagen. In der 41. Minute vergab Appel freistehend vor Heringer, in der 49. Minute konnte Varvio wieder alleine vor dem Goalie der Sachsen nicht einlochen und eine Minute später versäumte es Streu, den mitgelaufenen Pysz mit einem Pass zu bedienen. So kam es wie es kommen musste. In der 54. Minute war es wieder einmal der Schwede Hofverberg, der über die rechte Außenbahn kommend mit einem satten Schuss Torhüter Cagas düpierte. Das Ende der Partie ist schnell erzählt. Mit Geschick konnten die Gäste die letztlich nicht unverdienten Punkte festhalten und als Sieger die Heimreise antreten. In Bremerhaven hinterließen sie dabei eine ratlose und enttäuschte Fangemeinde, die sich zudem die Spottgesänge der rund 100 mitgereisten Fans aus dem Osten anhören musste.

Kann der REV nicht bald die Notbremse ziehen, dann muss man an der Küste mit dem Schlimmsten rechnen, zumal die nächsten Gegner (Riessersee und Bad Tölz) mit Sicherheit wenig Einsehen mit der zur Zeit prekären Lage rund um den Wilhelm Kaisen Platz zeigen werden.
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