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ESC WB Moskitos Essen 28.03.2008, 11:15

Beste Ausgangsposition verschenkt

Aus "Best of Seven" wird "Best of Three"

Es war spannend bis zum letzten Penalty aber ein rassiger Playoff-Heimauftritt sieht anders aus. Am Ende hatte man auch im zweiten Heimspiel die Chance verspielt, die Serie gegen Heilbronn auf Essener Seite zu bekommen.

Heilbronn zeigte bereits nach 46 Sekunden, was man zu erwarten hatte, am Boden zerstört war die Mannschaft nach der unglücklichen Niederlage am Ostermontag jedenfalls nicht. Aufgeben kam für die Falken nicht in Frage. Baum zettelte eine Keilerei zuwischen ihm und Müller an und nahm den Kapitän zunächst für 14 Minuten aus dem Spiel. Trotzdem liefen die nächsten Minuten fast optimal für die Moskitos. Beuker und Hubbauer packten die Scheibe zur 2:0 Führung vorbei an den wenig sicher wirkenden Rohde ins Netz. Die ersten Heilbronner Spieler ließen bereits die Köpfe hängen, doch die Moskitos halfen den Falken zurück ins Spiel, gestatteten Schlager einen vermeidbaren Treffer zum 2:1. Hubbauer traf in der 8.Minute nach ganz starker Vorarbeit von Beuker in Unterzahl zum 3:1, doch noch in der gleichen Überzahl verkürzte Edwardson durch einen ebenfalls vermeidbaren Treffer auf 3:2. Statt weiter Druck auf Rohde auszuüben und ihn weiter mit Schüssen einzudecken, spielte man plötzlich umständlich und die Scheibe ging oft genug in den Ecken verloren. Bei einem Meisterschaftsspiel hätte man sicher sogar noch von einem guten Spiel reden können, für ein Playoff-Spiel war dies zu wenig. Dabei standen die Heilbronner sich zunächst noch selber im Weg und halfen den Moskitos. Schlager kassierte nach einem Foul mit Verletzungsfolge an Johansson richtiger Weise eine Spieldauerstrafe und die Moskitos konnten volle fünf Minuten zu Beginn des Mittelabschnitts in Überzahl spielen. Die Chance das Spiel mit der Überzahl in eine entscheidende Richtung zu bringen, wurde kläglich vergeben. In den fünf Minuten gab es nicht eine gefährliche Szene vor Rohde. Im Gesamten plätscherte das zweite Drittel so vor sich hin und man hätte den Eindruck haben können, dass den Falken die Kraft ausging. Im letzten Drittel durfte man dann aber feststellen, dass dies eine Fehlannahme war.

Plötzlich spielten die Falken Playoff-Hockey. Geradlinig, schnell, aggressiv auf den Mann und einfach im Abschluss. Von den Moskitos war außer Einzelaktionen nicht mehr viel zu sehen, die entscheidenden Zweikämpfe und Laufduelle gingen alle an die Gäste. Der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten und dieser fiel auch noch in Unterzahl. Fischer traf in der 46.Minute zum 3:3 und wieder war es ein Treffer der Kategorie vermeidbar. Dem besten Moskito war es vorbehalten, die Moskitos erneut in Führung zu schießen. Lars Müller machte das einzig Richtige und hämmerte die Scheibe in Überzahl Rohde in die Maschen. Entschieden war das Spiel damit nicht. Heilbronn blieb der Linie treu und schnürte die Moskitos vor deren Tor ein. Es folgte der erneute Ausgleich. Straube wird nicht richtig attackiert, bekommt einen freien Schuß, Hätinen greift ins leere und es heißt 4:4 in der 52.Minute. Es folgte eine dramatische Schlußphase, Falkencoach Rossi puschte seine Spieler immer wieder lautstark nach vorne. Entlastung kam für die Moskitos nur durch Einzelaktionen ansonsten waren die Falken drauf und dran, das Spiel noch zu drehen. Hätinen konnte mehrfach das Unentschieden retten und es ging in die Verlängerung.

Hier spielten die Moskitos wieder deutlich besser. Mehr Platz im 4 gegen 4 ergab endlich wieder Torchancen, ein Tor wollte nicht fallen. Also erneut Penaltyschießen. T.J. Caig war es im 16.Versuch vorbehalten, die Serie wieder auszugleichen und aus dem "Best of Seven" eine "Best of Three" Serie zu machen.

Für die Moskitos gilt es jetzt endlich wieder an Spiel 1 anzuknüpfen und sich daran zu erinnern, was in den Playoffs nötig ist und was zum Erfolg führt, sonst ist die Saison spätestens Anfang der nächsten Woche zu Ende.
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