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Tölzer Löwen

Bietigheim mit Arbeitssieg in Bad Tölz

Kampf und Einsatz der Löwen am Ende nicht belohnt

Mit einem verdienten, aber glanzlosen 4:2 (0:0, 2:1, 2:1)-Erfolg kehren die Bietigheimer Steelers aus der Tölzer Löwengrube zurück ins Schwäbische. Vor knapp 1700 Zuschauern hielten die Gastgeber gut mit und konnten nach einem torlosen ersten Drittel durch Jeff Hoad eine Überzahlsituation in der 24. Minute zur Führung nutzen. "Wir haben im ersten Drittel taktisch sehr diszipliniert gespielt, Bietigheim hatte eigentlich keine gefährliche Situation vor unserem Tor", zeigte sich Tölz-Trainer Axel Kammerer mit seiner Mannschaft zufrieden. "Dann konnten wir sogar in Führung gehen, was für uns natürlcih eine gute Situation ist, aber leider haben wir diese Führung nicht lange halten können."

Innerhalb von knapp vier Minuten (30./34. Min) drehten die Gäste das Spiel, machten erst Chris Straube und dann Alexandre Jacques aus dem Rückstand eine Führung. Nur 45 Sekunden nach Beginn des Schlussdrittels sorgte erneut Straube mit seinem zweiten Tor für die Vorentscheidung. Zwanzig Sekunden vor Schluss brachte John Kachur die Einheimischen zwar nochmals auf 2:3 heran, Eric Schneider stellte jedoch acht Sekunden vor Ende der Partie ein Empty-Net-Goal die Zwei-Tore-Differenz wieder her. "Ich wusste, dass es hier sehr schwer werden wird und es hat sich bewahrheitet. Tölz hat sechzig Minuten lang gekämpft", gab es Anerkennung von Bietigheims Trainer Uli Liebsch: "Aber wir haben Geduld bewahrt und das Spiel insgesamt om Griff gehabt. Deshalb haben wir verdient gewonnen". Mit der Schussstatistik, die klar für die Gäste sprach, musste er seinen Gegenüber Kammerer gar nicht überzeugen. Auch der Tölzer erkannte den verdienten Sieg der Bietigheimer an, warb aber gleichzeitig um Verständnis: "Als wir in Rückstand lagen, war es natürlich schwierig, da hat man die Klasse von Bietigheim gesehen, die haben dann sehr geschickt gespielt. Aber wir brauchen einfach auch Geduld, wir haben viele junge Spieler und müssen diesen Weg einfach gehen, müssen unsere Erfolg über harte Arbeit suchen und die jungen Spieler so ausbilden".

Ein nächster ausssichtsreicher Versuch wird sicher am Freitag erfolgen, wenn es im Oberbayern-Derby zum bislang ebenfalls noch sieglosen Aufsteiger nach München geht.
Stand: 18.09.2005, 23:12 Uhr
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