Bittere 2:3 Heimpleite gegen München
So führt der Weg direkt in die Oberliga
Bedenkt man den Stellenwert dieses Spiels gegen München, dann haben die Moskitos wohl eines ihrer schlechtestes Saisonspiele gezeigt. Mit weiteren Auftritten dieser Art dürfte der Weg ohne Umwege in die Oberliga führen. Es war auch kaum noch einem Fan nach Spielende die Zuversicht des Klassenerhaltes ins Gesicht geschrieben. Dabei waren alle vor Beginn des Spiels noch voller Hoffnung, am Ende sah man nur wieder viele Spiele dieser Saison bestätigt. Auf dem Eis agierten 19 Einzelkämpfer, kein System, Pass und Laufwege schienen den Mitspielern völlig unbekannt zu sein. Es wurde zwar stets gekämpft, aber damit gewinnt man nur vereinzelt Spiele, man muss auch Eishockey spielen.
München präsentierte sich erwartet kompakt, spielte wahrlich nicht überragen, stützte sich aber auf einen gewohnt sichern Hardi Wild im Tor und hatte auf dem Feld mit Zeller, Schuster, Guidarelli und dem stets gefährlichen Pandolfo Spieler, die ihr Team zusammen hielten. Viele Chancen hatte München nicht, aber was sich ergab, brachten sie in Richtung Essener Tor. Anders die Moskitos. Selbst beim Spiel 5 gegen 3, wobei sogar ein Münchner ohne Spielgerät agieren musste, keine zwingende Chance. Überhaupt das Überzahlspiel der Essener war der wesentliche Knackpunkt. Es gab einfach kaum Verkehr vor Hardi Wild, es kam kaum ein Schuß von der blauen Linie und wenn, dann kam er nicht flach. Wild ließ dadurch kaum Reboundchancen zu.
Moskitogoalie "OJ" Dshunussow war nicht zu beneiden, kaum geprüft musste er dennoch 3 Tore hinnehmen. Den ersten Treffer in Unterzahl der Moskitos, den Zweiten im berechtigten Penalty und den Dritten bei einem Konter.
Münchens Manager Christian "Winki" Winkler war froh, gleich 3 wichtige Punkte Auswärts geholt zu haben. "Uns bleiben noch 9 weitere Endspiele", gab sich Essens Coach Pasanen optimistisch. Doch wer so rechnet, stet bereits nach dem ersten Spiel mit dem Rücken an der Wand.
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