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Fischtown Pinguins 31.12.2002, 09:59

Bittere Niederlage des REV Bremerhaven beim EHC Straubing

Tigers gewinnen Defensiv Schlacht gegen die Pinguins

13 Grad, Föhnwind: Straubing war heute der wärmste Ort in ganz Bayern, doch den Cracks auf dem Eis schien das ungewöhnliche Wetter beim Spiel zwischen den Tigers und dem REV Bremerhaven nicht viel auszumachen, denn von Anfang an boten beide Teams den zahlreichen Zuschauern gute Eishockey-Kost, d ie geprägt war von zwei gut stehenden Defensiv-Reihen. Am Ende gewannen die Tigers knapp, und glücklich mit einem Tor Vorsprung. Über weite Strecken des ersten Drittels waren die Straubinger die optisch überlegene Mannschaft, versäumten es aber, ihre zahlreichen guten Chancen zu verwerten und mussten so bis zum Ende zittern. Der REV brauchte lange, bis er ins Spiel fand und wurde erst nach dem 1:1 im zweiten Abschnitt gefährlicher. Am Ende gewannen die Hausherren, weil sich einmal mehr auf ihr Powerplay verlassen konnten. Beide Treffer fielen mit einem bzw. zwei Mann mehr auf dem Eis. Am Ende wurde es dann eine Defensivschlacht, welche die Hausherren mit einen knappen Vorsprung über die Zeit retten konnten. Bitter für den REV, dass mit Hauptschiedsrichter Schlimme ein sechster Straubinger Spieler auf dem Eis stand.

Auf vorzeitige Silvesterknaller warteten die Fans in der Anfangsphase vergebens, Torsicherung war bei beiden Mannschaften zunächst oberstes Gebot. Das klappte bei den Tigers auch dann vorzüglich, als die Seestädter kurz hintereinander zweimal in Überzahl waren. Doch das Powerplay war an diesem Abend nicht die unbedingte Stärke des REV - Straubings Goalie Lonscher musste nicht ernsthaft eingreifen. Stattdessen boten sich den Tigern in der 8. Minute zwei dicke Konterchancen. Zunächst scheiterte Kulzer mit einem Bauerntrick an Cagas, wenig später verfehlte Trew nach Querpass von Sevigny das Gästetor nur um Haaresbreite. In der 11. Minute musste Cagas einen Alleingang von Proulx stoppen, doch dann war der ehemalige DEL-Keeper kurz darauf geschlagen. Schon nach zehn Sekunden krönten die Hausherren ihr erstes Überzahlspiel mit dem Führungstor. Batherson nutzte in halbrechter Position seine freie Schussbahn und überwand mit einem satten Schuss den Schlussmann der Pinguine. Die Straubinger Führung war bis dato verdient, hatten doch die zuletzt zwei Mal siegreichen Bartmänner die Durchschlagskraft aus den letzten Partien vermissen lassen. Erst gegen Drittelende ließen die Nordlichter etwas vom Elan der letzten Spiele aufblitzen. Doch fehlte Tessier (17.) und Pysz (20.) bei ihren Torschüssen der berühmte Schluck Zielwasser.

Die Überlegenheit im ersten Drittel hatte Straubing leichtsinnig werden lassen. Vor allem im Überzahlspiel, das in dieser Saison ja bekanntlich zu den Stärken des Teams zählt. Hatte Lonscher in der 26. Minute nach einem Scheibenverlust von Bullock gegen Luknowsky noch klären können, war er kurz darauf geschlagen, als Streu einen schnellen Gegenangriff über Hard und Tuomie eiskalt abschloss. Erneut sah Bullock, in dieser Szene Gegenspieler von Streu, alles andere als gut aus. Besonders ärgerlich war für die Hausherren dieses 1:1, weil ihm eine Großchance von Trew vorausgegangen war. Die Pinguine, offenbar von Bartmans Gardinenpredigt wachgerüttelt, witterten nun Morgenluft und hatten durch Luknowsky (28./Lonscher pariert) und Dzikowski (30./Tor knapp verfehlt) gute Gelegenheiten zur Führung. Im Mittelabschnitt war der REV Bremerhaven die klar spielbestimmende Mannschaft und das Team, das klar die Akzente setzte. Die zweite Hälfte des zweiten Drittels war zudem geprägt von zahlreichen Strafzeiten. Vor allem die Pinguine wanderten wanderten in schöner Regelmäßigkeit auf die Strafbank und wurden Opfer der zuweilen überaus kleinlichen Regelauslegung des Schiedsrichtergespanns. Es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, bis die Hausherren die numerische Überlegenheit würden nutzen können. So kam es wie es kommen musste. Als die Gastgeber 38 Sekunden vor der Drittelpause mit zwei Mann mehr auf dem Eis waren, stellte sich der von HSR Schlimme aus Kassel programmierte Erfolg ein. Der Treffer durch Batherson reizte die weit aus dem Norden angereisten Seestädter jedoch bis aufs Blut. Was war passiert: Sevigny hatte beim Zuspiel auf den Torschützen im Torraum gestanden. Die berechtigten, wütenden Proteste von Cagas, Appel und Tuomie gegen das 2:1 fanden jedoch bei Hauptschiedsrichter Schlimme kein Gehör. Im Gegenteil: Der Referee bedachte die drei Reklamierer mit jeweils einer zehnminütigen Disziplinarstrafe und wurde wie schon beim Spiel gegen den EHC Wolfsburg wieder einmal zur spielentscheidenden Figur.

Im letzten Drittel besannen sich aber alle wieder aufs Eishockey. Der REV Bremerhaven kämpfte aufopferungsvoll, doch die Gastgeber standen solide in der Defensive. Dennoch blieben die Gastgeber stets vor dem von Cagas sehr gut gehüteten Tor brandgefährlich. Proulx und Sebstian scheiterten aber in der 44. Minute mit ihren Schüssen am Tschechen, nachdem sich die Tigers vorher eine Minute lang im Drittel der Seestädter fest setzen konnten. Für Unruhe auf den Rängen sorgte Mitte des Drittels der einmal mehr unglücklich agierende Bullock, der bei einem 3-1-Break nicht den Pass auf die Mitspieler versuchte, sondern es auf eigene Faust probierte und scheiterte. Das Spiel blieb weiter spannend, da bei den Tigers nun zusehends die Kräfte schwanden und der REV in den letzten zehn Minuten mit aller Macht auf den Ausgleich drängte. Kritisch wurde es fünf Minuten vor dem Ende, als die Pinguine zwei Mann mehr auf dem Eis hatten. Die Tigers hatten aber das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite und zudem mit Dominic Lonscher, der in dieser Phase einige Male klasse parierte, einen sicheren Rückhalt im Kasten. Auch als der REV Goalie Cagas vom Eis nahm, passierte nichts mehr und die Fans aus der Gäubodenstadt konnten am Ende drei wichtige Punkte bejubeln.

Trotz der Niederlage muss man dem REV Bremerhaven attestieren, dass sich die Mannschaft auf dem richtigen Weg befindet. Bereits in den nächsten Partien gegen Regensburg und Crimmitschau kann sich das Team um Trainer Jamie Bartman erneut rehabilitieren. In Straubing zu verlieren ist keine Schande, bitter waren jedoch die Begleitumstände.
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