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Fischtown Pinguins 21.09.2002, 01:17

Bremerhaven beim 0:7 an der Donau chancenlos

"Bartmänner" auswärts weiterhin ohne Treffer

Exakt 217 Stunden und 30 Minuten mussten die "Tiger" des EHC Straubing darauf warten, um zumindest den Versuch unternehmen zu können, sich bei den Pinguinen aus Bremerhaven für die Auftaktniederlage (2:5) entsprechend zu revanchieren. Ein Vorhaben, dessen Durchführung vor allen Dingen Trainer Bartm an mit Macht zu verhindern suchte und mit dem wiedergenesenen Patrick Pysz einen weiteren Stürmer aus dem Ärmel zauberte, der den Straubingern "so richtig Dampf" machen sollte. Interessant für die bereits etwas nervös werdenden Fans der Niederbayern war vor allen Dingen, wie die Mannschaft das Fehlen ihres Topstürmers Greg Bullock würde kompensieren können. Der hatte sich in der Partie gegen Wolfsburg eine Spieldauerdisziplinarstrafe eingehandelt und saß pünktlich zum Spielbeginn der heutigen Partie artig, jedoch mit bitterer Mine auf der Tribüne des neu renovierten Eisstadions am Straubinger Pulverturm. Diese hellte sich zunächst auch nicht auf, da seine Tigers bereits nach 37. Sekunden durch Schiedsrichter Aumüller dezimiert wurden, der Norman Batterson für zwei Minuten auf die Strafbank verbannte. Aber nicht der REV war es der gefährlich in dieser Phase auftrumpfen konnte, nein, die Straubinger machten gehörig Druck und erst in der 2. Minute konnte Varvio den ersten Schuß Richtung Gehäuse von Dimitriy Kotschnew lenken. Nur Sekunden später ein Wechselfehler auf Seiten des REV und Patrick Pysz musste den Gang Richtung Kühlbox antreten. Kaum das sich die Strafbanktür geschlossen hatte folgte auch noch Kapitän Tuomie und spätestens zu diesem Zeitpunkt wusste Trainer Bartman, dass er gefährliche 1:38 Min. zu überstehen hatte. Nach 3:26 Min. sollten sich die Befürchtungen des Trainers bestätigen, denn Pierre Sevigny konnte auf Zuspiel von Jeff Sebastian das vielumjubelte 1:0 für die Niederbayern erzielen. Dieser Treffer schien die Gemüter beider Parteien dermaßen erhitzt zu haben, das nach einer weiteren Strafzeit gegen Dzikowski der Straubinger Neuzugang Torsten van Leyen noch in der 4. Minute zum Duschen geschickt wurde und den Rest der Partie neben Greg Bullock genießen durfte. Wer geglaubt hatte, die Gastgeber würden diesem Schlag ins Personalkontor Tribut zahlen müssen, der musste bereits nach 4:39 Minuten erfahren, das diese Annahme nicht zutreffen sollte. Exakt zu diesem Zeitpunkt nämlich mussten die Seestädter erneut in Unterzahl durch Norman Batterson den zweiten Tiefschlag hinnehmen, von dem man sich bis zum Ende des ersten Abschnitts nicht mehr erholte. Auch in Folge waren die Gastgeber die bessere Mannschaft, mussten sich aber vorwerfen lassen, dass sie selbst beste Chancen nicht verwerten konnten und so durften sich die Gäste von der Unterweser glücklich schätzen, als es nach den ersten zwanzig Minuten "nur" 2:0 für die Gäubodenstädter stand.

Auch zu Beginn des Mittelabschnitts blieb das Spiel des REV zu drucklos. Die bissigen Tiger waren stets den nötigen Tick schneller an der Scheibe und somit die optisch klar bessere Mannschaft. Nach einer erneuten Unterzahl, Witthohn saß auf der Sünderbank, ließen sich die Gastgeber nicht lange bitten und erzielten in der 24. Minute durch Bill Trew den dritten Treffer. In der 26. Minute ließen die Seestädter in Überzahl erstmals ihre Gefährlichkeit aufblitzen, doch Hard und Dzikowski blieben glücklos. Der Versuch der ?Bartmänner? einen Treffer zu markieren blieb meist im Ansatz stecken und so durfte man sich nicht beschweren, als die Männer vom Pulverturm in der 28. Minute durch. Sevigny einen weiteres Tor nachlegen konnten. Bei den Pinguinen wollte an diesen Abend einfach nichts klappen. Selbst freistehend vor dem Tor gelang es Dallas Fallscheer nicht, die Scheibe im Straubinger Tor zu platzieren. So kam es wie es kommen musste. In der 36. Minute krönte Pierre Sevigny seine gute Leistung mit seinem dritten Treffer und schoss den REV damit in ein Tal des Jammers.

Nach 100 Minuten ohne Treffer auf des Gegners Eis blieb der REV auch in Folge der vorher nicht erwartete Aufbaugegner für die Hausherren von der Donau. Fast hätte Trew in der 42. Minute einen weiteren Treffer erzielt. Völlig freistehend vor Satosaari verfehlte sein Schuß das Ziel jedoch um Zentimeter. Im weiteren Verlauf schaltete der EHC Straubing nun merklich einen Gang zurück, schaffte es aber dennoch, durch Christian Penzkofer und Thomas Kulzer die Treffer sechs und sieben zu markieren. Den mittlerweile merklich resigniert wirkenden Gästen wollte nun gar nichts mehr gelingen. Als Schiedsrichter Aumüller mit seinem Schlusspfiff endlich für Erlösung sorgte, zog er gleichzeitig den Schlussstrich unter die höchste Niederlage des REV seit dessen Zugehörigkeit in der 2. Eishockey Bundesliga. Trotz dieses Desasters muss die Mannschaft optimistisch den Blick nach vorne richten. Auch in der Vergangenheit gab es schmerzvolle Niederlagen, die man aber bereits am kommenden Sonntag in der Partie gegen den SC Riessersee vergessen machen kann. Mit Sicherheit wird Trainer Bartman die richtigen Worte finden und der Mannschaft bis zur nächsten Partie das notwendige Selbstvertrauen geben, das helfen wird um zur alten Form zurück zu finden.
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