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Fischtown Pinguins 09.12.2002, 10:20

Erneute Niederlage der Pinguins sorgt für Tristesse

Auch am 2. Advent zündete der REV keine zusätzliche Kerze an

Wer gehofft hatte, der REV würde sich nach der Leistung aus der Partie gegen den EV Duisburg rehabilitieren können, der sah sich spätestens nach sechzig Minuten eines Besseren belehrt. Vielmehr schien es sich um eine Wiederholung des Spiel zu handeln, lediglich der Austragungsort war um 800 km n ach Süden versetzt. Abermals wurde eine nach zwanzig Minuten verdiente Führung im Mittelabschnitt verspielt. Spätestens nach Sulzers Ausgleichstreffer in der 22. Minute hatten die Treffer von Tim Schnobrich und Patrick Pysz nur noch statistischen Wert. Der REV ergab sich seinem Schicksal und musste am Ende einer insgesamt schwachen Partie erneut als Verlierer das Eis verlassen.

In der altehrwürdigen Arena der Ostallgäuer begannen die Seestädter zunächst dort, wie sie am Freitag aufgehört hatten. Erst war es eine Unsicherheit von Fallscheer die Cagas zu einer ersten Parade zwang. Dann, es waren gerade einmal vier Minuten gespielt, der erste Jubel auf den Rängen. Auf Zuspiel von Auger und Rau war es Alex Sulzer, der von der blauen Linie abzog und Cagas düpieren konnte. Entsetzen auf der Bank des REV, doch auf dem Eis war von Resignation nichts zu spüren. Bereits drei Minuten später konnte Tim Schnobrich nach herrlicher Einzelleistung den Ausgleich erzielen, nachdem er an der eigenen blauen Linie die Scheibe angenommen hatte und vorbei an Freund und Feind den direkten Weg zum Tor der Hausherren suchte und erst stoppte, als die Scheibe im Netz der Joker zappelte. Die Seestädter gewannen nun mehr und mehr Oberwasser, was durch Pysz`s Führungstreffer in der 11. Minute auch auf der Anzeigentafel dokumentiert wurde. Von der blauen Linie hatte der aktuelle polnische Nationalspieler abgezogen um die Scheibe halbhoch im Tor der Allgäuer zu parken. Eine verdiente Führung für die Seestädter, die kurz vor Drittelende nach einem Fehler von Neale Schönfeld fast noch egalisiert worden wäre, wenn nicht Cagas mit einer Glanzparade gegen Patrick Reimer Schlimmeres verhindert hätte. So konnten die Gäste von der Unterweser mit dem in dieser Saison noch nicht oft genossenen Gefühl der Führung zum ersten Pausentee fahren.

Zu Beginn des Mittelabschnitts bestätigten die Seestädter einmal mehr ihre Schwäche in Unterzahl. Aus einer Strafzeit gegen Stephan Kraft konnte erneut Alexander Sulzer Kapital schlagen und in der 22. Minute das 2:2 erzielen. Nun überschlugen sich die Ereignisse. Zunächst konnten Pysz und Fritz in aussichtsreicher Position nicht verwerten, dann war es erneut Cagas, der nach einem Aussetzer von Fallscheer die Führung für die "Joker" verhindern konnte. Die Szenen wechselten nun in schneller Reihenfolge und den Fans auf den Rängen wurde es trotz eisiger Kälte warm. Warm wurde es nun auch den Verantwortlichen auf der Bank, als nur Minuten später die "Pinguine" nach Strafen gegen Pysz und Ahrens zwei Minuten in Unterzahl zu überstehen hatten. Doch Dank Pavel Cagas konnten die Norddeutschen diese brenzlige Situation schadlos überstehen. Wer gedacht hatte, der REV hätte aus dieser Situation Selbstvertrauen getankt, der sollte bald eines Besseren belehrt werden. Die Abwehr wackelte bedenklich und so war es kein Wunder, dass Schweiger in der 31. Minute das 3:2 für die Hausherren gelang. Zunächst hatte Mika Puhakka den Pfosten getroffen und als sich niemand verantwortlich fühlte die durch die Verteidigungszone trudelnde Scheibe zu sichern, bedankte sich Martin Schweiger mit einem trockenen Schuss ins leere Tor. Erinnerungen an das Spiel gegen den EV Duisburg wurden wach. Erneut schien der REV eine Führung leichtfertig zu verspielen. Trainer Bartman sah sich zum Handeln gezwungen und stellte zunächst auf drei Reihen um. Während Polaczek, Fendt und Saller eine Auszeit nehmen mussten, wechselte Patrick Pysz in die Reihe von Dzikowski und Schnobrich. Pech für den REV in der 38. Minute, als Tim Schnobrich einen Break nicht erfolgreich abschließen konnte. So blieb es nach vierzig Minuten bei der mittlerweile verdienten Führung der Allgäuer.

Alle Hoffnung des REV ruhte nun auf dem Schlussabschnitt und noch hatten die "Bartmänner" zwanzig Minuten Zeit, das Blatt noch einmal zu wenden. Doch auch zu Beginn des Schlussabschnitts waren es zunächst die Kaufbeurer, die in einer nun zerfahren geführten Partie ein optisches Übergewicht vorzuweisen hatten. Die Vorentscheidung zu Gunsten des ESVK fiel folgerichtig in der 49. Minute, als Cagas einen haltbaren Schuss von Martin Schweiger durch die Schoner zum 2:4 aus Sicht des REV passieren ließ. Als der REV dann endlich einmal durch Tuomie erfolgreich war, konnte der Treffer nicht anerkannt werden, da Schönfeld vorher aufgrund eines Fouls Schiedsrichter Breiter berechtigten Grund zur Annullierung des Treffers gegeben hatte. Nach einem weiteren katastrophalen Fehler von Dallas Fallscheer war es erneut Schweiger, der den Gästen von der Unterweser in der 54. Minute den finalen Todesstoss versetzte und die Fans des REV Bremerhaven in ein Tal des Jammers stürzte.
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16.05.2026 16:05 Uhr


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