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Fischtown Pinguins 17.02.2003, 08:58

Fischtown Pinguins entführen zwei Punkte aus dem Sahnepark

Torhüter Pavel Cagas mit hervorragender Leistung

Unter den Augen der surrenden Kameras des Mitteldeutschen Rundfunks und dem nach seiner Sperre wieder spielberechtigten Radek Toth im Tor der Eispiraten aus Westsachsen ließen sich die Seestädter auch heute nicht von der Siegerstraße abbringen. Nach Toren von Hofverberg und Streu stand es nach E nde der regulären Spielzeit unentschieden 1:1. Als auch die Verlängerung keine Entscheidung zu erzielen war, zeigten die gastgebenden "Eispiraten" im anschließenden Penalty Krimi Nerven. Während auf Seiten des ETC alle Schützen versagten, waren Streu und Luknowsky die "game winner", die sich aber letztlich bei einem heute alles überragenden Pavel Cagas zu bedanken hatten, der mit hervorragenden Paraden das Duell gegen Radek Toth klar für sich entscheiden konnte und somit zum Matchwinner avancierte.

Die Gastgeber aus Crimmitschau begannen zunächst recht furios. Bereits nach Sekunden war es "Youngster" Röthke, der Pavel Cagas auf eine erste Bewährungsprobe stellte. Doch auch die Seestädter blieben keine Antwort schuldig und bedrängten das Tor der "Eispiraten" mit Vehemenz. Der REV spielte gefällig und druckvoll und hatte Pech, als Schnobrich in der 3. Minute nur knapp scheiterte. Das Spiel wurde auch weiterhin von beiden Seiten recht offensiv geführt. In der 6. Minute musste Cagas erneut retten, als nach einem Fehler des Bremerhavener Appel Eispirat Röthke völlig frei zum Schuss kam. Nur eine Minute später erneut eine gute Gelegenheit für die Westsachsen, doch auch Roy und Hofverberg mussten erkennen, dass Cagas seinem Gegenüber in nichts nachstehen wollte. Die nächste gute Gelegenheit der Partie durften dann die Gäste von der Nordsee für sich verbuchen, doch Patrick Pysz bekam zuwenig Druck auf seinen Schläger, als er mit einem Rückhandschuss nach acht Minuten Toth in Verlegenheit bringen wollte. Der nächste Angriff der Crimmitschauer brachte dann die Führung für die Hausherren. Hatte Cagas zunächst noch einen Mordsschuss von Röthke pariert, so war er gegen Hofverbergs Rebound machtlos. Als sich gerade Nervosität in Reihen der Pinguine breit machen wollte, war es der bis dahin auffälligste Crimmitschauer Röthke, der nach einem Ellbogencheck dafür sorgte, dass die Seestädter in Überzahl durch Streu den nicht unverdienten Ausgleich erzielen konnten. Der Treffer war mehr oder minder die Kopie des Crimmitschauer Führungstreffers, denn auch hier war es ein Rebound, resultierend aus einem Schuss von Hard, der Craig Streu einen verdienten Torpunkt sicherte. Weitere Torpunkte gab es aber in den restlichen sieben Minuten nicht mehr zu verteilen und so blieb es nach dem ersten Drittel bei einem für beide Mannschaften leistungsgerechten 1:1 Unentschieden.

Der Mittelabschnitt begann für die Gäste von der Unterweser mit einer Strafzeit gegen Veli-Pekka Hard und zittern auf der Bank der Pinguine. Nach einem von "Snoopy" verlorenen Bully und Fehlpass von Appel war es Cagas, der Schlimmeres verhindern konnte. Im Gegensatz zu den vorausgegangenen Powerplay Situationen für die Eispiraten schienen diese in der Drittelpause klare Anweisungen erhalten zu haben, die nun auf dem Eis umgesetzt, für einige gefährliche Situationen sorgten. Kaum war Hard von der Sünderbank wieder aufs Eis gekommen, da wurde er erneut des "Hakens" gegen Degerstadt für schuldig befunden. Auch jetzt war es wieder Pavel Cagas der seine Pinguine im Spiel hielt und den Stürmern des ETC ein ums andere Mal den Torjubel auf den Lippen erstarren ließ. Bis zur 30. Minute waren die Gastgeber die optisch überlegene Mannschaft und der Seestadtklub kam nur noch sporadisch zu Konterangriffen. Bei einem dieser Konter verletzte sich Aleksander Polaczek und musste vorübergehend auf die Bank zur weiteren Behandlung. Emotional wurde es auf dem Eis in der 33. Minute, als die nach einer Keilerei vor Toths Tor ausgesprochenen Strafzeiten die Gemüter erhitzten. Das Spiel wurde nun immer mehr von Emotionen getragen und Hauptschiedsrichter Stratz hatte alle Hände voll zu tun, die aufwallenden Gemüter zu beruhigen. Brenzlig wurde es nochmals in der 40. Minute, als zunächst Hofverberg knapp verzog und Sekunden später Mix mit seinem Schussversuch am alles überragenden Cagas scheiterte. Da sich die Partie im Mittelabschnitt mehr und mehr in die neutrale Zone verlagert hatte und große Szenen vor den Toren größtenteils ausblieben bzw. von Cagas zunichte gemacht wurden, musste auch das nach vierzig Minuten weiter auf der Anzeigentafel zu lesende 1:1 als dem Spiel entsprechend gewertet werden.

Mit Wiederanpfiff waren es zunächst die Pinguine die den Ton angaben. Dies änderte sich jedoch schlagartig ab der 43. Minute. Zunächst musste Frank Appel in letzter Sekunde gegen Röthke retten um dann mit anzusehen, wie Bartoska zum Glück für den REV die Scheibe im leeren Tor der Seestädter nicht unterbringen konnte. Das Spiel gewann nun zunehmend an Farbe. Langsam aber sicher schien sich auch Schiedsrichter Stratz von der auf den Rängen aufkommenden Hektik anstecken zu lassen. Nach einer Strafzeit gegen Bartoska reagierte der Unparteiische aus Feiburg in der 47. Minute mit einer Konzessionsentscheidung und schickte auch Hard, Jones und den Sachsen Vait auf die Strafbank. Die Nerven schienen bei den Akteuren nun blank zu liegen. In der 48. Minute stoppte der Crimmitschauer Röthke mit einem brutalen Stockschlag ins Gesicht von Dzikowski den bereits durchgebrochenen Bremerhavener und musste daraufhin mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe vorzeitig zum Duschen. Nun lag es beim REV, die Gunst der Stunde zu nutzen und in Überzahl den Führungstreffer zu erzielen. Die Gäste von der Unterweser warfen nun alles nach vorne um dem Spiel die vielleicht entscheidende Wende geben zu können. Nun konnte auch Radek Toth ein ums andere Mal beweisen, dass er nicht umsonst den Beinamen des "Hexers" trägt. Als der REV auch diesen Vorteil nicht nutzen konnte hatten die Pinguine Glück, dass der durchgebrochene Degerstedt Sekunden nach Ablauf der Strafzeit seinen Vorteil ebenfalls nicht nutzen konnte. Das Spiel stand nun auf des Messers Schneide. Als der REV eine Unterzahl nach Polaczek Strafe überstanden hatte war es erneut Bartoska, der nur knapp das Tor der Seestädter verfehlte. Aufatmen auf der Bank der Seestädter und Auszeit für Bremerhaven. Doch der ETC blieb weiterhin am Drücker und versuchte alles, um die sich abzeichnende Verlängerung zu vermeiden. Als die Bemühungen der Hausherren erfolglos blieben war es Polaczek, der zehn Sekunden vor Ende der Partie fast noch den Siegtreffer für den REV erzielt hätte. Da auch er erfolglos blieb, musste die Verlängerung bemüht werden, um im "Sudden death" den Sieger der heutigen Partie zu ermitteln.

Verlängerung: Auch in der Verlängerung hatte die Partie nichts an Farbe und Spannung verloren. Dennoch waren es die Hausherren die in Overtime den besseren Eindruck hinterließen. In der dritten Minute der Verlängerung Pech für den REV, als Streu nach einem Fehler von Bartoska einen Alleingang nicht erfolgreich abschließen konnte. Da beide Mannschaften auch weiterhin mit Toren geizten, musste wieder einmal das Penalty Schießen für die endgültige Entscheidung sorgen.

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