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Fischtown Pinguins 04.11.2001, 22:38

Fischtown Pinguins unterliegen den Steelers

Trotz Niederlage nach "Penalty" Respekt und Anerkennung

Bietigheim/Bremerhaven. Mit tiefen Sorgenfalten auf der Stirn betrat Trainer Jamie Bartman am heutigen Abend das Bietigheimer Eisstadion im Ellental. Ohne Varvio, Streu und Stasiuk war sich der Coach der "Pinguine" sicher, würde es ganz schwer werden hier im Schwabenland zu bestehen. Dennoch, auch trotz dieser Ausfälle sah Bartman keinen Grund das Feld kampflos zu räumen. ?Heute kann der Rest der Mannschaft beweisen, dass wir auch solche Ausfälle wegstecken können und durch Kampf zu unserem Spiel finden können,? sah der Kanadier der schweren Aufgabe entgegen.

Wie schwer es werden würde bekamen die Mannen aus der Seestadt dann auch von Beginn an zu spüren. Mit Vehemenz drückten die Bietigheimer aufs Tempo und wollten gleich zu Beginn klar machen wer im Ellental die Hausrechte inne hält. Die erste Chance hatte aber der REV Bremerhaven, als nach einem Hammer von Pysz der Bietigheimer Goalie Belitzki die Scheibe nicht festhalten konnte, Dzikowski im Nachschuß aber nicht ins Schwarze traf. In Folge waren dann aber die "Steelers" die spielbestimmende Mannschaft und konnten ihrer Überlegenheit in der 6. Minute durch ihren Führungstreffer, erzielt durch Jung, Ausdruck verleihen. Die Mannschaft von der Nordseeküste ließ sich durch diesen Treffer zunächst nicht aus der Ruhe bringen. Nur drei Minuten später durfte dann auch die Bank des REV jubeln. Oliver Freymark hatte sich hinter dem Tor der Schwaben die Scheibe erkämpft und seinen millimetergenauen Pass konnte Schnobrich zum 1:1 über die Linie des Bieitgheimer Tores drücken. In Folge blieben die Schwaben zwar die spielbestimmende Mannschaft, doch immer dann wenn es brenzlig wurde war Marko Suvelo zur Stelle und bewahrte so seine Mannschaft vor einem weiteren Rückstand. In der 17. Minute war aber auch er machtlos. Nach einer Strafe gegen Alexander Polaczek konnte Darren Ritchie auf Vorlage von Jason Meyer und Mark West die erneute Führung erzielen. Bei diesem Spielstand blieb es bis zum Ende des ersten Abschnitts.

Den Mittelabschnitt durften die Seestädter in numerischer Überzahl beginnen, da Mark West noch seine aus dem ersten Abschnitt verhängte Strafe abzusitzen hatte musste. Nachdem der REV diesen Vorteil nicht nutzen konnte war es Jason Meyer, der nach einem Break alleine vor Suvelo auftauchte, den Finnen jedoch nicht überwinden konnte. In der 26. Minute konnte der wieder aggressiv spielende Furchner im Bietigheimer Drittel die Scheibe erkämpfen und auf Becker passen, der den freigelaufenen Luknowsky anspielte und gegen dessen Hammer in den Winkel musste selbst David Belitzki den Helm ziehen. Das Spiel gewann nun immer mehr an Tempo und Farbe und fast hätte Dzikowski in der 31. Minute den erneuten Ausgleich erzielt. Doch auch auf der Gegenseite konnte Williams Suvelo nicht überwinden. Nachdem die Bremerhavener weiter Druck machten, war es Chris Gignac, dem nach einer Unachtsamkeit der Abwehr die Chance auf einen Break ermöglicht wurde und der ließ sich nicht zweimal bitten. Zwar konnte Suvelo den ersten Schuß noch parieren, doch im Nachfassen hatte auch er keine Chance. Doch auch die erneute Führung für die Bietgheimer zeigte bei den Seestädtern keine Wirkung. Verbissen um jeden Puck kämpfend und mit einer tollen Moral fightete die Mannschaft zurück. Herausragend vor allen Dingen Ken Dzikowski, der heute mit Abstand das beste Spiel der laufenden Saison zeigte. Den verdienten Lohn für die aufopferungsvoll kämpfenden "Pinguine" erntete abermals Jay Luknowsky in der 37. Minute, als er mit einem verdeckten Schuss Belitziki keine Chance ließ und erneut ausgleichen konnte. Mit einem verdienten Remis durften die Bremerhavener in der nun folgenden Drittelpause Kraft für das alles entscheidende Schlussdrittel schöpfen.

Auch im Schlussabschnitt erleben die Zuschauer in der Bietigheimer Eishalle eine spannende und abwechslungsreiche Partie. In der 45. Minute versäumte es Patrick Pysz den REV zum ersten Mal an diesem Abend in Führung zu bringen, doch sein Schuss verfehlte nur knapp das Ziel. Nun waren aber wieder die "Steelers" an der Reihe, die Angriff auf Angriff Richtung Tor von Marko Suvelo vortrugen und dem Finnen immer wieder Glanzparaden abforderten. In der 49. Minute schien sich die Vorentscheidung zu Gunsten der Bietigheimer anzubahnen, denn als Holden mit einer 2 Minutenstrafe auf die Strafbank musste, verwandelte sich das Eisstadion im Ellental in einen wahren Hexenkessel, doch die Seestädter konnten auch diese brenzlige Situation mit Glück und Geschick überstehen. In der 53. Minute war es plötzlich Sebastian Furchner, der im Duett mit Tim Schnobrich Richtung Tor von Belitzki stürmte, doch die schwarze Scheibe konnte den Weg ins Tor der Schwaben nicht finden. Im Gegenzug setzten sich die Bietigheimer wieder vor dem Tor von Suvelo fest und der Finne konnte ein ums andere Mal eindrucksvoll beweisen welch Klassemann er ist. Als der Stadionsprecher die letzten beiden Minuten bekannt gab schien es so, als würden die Zeiger der Stadionuhr mit einem Zentnergewicht belastet nicht von der Stelle zu kommen. Endlich beendete der sehr gut leitende Hauptschiedsrichter Aumüller die Partie und der REV durfte sich nach sechzig Minuten zunächst über einen hochverdienten Punkt freuen.

Wieder einmal sollte die Verlängerung die Entscheidung bringen, doch als nach Overtime immer noch kein Sieger feststand, musste das ?Penalty Schiessen? darüber entscheiden, wer den zweiten noch zu vergebenden Punkt auf der Habenseite seines Kontos verbuchen sollte. Am Ende behielten die Schwaben die Oberhand, da sie an diesem Abend mit Williamson und Ritchie die besseren Schützen in ihren Reihen hatten und beim REV kein Stürmer Belitzki überwinden konnte.

Dennoch ist man in Reihen des REV mit diesem Ergebnis hochzufrieden, da die Mannschaft trotz der personellen Schwächung in Bietigheim eine hervorragende Leistung geboten hat.

Tore: 1:0 (6. Min.) Jung, Micheller, Wolf 1:1 (9. Min.) Schnobrich, Freymark, Tuomie 2:1 (17.Min.) Ritchie, Meyer, West 2:2 (26. Min.) Luknowski, Furchner, Becker 3:2 (33.Min.) Gignac, 3:3 (37. Min.) Luknowsky, Travnicek, Kasperczyk, 4:3 (60.Min.) Williamson "penalty"

Zuschauer: 2000 Strafen: Bietigheim 10 - Bremerhaven 12
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