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Fischtown Pinguins 02.11.2002, 02:08

Fünfminütiger "Blackout" leitet REV-Niederlage an der Isar ein

Roger Trudeau erzielt ersten Treffer für Bremerhaven

"Eishockey kann grausam sein". Dies wurde am heutigen Abend wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Zunächst sorgte ein fünfminütiger "Blackout" zu Beginn der Partie dafür, dass der REV Bremerhaven bereits nach 5. Minuten schier aussichtslos mit 0:3 in Rückstand geriet. Durch unermüdl ichen kämpferischen Einsatz schafften die Pinguine kurz nach Beginn des Schlussabschnitts durch Craig Streu sogar noch den Ausgleich, mussten dann aber nach zum Teil unverständlichen Strafzeiten den erneuten Rückstand in Kauf nehmen. Als der REV in den letzten beiden Minuten alles auf eine Karte setzte war es Christian Brittig, der mit seinem "empty net goal" den Gästen von der Unterweser in ein Tal der Tränen stürzte. Es waren exakt 27 Sekunden gespielt, als Grit Ankipans sich Richtung Bremerhavener Tor orientierte um einen ersten Schussversuch zu unternehmen. Doch zum Entsetzen der Bremerhavener Bank zappelte die Scheibe plötzlich und für alle unerwartet im Netz der Pinguine. Doch damit nicht genug. In der 3. Minute, die Verteidigung hatte leichtsinnig die Scheibe in den Lauf von Syller gespielt der sofort auf Wittmann weiterleitete und das 2:0 für die Isarstädter markierte. Die Fahrt in der Geisterbahn war damit aber noch nicht beendet. Nach weiteren zwei Minuten, zwei Bremerhavener saßen auf der Strafbank, konnte sich David Kudelka in Szene setzen und in 4/3 Überzahl das 3:0 erzielen. Auch in Folge waren die Landshuter die klar spielbestimmende Mannschaft, die aber weitere gute Einschuss-möglichkeiten nicht nutzen konnten. Bis zur 9. Minute waren die Seestädter nicht zu sehen und konnten erst im Rahmen ihrer ersten Überzahl auf sich aufmerksam machen. Als in der 13. Minute der Landshuter Zareba nach Beinstellen erneut für eine Unterzahl der Hausherren sorgte konnte Roger Trudeau auf Vorlage von Dan Tessier und Ken Dzikowski seinen ersten Treffer für die Pinguine markieren. Nach weiteren Strafzeiten gegen die Seestädter (Witthohn/Luknowsky) sahen sich die Gäste von der Nordsee ungestümen Angriffen der Isarstädter ausgesetzt, doch Satosaari konnte nun seinen Kasten sauber halten. Pech für den amtierenden Meister, als Schnobrich in der 19. Minute eine gute Chance nicht nutzen konnte.

Der Mittelabschnitt begann mit einer Strafzeit für beide Mannschaften. Streu und Brittig mussten nach einer kleinen Rangelei auf die Sünderbank. Nach einer guten Chance von Trudeau konnte nur Minuten später Tommi Satosaari glänzen, als er eine gute Chance des Ex- Braunlagers Grit Ankipans entschärfen konnte. In der 27. Minute erneut Pech für die Bartmänner, als Schuler seinen von der Bande zurückspringenden Abpraller fast verwandelt hätte. Positiv zu diesem Zeitpunkt die Tatsache, der REV kämpfte und rackerte, doch noch wollte kein weiterer Treffer gelingen. Brenzlig wurde es für die Norddeutschen dann wieder in der 29. Minute, als Ken Dzikowski wegen "Unerlaubter Härte" für zwei Minuten unfreiwillig pausieren musste. Pausieren musste im Mittelabschnitt auch Christian Witthohn, für den nun Marko Ahrens auf dem Eis stand. Die Leistung des REV im Mittelabschnitt war als durchaus ansprechend zu bezeichnen. Dennoch, zu diesem Zeitpunkt mussten sich die Bremerhavener den Vorwurf gefallen lassen zu ungestüm zu Werke zu gehen. Ungestüm dann auch die Aktion von Brent Fritz, der mit Kraft und Vehemenz die Scheibe in das Drittel des Gegners trug und dort mit Dzikowski einen Adressaten fand, der nicht lange fackelte und den Anschlusstreffer für die Seestädter erzielen konnte. Plötzlich war die Partie wieder offen und nun wurde es hektisch. Nach Strafzeiten gegen Pysz, Klotz folgte auch Dzikowski auf die Strafbank und sorgte damit 19 Sekunden für eine 3/5 Unterzahl. Kaum war der REV wieder komplett, da bekam auch Trudeau eine Strafe wegen Hakens "aufgebrummt" und erneut mussten die Pinguine eine 3/5 Unterzahl überstehen, die aber bis zum Drittelende keine negativen Auswirkungen mehr hatte.

Der Beginn des Schlussdrittels begann für die Gäste aus Bremerhaven mehr als optimal. Als der REV erneut in Unterzahl zu einem durch Veli-Pekka Hard geführten Befreiungsschlag kam, konnte "Professor" Craig Streu dem Landshüter Torhüter die Scheibe vom Schläger stehlen und zum verdienten 3:3 Ausgleichstreffer einsenden. In der 47. Minute wurde dann Hauptschiedsrichter Uwe von de Fenn seinem Ruf als Heimschiedsrichter gerecht, als er nach einem harmlosen Foul von Tessier eine erneute Unterzahl für die Gäste aus dem Norden einleitete und damit Kamil Toupal das 4:3 ermöglichte. Das Spiel stand nun auf des Messers Schneide und wogte hin und her. Zunächst Glück für den REV, als eine erneute Überzahl der Gastgeber (trafzeit gegen Stephan Kraft) ohne Folgen blieb. Die Männer von der Unterweser kämpften unverdrossen weiter und leisteten ein immenses Arbeitspensum. Riesenchance für Fallscheer in der 37. Minute, als dieser auf Vorlage von Schuler Nolan Mc Donald vor Riesenprobleme stellte. In der Schlussphase der Partie spielte eigentlich nur noch der REV Bremerhaven, dem aber das Glück an diesem Abend nicht zur Seite stand. Trotz einer großen kämpferischen Leistung konnte der REV zwar einen 0:3 Rückstand noch einmal negieren, musste am Ende dann aber dennoch mit einer 3:5 Niederlage die Heimreise antreten, da Christian Brittig in der 60. Minute mit seinem "empty net goal" den Schlusspunkt setzte.

Trainerstimme:

Jamie Bartman: Wir haben toll gekämpft. Wenn man 0:3 in Rückstand gerät, dann ist es sehr schwierig wieder auf die Beine zu kommen. Wir haben zum Teil unberechtigte und dumme Strafzeiten kassiert und dadurch letztlich auch verloren. Trudeau konnte heute einen sehr guten Einstand feiern und mich voll und ganz überzeugt. Wie auch immer, wir müssen nach vorne blicken und versuchen, am Sonntag die für dieses Wochenende einkalkulierten drei Punkte einfahren.
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16.05.2026 18:50 Uhr


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