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Fischtown Pinguins 12.09.2002, 01:06

Gelungener Saisonauftakt von Meister Bremerhaven

Straubinger "Tigers" können Pinguine nicht gefährden

Bremerhaven. Mit Spannung erwarteten die heute 1289 anwesenden Zuschauer den Saisonauftakt des REV Bremerhaven in die neue Zweitligasaison, von der nicht nur die Fans wiederum hochklassigen und spannenden Sport erwarten. Nach der langen Zeit der Vorbereitung war beiden Teams die Spannung auf die n un endlich beginnende Jagd nach Punkten sichtlich anzumerken und entsprechend motiviert warteten beide Mannschaften nach einer Gedenkminute für die Opfer des 11. September auf das Eröffnungsbully durch Hauptschiedsrichter Uwe von de Fenn.

Das Spiel begann zunächst ohne langes Abtasten. Bereits in der 2. Minute war es der wieselflinke Bremerhavener Jarkko Varvio, der den Goalie der Gäste, Dimitrij Kotschnew, mit einem Distanzschuss prüfte und dieser erst im Nachfassen die Scheibe sichern konnte. Nur eine Minute später war es Professor Craig Streu, der die Scheibe in aussichtsreicher Position über das Torgestänge der Gäubodenstädter bugsierte. Auch in Folge blieb der REV Bremerhaven die optisch überlegene Mannschaft, doch weitere zwingende Torchancen blieben Mangelware. Die Gäste von der Donau agierten bewusst defensiv und beschränkten sich in den meisten Spielsituationen die Scheibe lediglich aus dem eigenen Drittel zu schlagen. Erst in der 8. Minute prüfte Christian Penzkofer zum ersten Mal den Torsteher der "Pinguine", doch dieser hatte mit dessen Schussversuch wenig Probleme. Mitte des ersten Abschnitts verflachte das Spiel zusehends. Auf beiden Seiten fehlten die zündenden Ideen um der Partie eine zunächst entscheidende Wende zu geben. Auch in Überzahl konnte der REV Bremerhaven nicht den notwendigen Druck entwickeln, wobei die "Tigers" den Hausherren in gleicher Situation in nichts nachstanden. So mussten sich die Fans der beiden Lager nach Ende des ersten Spielabschnitts mit einem mageren torlosen Remis zufrieden geben.

In der Drittelpause schien Trainer Bartman seinen Mannen ordentlich das Brevier gelesen zu haben, denn der REV kam wie verwandelt aus der Kabine. Der Erfolg ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Bereits in der 21. Minute war es Dan Tessier, der mit seinem ersten Punktspieltor für die Seestädter das treue Publikum auf den Rängen erlöste. Erlöst schien dieser Treffer aber auch die Spieler des REV zu haben, denn nun brannten die Bartmänner ein wahres Feuerwerk ab. Zwar musste in der 28. Minute Satosaari nach einem Fehler von Fritz noch einmal rettend eingreifen, dann aber schien es so, als wollten die Pinguine die Gäste im wahrsten Sinne des Wortes überrennen. Varvio an den Pfosten, Luknowsky alleine vor Kotschnew und Schnobrich mit einer hundertprozentigen Chance ließen die Niederbayern nicht mehr zur Ruhe kommen. Die wenigen vereinzelten Chancen der Gaudet Truppe wurden Opfer der Fanghand von Tommi Satosaari, der bis dahin einen ruhigen Abend verbracht hatte. In der 32. Minute legte Jarkko Varvio in seiner unnachahmlichen Manier im Alleingang einen weiteren Treffer nach und nur drei Minuten später war es Tim Schnobrich, der diesmal nach Vorarbeit von Varvio den dritten Treffer markieren durfte. Die Straubinger wirkten in dieser Phase der Partie zu harmlos und bekamen die Scheibe fast nicht mehr aus dem eigenen Drittel. Trotz weiterer guter Chancen für den REV blieb es bis zum Ende des Mittelabschnitts jedoch bei dem verdienten Vorsprung von drei Toren für die Hausherren.

Im Schlussdrittel schien es zunächst so, als wollten die Donau Tiger den Sieg des REV noch in Schräglage bringen. Nach Trews Anschlusstreffer in der 43. Minute war es Proulx, der nur Sekunden später die Festigkeit des Bremerhavener Torgestänges prüfte. Erst als Michael Fendt in der 46. Minute mit einem Schlenzer das Außennetz des Tigerkäfigs traf, bekam das Spiel der Hausherren wieder mehr Farbe. Zwei Minuten später durfte sich Craig Streu mit einem von der linken Außenposition erzielten Treffer in die Torschützenliste eintragen. Da konnte selbst Dolezals Resultatsverbesserung in der 54. Minute nichts mehr am Sieg der Seestädter ändern, die nur 120 Sekunden später durch Tessier den alten Abstand wieder herstellen konnten.

Am Ende muss der Sieg des REV Bremerhaven als verdient gewertet werden. Auf Seiten der Hausherren wusste besonders die erste Sturmformation mit Dzikowski, Schnobrich und einem wieder einmal überragenden Jarkko Varvio zu gefallen. Enttäuschend hingegen der Auftritt der hochgelobten bayerischen Himmelsstürmer. So konnte weder ein Greg Bullock noch ein Pierre Sevigny Akzente setzen. Nicht zu überzeugen wusste auch der Goalie der Niederbayern, Dimitrij Kotschnew, der zumindest an zwei Treffern nicht schuldlos war. Nach diesem Sieg darf der REV Bremerhaven am kommenden Freitag als Tabellenführer nach Bietigheim ins Schwabenland reisen. Ob die heutige Leistung aber ausreicht um auch im "Ländle" beim Klassenprimus zu punkten bleibt abzuwarten.
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