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Fischtown Pinguins 21.12.2002, 09:40

Gut gespielt aber dennoch verlorten - Appel mit guten Einstand

Fischtown Pinguins unterliegen in Wolfsburg mit 6-4

Bremerhaven. Mit neuen Reihen und einem neuen Verteidiger hat Eishockey-Zweitligist REV Bremerhaven heute eine gute Leistung abgeliefert. Das Bartman-Team verlor zwar heute Abend beim Tabellen-Fünften EHCWolfsburg mit 4:6 (1:0, 1:4, 2:2), zeigte sich aber stark verbessert. Mit dem neuen Verteidi ger Frank Appel reiste der REV in Wolfsburg an. Appel war nicht für einen "Appel und ein Ei" zu haben. Geschäftsführer Busch: "Wir sind an die Schmerzgrenze gegangen." Der neue Mann machte einen blendenden Eindruck, bestach durch ein gute Auge und räumte vor dem eigenen Tor gnadenlos ab. So einen hatte man im Team gebraucht. Stürmer Neale Schönfeld musste beim Nordduell passen. Er brach sich im Abschlusstraining einen Knöchel und fällt für den Rest der Saison aus. So rückte Michael Fendt wieder in den Kader.

Die REV-Fans sorgten dafür, dass sich der magere Heimspielschnitt des EHC Wolfsburg gestern Abend deutlich erhöhte. Sonst sind es gerade einmal 750 Zuschauern, die dort den Weg ins Stadion finden, gestern Abend wurde die 1000-er-Grenze deutlich überschritten, denn mehr als 300 REV-Anhänger pilgerten in die VW-Stadt. 190 von ihnen hatten sogar freien Eintritt, weil die REV-Spielbetriebsgesellschaft und die Sponsoren Autohaus Schmalzried, Autohaus Le Car und Restaurantkette Mc Donalds die Tickets spendiert hatten. Neuzugang Appel führte sich gut beim REV ein. Erst zehn Sekunden waren gespielt, da feuerte der baumlange Abwehrspielen einen mächtigen Schuss auf das Wolfsburger Tor ab - Keeper Mastic hatte alle Mühe, den Puck abzuwehren. In der Folgezeit war der REV bemüht, das berüchtigte Wolfsburger Kombinationsspiel schon im Ansatz zu zerstören. Das gelang vorzüglich, denn die Gastgeber konnten sich zunächst nicht entscheidend vor dem Tor von Cagas durchsetzen. Und wenn einmal ein Wolfsburger Stürmer durch war, dann parierte Cagas sicher. Auch der REV hatte gute Chancen, obwohl die neuen Reihen noch nicht völligaufeinander abgestimmt waren. Nach zehn Minuten musste Hard auf die Strafbank. Jetzt schlug die große Stunde von REV-Verteidiger Schuler, der sich neben Appel sichtlich wohl fühlte. Schuler leitete den Konter in Unterzahl ein und Fritz vollstreckte zum nicht einmal unverdienten 1:0 (11.). Der Rückstand machte die Wolfsburger nervös. Sie versuchten nun, durch "Schwalben" Strafen zu schinden, doch "Schiri" Schlimme fiel nicht darauf herein. Mit zunehmender Spielzeit war der REV dann sogar das bessere Team.

Dann jedoch begann das mittlerweile gefürchtete und berüchtigte ominöse zweite Drittel, in dem der REV zuletzt immer zu schwächelte . Nach nur 39 Sekunden glich Wolfsburg aus, weil die Bremerhavener mit ihren Gedanken noch in der Kabine zu sein schienen. Nach einer kleinen Bankstrafe, die jedoch als unberechtigt zu bezeichnen war, nutzten die Wolfsburger nutzte die Überzahl zum 2:1 (26.) und konnten dann sogar mit 3:1 in Front gehen, als die Pinguine erneut einen Mann weniger auf dem Eis hatten. Die Gastgeber erhöhten noch auf 4:1 (18.), bevor kurz vor Drittelende Varvio dann doch noch das 2:4 aus Bremerhavener Sicht gelang - noch war nichts verloren.

Der REV drehte im Schlussdrittel mächtig auf. Streu gelang in Überzahl der Anschlusstreffer (43.). Danach waren die Bremerhavener eindeutig am Drücker. Sie kämpften und versuchten, mit allem Mitteln den Ausgleich zu markieren. Es gab gute Chancen, doch aus heiterem Himmel erzielte Wolfsburg das fünfte Tor (53.). Der REV gab jedoch auch jetzt nie auf. Hard schaffte den erneuten Anschluss (56.) und danach hatten die Pinguine sogar einige Chancen zum Ausgleich. Doch neun Sekunden vor Schluss machte Wolfsburg das halbe Dutzend Tore voll, als Cagas sein Tor verlassen hatte. Zuvor schon hätten die Gastgeber die Möglichkeit gehabt den Endstand herzustellen, doch Györi scheiterte in der letzten Minute mit seinem Penalty (REV zu viele Spieler auf dem Eis) an Cagas.

Trotz der Niederlage durften die Seestädter diesmal erhobenen Hauptes die Heimreise antreten. Der REV hatte gut gespielt und alles gegeben. Eine Leistung, auf die man aufbauen kann.
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