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Fischtown Pinguins 22.09.2002, 22:40

Meister Bremerhaven kann sich nicht rehabilitieren

SC Riessersee gewinnt hochverdient gegen einen harmlosen REV

Bremerhaven. Was man in bayerischen Landen sinngemäß unter einer "kräftigen Watschn" versteht, dass musste das Team von Trainer Jamie Bartman leidvoll am vergangenen Freitag im niederbayerischen Straubing in Erfahrung bringen. Nun wollte es der Zufall, dass bereits heute mit dem SC Riessersee ein weiteres Traditionsteam aus Bayern zum Prüfstein für das angeschlagene Team von der Küste wurde. Nach zwei Siegen und einem negativen Torekonto von 9:10 ist man an der Unterweser mit den bisherigen Auftritten der heimischen Pinguine noch nicht zufrieden. So war es mehr als verständlich, dass Trainer Bartman heute alles daran setzen wollte, um mit seiner Truppe die Schmach von Straubing vergessen zu machen.

Im ersten Drittel machten die "Fischtown Pinguins" aber zunächst da weiter, wo sie in Straubing aufgehört hatten. Behäbig im Aufbau, unsicher in der Abwehr und ohne Druck im Sturm. Zwar hatte Dan Tessier in der 2. Minute eine erste gute Gelegenheit, aber bereits im Gegenzug war es Fox, der ebenfalls in aussichtsreicher Position zum Schuss kam. Auch im weiteren Verlauf des ersten Abschnitts versteckten sich die Garmischer nicht. Mit einfachen und schnellen Kontern überbrückten sie die neutrale Zone und tauchten immer wieder brandgefährlich vor dem Kasten von Tommi Satosaari auf. In der 10. Minute musste der finnische Keeper in Diensten des REV sein ganzes Können aufbieten um zunächst Schlimmeres zu verhindern. Erst parierte er gegen Fox und konnte dann auch noch den Nachschuß von Björnlie klären konnte. Beim REV bestimmte zu diesem Zeitpunkt Leerlauf das Spiel. In der 12. Minute sollte es gar noch schlimmer kommen, als Fendt in aussichtsreicher Position mit einem klassischen Fehlpass einen Konter der Gäste einleitete, den Guidarelli mit dem nicht unverdienten Führungstreffer für die Garmischer abschloss. Bis zum Ende des Anfangsdrittels blieben die "Olympia Dörfler" auch weiterhin die spielbestimmende Manschaft und mussten nur einmal bangen, als Ken Dzikowski in der 20. Minute einen Pass von Varvio knapp verfehlte. Es schien so als sollte Gästetrainer Gailer Recht behalten, der vor Anpfiff der Partie sagte: "Wir fahren doch keine 900 Kilometer um hier zu verlieren. Einen Punkt nehmen wir auf alle Fälle mit!" Wer gehofft hatte, im Mittelabschnitt würde sich das Spiel der heimischen "Pinguine" zu deren Gunsten wenden, der sollte sich bald eines Besseren belehrt fühlen. Auch weiterhin blieb das Spiel der "Bartmänner" ungeordnet. Von einem konstruktiven Spielaufbau konnte nur selten die Rede sein, vielmehr blieben die Offensivaktionen der Hausherren mehr oder minder dem Zufall überlassen. Selbst in Unterzahl waren die Garmischer den Seestädtern überlegen und kamen durch geschicktes Forechecking zu guten Chancen. Nach einer Strafzeit gegen Holden zeigten die Gäste wie man eine numerische Überlegenheit auch in Tore ummünzen kann. Aaron Fox markierte in der 31. Minute auf Vorlage von Jason Meyer das verdiente 2:0 für die Garmischer. Mitte des zweiten Drittels quittierten die sichtlich enttäuschten Zuschauer die Aktionen des REV gar mit schmerzlichen Pfiffen. Nicht auszudenken was passiert wäre, wenn nach einem katastrophalen Schnitzer von Jones den Gästen sogar noch der dritte Treffer gelungen wäre, so konnte Satosaari durch sein beherztes Eingreifen wenigstens noch etwas Hoffnung für den Schlussabschnitt erhalten.

Das Fass nahe zum Überlaufen brachten die Hausherren zu Beginn des Schlussabschnitts als sie in eigener Überzahl mit ansehen mussten, wie die Gäste aus dem Werdenfelser Land durch Matt Murray gar noch den dritten Treffer markieren konnten. Zu diesem Zeitpunkt war bereits eine Vorentscheidung gefallen. Aber es sollte noch schlimmer kommen. Nur zwei Minuten später war es erneut Murray, der auf Zuspiel von Smith und Björnlie gar auf 4:0 erhöhen konnte. Wann hatte man so etwas in Bremerhaven zum letzten Mal erlebt, zumal der Vorsprung der Gäste auch in dieser Höhe verdient war. Die "Gailer Bubis" wurden nun immer frecher und kamen zu weiteren guten Gelegenheiten. Auf Seiten des REV war kein Aufbäumen mehr zu erkennen. Weit und breit war von einer Führungspersönlichkeit auf dem Eis nichts zu sehen und so war es durchaus verständlich, dass die Fans auf den Rängen den Schlusspfiff des gut leitenden Schiedsrichters Schlimme herbei sehnten. In der kommenden Woche wartet auf Trainer Bartman und seine Mannschaft eine Menge Arbeit, denn bereits am nächsten Wochenende muss sich das Team in einer anderen Form präsentieren, will man die treuen Zuschauer des REV nicht gänzlich verärgern.
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16.05.2026 20:14 Uhr


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