
Neuer Stürmer im Dress der Pinguine
Brent Robinson wechselt von Rögle BK an die Unterweser
Bremerhaven. Er ist ein cleverer Stürmer, hat Gardemaß, kann Center oder Linksaußen spielen und hat zudem ein Näschen fürs Toreschießen. Die Rede ist von Brent Robinson, dem neuen Stürmer der Fischtown Pinguins, der, geht es nach Trainer Igor Pavlov, bereits am nächsten Wochenende in den Partien geg
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Mittwoch, 14.12.2005, 14:55 Uhr
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en Regensburg und Freiburg zum Einsatz kommen soll. Der am 10. März 1981 in Pointe Claire, Quebec/Kanada, geborene Stürmer, wird bereits morgen an der Unterweser eintreffen. Ein Termin, der dem 185 cm großen und 91 kg schweren Robinson nicht weiter schwer fallen sollte einzuhalten, da er bereits seit Beginn dieser Saison im schwedischen Ängelholm bei Rögle BK auf Torejagd geht. Natürlich stellt sich die Frage, warum ein Stürmer, der in der letzten Saison noch mit den Trenton Titans den Kelly Cup gewinnen konnte nun ausgerechnet seine neue sportliche Heimat bei den Fischtown Pinguins in Bremerhaven sucht. Der sehr offene Brent Robinson erklärt: ? Nun, nach dem Gewinn des Kelly Cups bekam ich ein sehr interessantes Angebot aus Schweden. Die Erwartungshaltung in jedem Spiel mindestens ein Tor zu schießen konnte ich jedoch nicht erfüllen, da die extrem defensive Art der Skandinavier Eishockey zu spielen mit der mir bisher bekannten nordamerikanischen Philosophie nicht in Einklang zu bringen war. In Bremerhaven hoffe ich nun, mehr "kanadisches Hockey" spielen zu können und bin mir sicher, dann auch wieder an meine Scorer ? Qualitäten anknüpfen zu können.
Scorer-Qualitäten, die Robinson in der Vergangenheit bereits mehrfach unter Beweis stellen konnte. Schon nach seiner Ausbildung im heimischen Pointe Claire und danach an der Hotchkiss Schule fiel Robinson durch seine Lieblingsbeschäftigung auf, den gegnerischen Torhütern "die Bude voll zu hauen". Für Hotchkiss schaffte er in 52 Spielen satte 90 Punkte (41T/49A). Ein Ergebnis das den damals 18jährigen den Sprung zu den St. Louis Lions, in der Quebec Midget AAA, einer der besten Nachwuchsligen Kanadas ermöglichte. Als stellvertretender Mannschaftsführer und Anwärter auf die "Presidents Trophy" wechselte Robinson in der Saison 2000/01 in die NCAA an die Brown Universität, wo er neben Eishockey an seinem Abschluss als Betriebswirt arbeitete. In dieser Zeit hatte Brent Robinson mit Sicherheit wenig Zeit, um seinen Hobbys Golf und Musik zu frönen. Erfolgreiches Eishockey stand von nun an im Mittelpunkt seiner Bemühungen und erfolgreich spielte er, der Junge aus Point Claire. Superlativen waren fortan sein Wegbegleiter. Als erster Spieler nach 1997 schaffte er es wieder mit 38 Punkten die Saison abzuschließen und somit die bis dahin magische 30er Grenze zu überschreiten. Er war es auch, der eines der wichtigsten Tore der Brown Universität erzielte, als er im Viertelfinale der ECAC in Overtime das 4:3 gegen Yale erzielen konnte. Erfolge, die bereits in der damals laufenden Spielzeit (2003/2004) die Hamilton Bulldogs aufmerksam werden ließen, für die er 5 Spiele in der AHL absolvierte. In der letzten Spielzeit wechselte er, nun als frischgebackener Betriebswirt, in die ECHL zu den Trenton Titans. Ein Wechsel, der sich für den bereits bisher erfolgsverwöhnten Kanadier als absoluter Glücksgriff erweisen sollte. Trotz Doppelbelastung (gleichzeitig erneut Einsätze in der AHL mit den Philadelphia Phantoms) avancierte Robinson zum Topscorer der Titans, gewann mit ihnen den "Kelly Cup", gewann den Speed Contest der ECHL und wurde zudem ins All Star Team der "East Coast" berufen. Vorschußlorbeeren, gepaart mit Erwartungen, denen er nun an der Unterweser gerecht werden soll und will.
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