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Fischtown Pinguins 09.03.2002, 00:12

REV Bremerhaven bleibt auch in Heilbronn erfolgreich

"Lieblingsgegner" der Falken gewinnt mit 5:2 (3:1 1:0 0:2)

Heilbronn/Bremerhaven. Als die "Partie des Jahres" wurde vom Präsidenten des Heilbronner EC, Dr. Klaus Böhm, die heutige Partie angekündigt und somit der Druck auf den zum Ende der Saison scheidenden Trainer Lado Svozil noch weiter verstärkt. Unüberbrückbare Disharmonien sollen nach Aussagen vieler Insider zwischen der Mannschaft und dem Trainer bestehen. Das sich dies auch in der Spielweise der "Falken" niederschlagen würde, daran wollten weder die mitgereisten Fans noch Trainer Jamie Bartman glauben, der heute auf seine nominelle Nummer Zwei im Tor, Christian Baader (Verletzung), verzichten musste. Von der Statistik her schien der "Lieblingsgegner" der Falken, der REV Bremerhaven, heute gerade recht zu kommen, um die angeknackste Moral des Tabellendritten wieder aufzubauen. Doch zunächst hatten die Hausherren die Rechnung ohne die entschlossen auflaufenden Seestädter gemacht.

Nach einem von beiden Seiten zunächst verhalten geführten Beginn waren bis zur 5. Minute keine nennenswerten Aktionen zu verzeichnen. Als in der 6. Minute Neale Schönfeld wegen "Hakens" auf die Strafbank verbannt wurde, suchten die Unterländer schnell ihre Unterzahlformation zu finden und konnten sich in Folge gute Gelegenheiten erarbeiten. In der 7. Minute war es Vitaly Semenko, der nur knapp das Tor von Marko Suvelo verfehlte. Dann aber, in der 8. Minute, war es Neale Schönfeld der sich von der Strafbank kommend die Scheibe angelte und zu Craig Streu passte, der Kai Fischer im Tor der Falken keine Chance ließ. Erst ein Fehler in der Abwehr der Nordlichter führte in der 10. Minute dazu, dass Oliver Hackert auf Vorlage von Robert Brezina den Ausgleich erzielen konnte. Zwar besserte sich nun die Stimmung im Stadion am Europapark, doch auch der REV fand nun wieder besser ins Spiel. Dennoch, Glück für die ?Bartmänner?, als in der 12. Minute Vitaly Semenchenko nur den Pfosten des Bremerhavener Tores traf. Über dieses Pech schien sich auch Andreas Felsch geärgert zu haben, denn anders war es nicht zu erklären, dass er mit einem üblen Foul in der 13. Minute Craig Streu zu Boden stieß. Die daraus resultierende Strafzeit nutzte Ken Dzikowski in der 14. Minute auf Vorlage von Cory Holden zum 2:1 für die Gäste von der Unterweser. Doch damit nicht genug. Nur 34 Sekunden später war Jay Luknowsky zur Stelle und verwandelte eine Vorlage von Hard zum 3:1 für den Gast aus dem kleinen Bundesland. Der REV war nun die klar tonangebende Mannschaft und hatte noch eine Reihe weiterer guter Chancen, die jedoch nicht zum Erfolg führten. Bis zum Drittelende bemühten sich zwar die Heilbronner auf eine Resultatsverbesserung, doch der REV ließ sich zunächst nicht mehr "in die Suppe spucken."

Im Mittelabschnitt waren es zunächst die Gäste, die durch Jay Luknowsky in der 21. Min zu einer Großchance kamen, die jedoch vom ehemaligen Bremerhavener Kai Fischer verhindert wurde. Nach und nach bekamen die Falken das Heft besser in den Griff und auch Schiedsrichter Bertl schien das Gefühl zu haben, nun langsam ins Spielgeschehen eingreifen zu müssen. Nach zwei Strafzeiten gegen die Seestädter und einer daraus resultierenden 3/5 Unterzahl waren es die Heilbronner, die kurz nach dem der REV wieder vollzählig war, durch Viktor Karachun den Anschlusstreffer markieren konnten. Der Druck der Gastgeber nahm nun merklich zu und der REV hatte Glück, dass Peroutka und Vozar weitere gute Gelegenheiten nicht für sich nutzen konnten. Die beste Chance für die Unterländer hatte jedoch Lukas Zatopek, der in der 36. Minute mit einem Schlagschuss von Marko Suvelo eine Glanztat abforderte. Noch stand aber die Abwehr der Seestädter sicher und auch der REV kam zu Chancen. So war es zunächst Sebastian Jones, der in der 39. Minute Fischer auf die Bewährungsprobe stellte und nur eine Minute später hatte Tim Schnobrich Pech, als er nach tollem Einsatz nur knapp am Heilbronner Goalie scheiterte. In der nur Sekunden später folgenden letzten Drittelpause bekamen die Akteure beider Mannschaften dann nochmals ausreichend Gelegenheit, sich auf das alles entscheidende letzte Drittel vorzubereiten.

Nachdem im Schlussabschnitt beide Mannschaften sich zunächst vorsichtig abzutasten schienen, war es Leo Gudas, der mit einem ersten Schuss die Offensive der Heilbronner eröffnete. Nach einer weiteren guten Gelegenheit für Vozar hätte Craig Streu in der 44. Minute fast für die Vorentscheidung gesorgt, doch dessen Schuss war zu unplatziert und stellte Kai Fischer vor keine großen Probleme. Zwar blieben die Heilbronner auch in Folge die optisch überlegene Mannschaft, doch zwingende Chancen blieben zunächst Mangelware. Im Gegenteil, mit geschickt vorgetragenen Kontern blieben die Pinguine stets gefährlich, die in "Professor" Streu an diesem Abend ihren stärksten Stürmer hatten. Stark auch wieder Sebastian Furchner, der wie ein Wirbelwind über das Eis flitzte und wieder alles für ?seinen REV? gab. Das Glück des Tüchtigen war dann auch in der 50. Minute auf Seiten des jungen Allgäuers, der einen Pass von Luknowsky direkt aufnehmen konnte und unhaltbar für Fischer in die Maschen des Heilbronner Netzes versenkte. Der REV dominierte nun klar das Spielgeschehen und die Gastgeber schienen immer nervöser zu werden, was sich in unnötigen Strafzeiten gegen Buchwieser und Ivan widerspiegelte. Für die endgültige Entscheidung sorgte in der 56. Minute dann der Spieler des Abends Craig Streu, als er nach einem tollen Alleingang Kai Fischer verlud. Dennoch, der Abend fand nach einem unrühmlichen Faustkampf zwischen Gorgenländer und Polacek einen wenig glücklichen Abschluß, da beide Spieler mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe bedacht am kommenden Sonntag pausieren müssen. Am Sieg des REV Bremerhaven gab es am heutigen Abend nichts zu rütteln. Die klar bessere Mannschaft konnte am Europaplatz in Heilbronn beweisen, dass der REV Bremerhaven ein würdiger Tabellenzweiter ist und nun alles daran setzen wird, um mit dieser Platzierung in die Play Offs zu starten.
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17.05.2026 02:12 Uhr


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