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Fischtown Pinguins 05.11.2002, 23:53

REV Bremerhaven fehlt einfach das Glück

Drei Tore in der letzten Spielminute beim SCR

Bis sieben Minuten vor Ende der heutigen Partie im Werdenfelser Land durften die Fans des REV Bremerhaven noch hoffen. Die Pinguine hatten aus einem 0:1 eine 2:1 Führung gemacht und schienen auf dem besten Wege, die Führung über die Zeit retten zu können. Zwei Unterzahltore (53./56. Min.) leitet en dann aber eine erneute Auswärtsniederlage ein. Höhepunkt der Partie waren die in der letzten Minute drei erzielten Tore, von denen zwei Treffer als "empty neter" im Tor der Seestädter landeten.

Eigentlich begann die Partie für den REV vielversprechend, denn bereits nach 35 Sekunden war es Tim Schnobrich, der sich aus Mittelstürmerposition zu Wort meldete, die Scheibe jedoch knapp am Tor der Gastgeber verzog. Dann wurden erst einmal die Nerven der Bremerhavener auf eine starke Bewährungsprobe gestellt, als Hauptschiedsrichter Schurr innerhalb von 20 Sekunden Klotz und Hard auf die Strafbank befahl. Doch in 130 Sekunden 3/5 Unterzahl konnten sich die Seestädter ihrer Haut erwehren und Torhüter Boris Ackers hatte einige Male die Gelegenheit, durch gute Paraden das für diese schwere Partie notwendige Selbstvertrauen zu tanken. Kaum waren die Pinguine wieder komplett, auf der Bank der Nordlichter wollten sich gerade die angestrengten Gesichtszüge der Verantwortlichen und Spieler entspannen, da erzielten die Hausherren den Treffer zum 1:0. Einen satten Schuss von Lehner hatte Hinterstocker abgefälscht und Ackers somit keine Chance gelassen dieses Tor zu verhindern. Die nächste Möglichkeit durfte sich allerdings der REV gutschreiben lassen. Der heute natürlich besonders motivierte Verteidiger Christoph Klotz prüfte den Garmischer Goalie Cinibulk, der sich bei dieser Aktion ordentlich strecken musste. Die Abwehrarbeit der Pinguine wurde nun immer sicherer. Schon früh störte man die Aktionen der Werdenfelser und versuchte nach und nach auch die neutrale Zone in Besitz zu nehmen. Dies drückte sich auch in der nun zunehmenden Anzahl der Chancen aus, aber Schüsse von Varvio, Trudeau und Tessier konnten noch nicht das anvisierte Ziel finden. Glück für den REV allerdings in der 16. Minute, als Guidarelli alleine auf und davon ging, dann allerdings nur das Gebälk der Garmischer Olympia Halle prüfte. Da bis zum Ende des ersten Durchgangs keine weiteren Chancen auf beiden Seiten mehr zu verzeichnen waren, blieb es zunächst bei diesem Ergebnis, das zu diesem Zeitpunkt auch als verdient bezeichnet werden musste.

Den Mittelabschnitt leitete zunächst Björnlie mit dem Versuch eines "Bauerntricks" ein, musste aber erkennen, dass er mit derlei Ansinnen bei Borsi Ackers auf wenig Gegenliebe stoßen würde. Wenig Gegenliebe erfuhr auch HSR Schurr, als er innerhalb der nächsten drei Minuten drei Strafzeiten gegen die Hausherren verteilte. Doch der REV konnte aus seiner numerischen Überzahl keinen Nutzen ziehen. Selbst 92 Sekunden 5/3 brachten keine Veränderung an der Anzeigentafel. Kaum das Garmisch wieder komplett auf dem Eis stand und nun der REV seinerseits dezimiert agieren musste, war es Neale Schönfeld, der bei einem "Breakversuch" in letzter Sekunde von Fox am Einschuss gehindert werden konnte. Eine weitere gute Gelegenheit vergab wenige Minuten später Velli-Peka Hard, als er von der Strafbank kommend in aussichtsreicher Position nicht den Abschluss durch einen beherzten Torschuss suchte. Garmisch blieb weiterhin gefährlich und richtig stürmisch wurde es immer dann, wenn die Galionsfigur der Oberbayern, Sepp Lehner sich mit in den Angriff einschaltete. In der 34. Minute, der REV hatte nach einer beidseitig verhängten Strafe 17 Sekunden Überzahl auf der Habenseite seines Kontos, fasste sich Marco Ahrens ein Herz und schlenzte mit einem frechen Versuch den Puck Richtung Garmischer Tor. Als Cinibulk die Scheibe nicht festhalten konnte bedankte sich Jay Luknowsky mit dem auf der Bremerhavener Bank freudig quittierten 1:1. Fast hätte Alan Schuller Sekunden vor dem Drittelende noch den Führungstreffer erzielt, doch sein Schuss ging knapp am Tor vorbei.

Die Hoffnungen des REV ruhten zunächst auf der mit in das Schlussdrittel genommenen Überzahl, doch wieder konnten die Seestädter diesen Vorteil nicht nutzen. In der 42. Minute konnte dann Roger Trudeau seinen Ruf als Goalgetter bestätigen, als er auf Vorlage von Tessier im dritten Spiel für den REV sein drittes Tor markieren konnte. Dieser Treffer schien den Gästen sehr gut getan zu haben. In Folge wurde der RÄFF immer stärker und hatte Pech, dass weitere sehr gute Gelegenheiten durch abermals Trudeau und Tessier nicht genutzt werden konnten. Der Führungstreffer der Gäste von der Unterweser schien die Werdenfelser geschockt zu haben, die sich weiteren vehementen Angriffen der "Bartmänner" ausgesetzt sahen. Cinibulk konnte sich nun über Arbeit nicht beschweren und kam mächtig ins schwitzen. Auf der Gegenseite bringt in der 38. Minute Ackers mit einer Glanzparade Murray zum verzweifeln und muss mit ansehen, wie im Gegenzug Varvio nach Schuler Pass fast das 3:1 erzielt hätte. Ab der 50. Minute läuten die Hausherren zum finalen Frontalangriff und erneut darf Ackers bei einem Schuss von Guidarelli seine Klasse beweisen. Nach einer erneuten Strafzeit gegen Tuomie schien der Ausgleichstreffer nur noch eine Frage von Sekunden zu sein, was Björnlie in der 53. Minute dann auch bestätigte. Auf Vorlage von Murray egalisierte er unhaltbar für Ackers den Vorsprung der Seestädter. Nun schien sich das Blatt gegen den REV zu wenden, denn nur Sekunden nach dem Ausgleichstreffer musste auch Patrick Pysz Bekanntschaft mit der harten Strafbank des Olympia Stadions machen. Wer anders als Sepp Lehner sollte es sein, der die Hausherren in erneuter Überzahl mit einem satten Schuss in den Winkel erneut in Führung brachte. Nun waren die Seestädter in der Pflicht, durch einen weiteren Treffer zunächst wenigstens eine Verlängerung zu erzwingen. 90 Sekunden vor Ende der Partie gehen die Bremerhavener volles Risiko und nehmen Torhüter Ackers vom Eis. Nun überschlagen sich die Ereignisse. Nach einem verunglückten Rückpass traf zunächst Streu ins eigene verwaiste Tor (Treffer wurde Meyer gutgeschrieben) und schien das Spiel damit endgültig entschieden zu haben. Doch weit gefehlt. Nur Sekunden später konnte Roger Trudeau erneut verkürzen, um dann aber mit ansehen zu müssen, wie Guidarelli mit dem zweiten "empty neter" innerhalb von 60 Sekunden für die endgültige Entscheidung sorgte.
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