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Fischtown Pinguins 08.02.2003, 18:59

REV Bremerhaven unterliegt trotz einer guten Leistung in Landshut

Pinguins mit mangelnder Chancenverwertung

Der Eishockey-Zweitligameister REV Bremerhaven hat sich gestern Abend vor 1682 Zuschauern in Landshut gut verkauft, unterlag aber mit 1:3 (0:1, 0:1, 1:1). Schuld daran war die schlechte Chancenverwertung der Stürmer.

Nach dem Spiel fiel das obligatorische Pizzaessen im Bus aus, denn REV-Trainer Peter Draisaitl hat da einen Riegel vorgeschoben. "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel", sagte er und schickte die Profis ins Stadionrestaurant. Dort bekamen sie sportgerechte Nahrung. Torhungrig waren die Cannibals aus Landshut zu Beginn der Partie. Im ersten Heimspiel gegen den REV im November hatten die Bayern schon nach fünf Minuten mit 3:0 geführt und sie gewannen schließlich mit 5:3. Gestern Abend machte es der REV besser und widerstand den ersten Angriffen der Gastgeber durch eine konsequente Arbeit in der Abwehr. Selbst eine Unterzahlsituation ab der 4. Minute überstanden die Bremerhavener. REV-Torhüter Cagas musste zwar einige Male eingreifen, er wirkte aber sicher und machte seine Sache gut. Die drohende Haftstrafe hatte er offenbar aus dem Kopf verdrängt. Doch dann war der Tscheche plötzlich doch geschlagen, weil seine Vorderleute patzten. Sie waren viel zu weit aufgerückt und liefen prompt in einen Konter. Cagas konnte den Schuss von Brittig noch mit einer tollen Parade parieren, doch im Nachsetzen stocherte der Landshuter den Puck dann doch noch über die Linie (12.). Vor dem Treffer hatten Hard (7.) und Schnobrich (10.) Möglichkeiten zum Torerfolg, sie scheiterten aber. Insgesamt fanden die Angriffsbemühungen der Bremerhavener immer wieder ein schnelles Ende, weil die Landshuter Abwehr glänzend stand. Ständig waren die Cannibals-Spieler schneller am Puck. Der REV machte den Fehler, viel zu oft den Puck quer zu spielen, anstatt Landshut mit Pässen in die Tiefe unter Druck zu setzen. Cagas hielt die Bremerhavener im Spiel, weil er immer wieder vehemente Angriffe der Gastgeber entschärfte. Dzikowski, der nach einem schönen Solo an Verteidiger Geipel hängen blieb (16.), und zwei Mal Hard mit Schlagschüssen in Überzahl (18./19.) setzten Akzente auf Seiten des REV -ein Tor gelang aber nicht.

Ganz bitter begann das zweite Drittel für das Draisaitl-Team: Varvio stand nach einem Traumpass von Pysz völlig allein vor dem Landshuter Tor, er schoss aber nur Keeper McDonald an. Das war eine hundertprozentige Chance. Im Gegenzug erzielten die Gastgeber das 2:0 durch Geipel, der nach einem langen Pass frei vor Cagas einsandte (24.). Der Zwei-Tore-Rückstand machte dem REV Beine. Die Bremerhavener nahmen das Heft mehr und mehr in die Hand und waren fortan das bessere Team. Die Chancen wurden hochkarätiger, dochLandshut hatte mit McDonald einen Klassemann im Tor. Der Keeper parierte zunächst Schüsse von Tessier (30.) und Pysz (35.) und hatte dann das Glück des Tüchtigen, als er schon geschlagen war, Dzikowski den Puck aber nur an den Pfosten setzte (38.). Kurze Zeit später fand Polaczek in McDonald seinen Meister. Landshut konnte sich in den Schlussminuten allein beim Keeper bedanken, dass der Vorsprung nicht schrumpfte.

Im Schlussdrittel trumpfte der REV mächtig auf. Landshut kam nur noch zu Kontern, die allerdings oft sehr gefährlich waren. Cagas war aber immer ein sicherer Rückhalt und hielt wie ein Teufelskerl. Die REV-Stürmer waren nicht so gut drauf. Polaczek, Schuler, Schnobrich, Tessier, Pysz und Streu scheiterten teilweise aus nur einem Meter Entfernung. Es war wie verhext. Dann gelang Polaczek doch noch der Anschlusstreffer (56.) und mehrfach hatte der REV danach den Ausgleich auf dem Schläger. Stattdessen fiel 40 Sekunden vor Schluss das 3:1 für Landshut, als Cagas sein Tor für einen weiteren Feldspieler verlassen hatte.

Pressemitteilung REV Bremerhaven
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