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Fischtown Pinguins 03.02.2003, 09:25

REV Bremerhaven: Unglückliche Niederlage in Nauheim

Pinguins verlieren in 54 Sekunden einen Punkt verloren

Am heutigen Abend musste man mit den Pinguinen aus der Seestadt wirklich Mitleid haben. Nach einer großartigen Leistung verloren die Draisaitl Schützlinge in den letzten 54 Sekunden der Partie gegen den EC Bad Nauheim ein Spiel, in dem sich die Mannschaft mit einer wirklich guten Leistung mehr v erdient hätte. Überragend am heutigen Abend die Reihe um Patrick Pysz, der an allen drei Toren beteiligt war. Auch Jarkko Varvio scheint nach einer guten Leistung langsam die Form früherer Tage wieder zu finden.

Die Partie begann für den REV Bremerhaven recht hoffnungsvoll. Die Mannschaft stand stabil in der Abwehr und konnte sich immer wieder eindrucksvoll befreien. So war es auch kein Wunder, dass die ersten beiden Torgelegenheiten den Gästen aus der Seestadt gutgeschrieben werden durften. Mit Schüssen von der blauen Linie waren es Sebastian Jones und Alexander Polaczek, die den Nauheimer Torsteher Leo Conti erste Prüfungen abverlangten. Die beste Chance dann allerdings für die Gastgeber aus der Kurstadt. Als in der 4. Minute die Pinguine den Puck nicht aus der Verteidigungszone bekamen, war es Hendrik Hölscher der plötzlich abzog, dessen Schuss zur Erleichterung der Bremerhavener Bank aber knapp das Ziel vermisste. Die Bad Nauheimer versuchten zunächst durch übertriebene Schönspielerei zum Erfolg zu kommen. Daran änderte sich auch nichts, als in der 7. Minute Stephan Kraft nach Behinderung auf die Strafbank musste. Nachdem die Kurstädter auch diesen Vorteil für sich hatten verstreichen lassen, gewann die Defensive des REV mehr und mehr an Sicherheit. Mehr Sicherheit hätte man sich auch von den Stürmern des REV gewünscht, die nach einer Strafzeit gegen Huber ihren Vorteil ebenfalls nicht nutzen konnten. Unglücklich für die Gäste aus dem Norden dann der Führungstreffer der Roten Teufel in der 13. Minute. Über die linke Außenbahn hatte sich Peter Allen durchgesetzt und prüfte mit einem satten Schuss Goalie Cagas. Dieser konnte Allens Geschoss zwar abwehren, doch beim Rebound war Doug Murray vor Kraft an der Scheibe und zirkelte den Puck zum 1:0 für die Hausherren über die Linie. Der REV zeigte sich von diesem Rückstand wenig beeindruckt und antwortete mit wütenden Gegenangriffen. In der 15. Minute konnte Burman einen Hammer von Veli Pekka Hard in letzter Sekunde gerade noch von der Linie kratzen. Als eine gegen Fritz verhängte Strafzeit wegen Hakens gerade abgelaufen war gelang den unermüdlich kämpfenden Seestädtern der Ausgleich. Nach einem geschickt vorgetragenen Angriff war es Tessier, der auf Vorlage von Pysz und Varvio den zu diesem Zeitpunkt hochverdienten Ausgleich markieren konnte. Somit war es durchaus verständlich, dass die Seestädter zufrieden in die erste Drittelpause fuhren. Brenzlig wurde es für den REV dann aber zu Beginn des Mittelabschnitts. Nachdem Tuomie wegen Haltens auf die Strafbank verbannt worden war, igelten sich die Hessen förmlich im Drittel des REV ein. Die Abwehr der Seestädter kam kaum noch zum Luft holen und Pavel Cagas rückte mehr und mehr in den Mittelpunkt des Geschehens.

Ab der 25. Minute war es dann wieder der REV der in einem wirklich guten Bundesligaspiel den Ton angab. Zunächst war es Schnobrich der durchgebrochen nicht verwandeln konnte und eine Minute später hatte Hard mit einem Geschoss von der blauen Linie Pech, als der Puck nur knapp über die Latte des Nauheimer Tores ging. Nach einer erneuten Unterzahl für die Seestädter, Stephan Kraft musste wegen Hakens auf die Sünderbank, war es Jason Deleurme, der auf Zuspiel von Gallant den Puck an Cagas vorbei in die Maschen des Fischtown Tores schob. Doch auch diesmal wussten die Gäste von der Unterweser zu antworten. Als Brian Loney eine Strafe absitzen musste konnte Pysz über den bereits auf dem Eis liegenden Conti die Scheibe zum Ausgleich im Nauheimer Tor unterbringen. In der 37. Minute dann allerdings ein grober Schnitzer von Pavel Cagas, als dieser einen harmlosen Schuss von Carsten Gosdeck passieren ließ, der zuvor von der Bremerhavener Abwehr nicht vehement genug angegriffen worden war Trotz des knappen Rückstands hatten sich die Pinguine im Mittelabschnitt sehr gut präsentiert und durften aufgrund dieser Leistung noch alle Hoffnung in den Endspurt legen.

Kaum das die Partie wieder begonnen hatte waren es die Seestädter, die nun mächtig Dampf machten. Schnelle Angriffe und aggressives Forechecking schienen die Nauheimer mächtig zu verunsichern. In der 43. Minute waren es Pysz und Varvio, die den Roten Teufeln einen munteren Tanz vorführten, so dass der mitgelaufene Streu locker den Puck an Conti vorbei zum erneuten Ausgleich verwandeln konnte. Nachdem Höscher in der 47. Minute an Cagas scheiterte war es Jarkko Varvio, der Leo Conti in der 49. Minute mit einem Schlagschuss alles abverlangte. Das Spiel stand auf des Messers Schneide und die Schützlinge von Trainer Peter Draisaitl hatten nun die stärkste Phase dieser Partie. In der 54. Minute konnte Polaczek einen Abpraller von Hard nicht verwandeln, während auf der Gegenseite auch Pyka die Nerven versagten und wiederum eine Minute später Streu die Scheibe nicht mehr hoch bekam, nachdem Conti einen Schuss von Schnobrich nicht hatte festhalten können. Als sich die Zuschauer mental bereits auf die Verlängerung einstellten war es Doug Murray, der 54 Sekunden vor Ende der Partie auf Zuspiel von Hölscher den Puck unhaltbar für Cagas zur Vorentscheidung ins Netz der Bremerhavener jagte. Als der REV dann 20 Sekunden später gar noch das 5:3 über sich ergehen lassen musste, Deleurme war der Torschütze, konnten einem die Pinguine nach einer tollen Leistung wirklich leid tun.
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16.05.2026 14:48 Uhr


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