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Fischtown Pinguins 27.10.2002, 15:39

Roger Trudeau soll die Pinguine unterstützen

Brecher aus Michigan: "Ich bin ein harter Arbeiter!"

Bremerhaven. Heute wurde von der REV Spielbetriebsgesellschaft mbH Vollzug über die bereits angekündigte Verstärkung für den Sturm des Bremerhavener Zweitligisten gemeldet. Ab sofort wird der 26 jährige Roger Trudeau das Trikot der Pinguine tragen und bereits in der Begegnung am kommenden Freita g in Landshut sein Debüt feiern. Nach dem bisher nicht gerade zufriedenstellenden Verlauf der Saison erhofft man sich in der Führungsetage des Bundesligisten die in den letzten Wochen oft vermisste Durchschlagskraft in der Abteilung Sturm und Drang erhöhen zu können. Ob Trudeau diese Hoffnung erfüllen kann wird sich bereits am Verlauf der nächsten Spiele nachvollziehen lassen. Die "statistischen Vor-aussetzungen" sprechen allerdings dafür, dass man mit dem am 22. April 1976 in Marquette, Michigan geborenen Amerikaner die richtige Wahl getroffen hat.

Seine Karriere begann Trudeau in der CCHA (Central Collegiate Hockey Association), wo er im Team der Universität von Northern Michigan für die dort beheimateten "Wildcats" auflief. Vier Spielzeiten lang ging er dort auf Torejagd und konnte während der Spielzeiten 96/97 bis 99/2000 in 156 Spielen 116 Scorerpunkte (69 Tore/47 Assists) für sich verbuchen. Eine überaus stolze Bilanz, die natürlich auch höherklassige Vereine auf den Boy aus Michigan aufmerksam machte. Gleich nach Beendigung seiner Zeit an der Universität von Northern Michigan wurde er als "free agent" von den St. Louis Blues gedraftet. Eine Verletzung hinderte den 190 cm großen und 95 kg schweren Stürmer aber zunächst daran, nach höheren Weihen zu streben. So spielte er das erste Jahr nach Michigan im Team der Louisville Panthers in der AHL. Als "Newcomer" brachte er es dort auf, trotz seiner zu Saisonbeginn noch immer währenden Verletzung, auf immerhin 23 Spiele. In der Spielzeit 2001/2002 wechselte Roger in die ECHL, wo er in der letzten Saison mit den Greenville Grrrowl´s auf Anhieb die Meisterschaft feiern durfte und mit dem Team den begehrten Kelly Cup errang. Seine beiden, während dieser Saison absolvierten Gastspiele bei den Chicago Wolves waren für ihn daher lediglich die Bestätigung seiner guten Leistung im Team der Meistermannschaft. In 66 Punktspielen konnte Trudeau immerhin 59 Scorerpunkte sammeln (33 Tore/26 Assists) und dabei zusätzlich auf eine positive (+3) Plus/Minus Statistik verweisen. Gefragt nach seinen bisherigen "Karriere Highlights" schwärmt Trudeau zunächst natürlich vom Gewinn der Meisterschaft, zusätzlich schwärmt er aber auch von den NHL Trainingscamp´s der New York Islanders, Atlanta Trashers und natürlich den St. Louis Blues. Gefragt nach seinen Stärken antwortet er selbstbewusst: "Ich bin ein harter Arbeiter der keinem Zweikampf aus dem Weg geht. Eine meiner Spezialitäten ist mit Sicherheit mein harter Schuss und selbst Kritiker bestätigen meine stetige Torgefährlichkeit." Gerade von dieser Fähigkeit würde man sich natürlich auch in der Seestadt sehr gerne überzeugen lassen. Vor seinem ersten Besuch in Europa hat sich Roger Trudeau natürlich sehr ausführlich über die 2. Bundesliga informiert. Gut informierte Kreise wollen wissen, dass auch einige andere Teams der Liga sich gerne die Dienste des US Boys gesichert hätten. Trudeau: "Ich habe mich nun für den REV entschieden und somit sind alle anderen Kontakte für mich nicht mehr interessant." Interessant findet er aber die Stimmung in den deutschen Stadien, von der er selbst in Nordamerika schon gehört hat.

Bereits morgen um 09:30 Uhr (Ortszeit) wird Trudeau das Flugzeug Richtung Bremen besteigen, wo er am Dienstag um 13.30 Uhr von Verantwortlichen der REV Spielbetriebsgesellschaft in Empfang genommen wird. Seine Freundin Liane wird ihm bereits eine Woche später in die Seestadt folgen. Nicht zuletzt aufgrund des momentanen Wetters muss Roger aber zunächst auf sein liebstes Hobby, den Golfsport verzichten. "Ich will mit dem REV Erfolg haben und werde alles tun, damit die Mannschaft und der Trainer mit mir zufrieden sein werden." Das er damit den Verantwortlichen des REV aus der Seele spricht, die Trudeau zunächst mit einem zwei Monate Probevertrag ausgestattet haben, wird wohl niemand bezweifeln.
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