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Fischtown Pinguins 29.01.2005, 03:02

Rückschlag für Pinguine im Kampf um die Playoffs

Penalty Niederlage gegen die Tölzer Löwen

Bremerhaven. Rückschlag für den REV Bremerhaven im Kampf umdie Play Off Qualifikation. Der Eishockey Zweitligist unterlag am heutigen Abend nach mäßiger Vorstellung den Tölzer Löwen mit 4:5 (2:2/0:1/2:1/0:1) nach Penalty. Vor 1500 Zuschauern im Stadion am Wilhelm Kaisen Platz erreichte kein Spieler der Pinguine Normalform. Den "game winning penalty" für die Oberbayern verwandelte Florian Zeller.

Im ersten Drittel schienen sich beide Mannschaften zunächst vorgenommen zu haben, den Zuschauern durch ein munteres Tore Schießen die Zeit vertreiben zu wollen. Den Beginn der Offensivbemühungen machte Gyori, der bereits nach 30 Sekunden zunächst jodoch noch an Couture scheiterte. Nach einem Musterangriff der ersten Reihe prüfte Moborg von der blauen Linie aus den Tölzer Torsteher und kurz danach zauberte die dritte Reihe mit Janzen Boon und Juhasz in der Gästezone. Das erste Tor machten dann aber die Oberbayern, nachdem Baxter sich von Kruck überrumpeln ließ und der das Geschenk annahm und die Löwen in Führung brachte. Die Hausherren schienen die Gäste unterschätzt zu haben und durften sich aufgrund dieser Tatsache über den Rückstand nicht beschweren. Besser wurde es jedoch, als Streu in der 7. Minute bei eigener Überzhal, hervorragend bedient durch Del Monte, den Ausgleich markieren konnte. Nach dem schnellen Führungstreffer durch Gyori (9.), nur eine Minute später, glaubte man die Gäste gut im Griff zu haben. Doch hier hatten sich die Pinguine getäuscht. Nach einer groben Unaufmerksamkeit in Unterzahl war es Kottmair, der den Ausgleich erzielte. Trotz weiterer guter Gelegenheiten auf beiden Seiten, Caudron und Streu für den REV sowie Warren für die Gäste, verabschiedeten sich beide Mannschaften mit einem aus Tölzer Sicht gerechten Unentschieden in die erste Pause.

So gerecht das Unentschieden nach dem ersten Drittel war, so gerecht war dann auch die Führung der Gäste nach dem Mitteldrittel. Regan war es, der in der 25. Minute, nachdem die Abwehr der Pinguine wieder einmal zu passiv war, das 3:2 erzielt hatte. Da half es auch nicht einer Riesenchance von Moborg nachzutrauern, der in 22. Minute eine 100%ige Chance nicht zu nutzen wusste. Der REV kam einfach n icht ins Spiel. Die Pässe waren zu ungenau, der Spielaufbau schlecht und auch das Zweikampfverhalten ließ mehr als zu wünschen übrig. Lediglich Kraft (27.) und Krestan (28.) hatten erwähnswerte Chancen. Da waren die Tölzer mit ihren Kontern weit gefährlicher, wobei auch sie sich den Vorwurf gefallen lassen musste, beste Gelegenheiten nicht genutzt zu haben. Nachdem Baxter in der 36. Minute eine erneut wirklich gute Chance ausgelassen hatte, musste nach einem Schuss des Tölzers Hoad in der 37. Minute gar der Pfosten für den bereits geschlagenen Gardner retten. So war der knappe Rückstand der Seestädter nach 40. Minuten mehr als verdient, wobei aufgrund des knappen Vorsprungs das Spiel noch lange nicht entschieden war.

So war es durchaus verständlich, dass die Seestädter nach ihrem in der 48. Minute durch Baxter erzielten Ausgleichstreffer neue Hoffnung schöpften. Das Spiel hatte nun Rasse und Klasse und der REV machte weiterhin Druck. Gerade als Gyori in der 54. Minute eine gute Einschußmöglichkeit vergeben hatte konnte im Gegenzug der Tölzer Michael Baindl mit einem vermeintlich schwachen Schuß Bremerhavens Gardner überlisten. Doch noch gaben sich die Draisaitl Schützlinge nicht geschlagen und konnten bereits eine Minute später durch Cuadron den erneuten Ausgleichstreffer erzielen. Da es bis zum Ende der Partie bei dem insgesamt gerechten Unentschieden blieb, sollte in der Verlängerung die Entscheidung fallen. Hier waren die Hausherren dann auch das absolut dominierende Team, doch troth bester Chancen und größter Torraumdramatik, sie konnten dem Spiel nicht mehr die gewünschte Wende geben. So kam es wie es kommen musste. Im anschließenden "Penalty Schießen" durfte sich der Tölzer Florian Curth den "game winning" Penalty gutschreiben lassen und sich danach mit seinen Mannschaftskameraden über einen verdienten Sieg freuen.
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