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Western Hockey League 07.11.2018, 21:18

Brandon Hagel - der Kopf der Rebels

Interview mit dem deutschstämmigen Außenstürmer


Brandon Hagel.
Brandon Hagel.
Foto: Ivo Jaschick.

Interview In seinem letzten Jahr in der Western Hockey League bei den Red Deer Rebels zeigt der 20-Jährige mit deutschen Wurzeln hervorragende Leistungen. Nach nur 16 Spielen kann Brandon Hagel bereits 28 Scorerpunkte aufweisen. Nach einem Match gegen Saskatoon hatte Ivo Jaschick die Gelegenheit sich mit dem Stürmer zu unterhalten:

Herzlichen Glückwunsch zu dem 4:3 OT-Sieg gegen die (Saskatoon) Blades! Sie haben eine hervorragende Leistung abgeliefert - nicht nur wegen Ihrer beiden Tore! 

Ich denke es war eine sehr gute Mannschaftsleistung! Wir kamen mit einer 4:1 Niederlage aus Medicine Hat zurück und wussten, dass wir darauf eine passende Antwort geben müssen. So haben wir heute Abend sehr hart gekämpft und uns den Sieg in der Verlängerung auch letztendlich verdient gesichert. Wir wussten, dass Saskatoon kein leichter Gegner sein wird - aber wir mussten heute einfach gewinnen! Es ist mir eigentlich vollkommen egal, wer die siegbringenden Tore schießt - Hauptsache ist der Sieg! Natürlich es fühlt sich immer gut an, wenn ich dem Team mit Toren, aber auch Vorlagen helfen kann! 

Sie haben, auch wegen Ihrem starken Spiel, bereits nach 40 Minuten 3:1 geführt, dann aber noch den Ausgleich passiert und in der Verlängerung gewonnen. Sie alleine hätten heute fünf Tore machen können, ja vielleicht müssen!

Ja, das stimmt! Ich hatte heute einige Chancen auf dem Schläger! Es wäre schon verflixt ärgerlich gewesen, hätte wir dieses Spiel letztlich nicht gewonnen - dann hätte ich mich ärgern können! Aber so haben wir dieses Match doch noch gewonnen - und wer scort ist egal und einzig das zählt!

Wie würden Sie Ihren Spielstil beschreiben?

Ich würde sagen, dass ich ein sehr hart arbeitender Stürmer bin, der versucht, seine Talente, seine Fertigkeiten durch große Anstrengungen, viel Training, noch zu verbessern. Ich versuche immer besser zu werden und meine Fähigkeiten in den Dienst meiner Sturmformation, der Mannschaft zu stellen. Eigene Skorerpunkte sind sekundär - das Ergebnis muss stimmen!

2016 von den Sabres gedraftet, spielen Sie trotz Ihrer großartigen Leistung(en) noch in der WHL!

Ja, vor zwei Jahren wurde ich von Buffalo gedraftet, habe aber keinen Vertrag bekommen. So bin ich wieder hier gelandet und jetzt ein sogenannter "Free Agent".

Im Sommer waren sie im Trainingscamp der Montreal Canadiens!

Ja, da habe ich meine Erfahrung gemacht, was es heißt ein Profi zu sein! Ich versuche, das jetzt auch hier den Jungens zu zeigen, wie es da abgeht. 

"Hagel" - der Name klingt deutsch! Haben Sie deutsche Wurzeln?

Auch hier liegen Sie richtig, denn meine Großmutter kommt aus Deutschland! Aber fragen Sie mich bitte nicht woher, darauf könnte ich keine Antwort geben.

Würden Sie keinen Vertrag in der NHL bekommen, wäre es nicht eine tolle Sache, würden Sie nach Deutschland, in das Land Ihrer Vorfahren gehen?

Ganz eindeutig liegt mein Fokus darauf, in der NHL spielen zu können - dafür werde ich alles geben. Schon als kleines Kind lief für mich alles optimal und so hoffe ich es auch jetzt. Aber sollte es doch nicht klappen, wäre Deutschland durchaus eine Option. Ich habe mich damit eigentlich noch gar nicht so richtig auseinandergesetzt, aber auf den Spuren meiner Großeltern - klingt ganz interessant!

Eigentlich hat jedes Kind ein Idol, ein Vorbild, an dem er sich ausrichtet - wer war Ihres?

Ich war von Anfang an ein großer Fan von Alex Ovechkin und das hat sich bis heute nicht geändert! Die Frage, warum ich dann nicht seine Rückennummer auf meinem Jersey habe, ist leicht zu beantworten: Mir wurde diese Gelegenheit nicht gegeben. Als ich hierhin kam, war diese Nummer bereits vergeben und so blieb ich bei der "22" stecken. Aber mit der läuft es auch ganz gut!

Einen Tag in Ihrem Leben könnten Sie in die Haut eines anderen Menschen schlüpfen, wer wollten Sie sein?

Keine Frage! Ovechkin! Ich liebe Eishockey - Ovechkin ist mein großes Idol - was kann es da anderes geben! Ich würde gerne in seine Fußstapfen treten.

Wenn Sie nicht Eishockeyprofi werden würden, was würden Sie machen?

Ich würde Lehrer werden. Ich liebe es, Kinder zu unterrichten, sie zu formen!


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