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NHL 17.02.2011, 09:54

Torfestival in Anaheim

Nächste Pleite für Dallas - New Jersey siegt weiter

Ein Torfestival der Extraklasse erlebten die Zuschauer in Anaheim, wo sich die Washington Capitals bei den Ducks mit 7:6-Toren durchsetzten. Ost-Spitzenreiter Philadelphia löste die Aufgabe bei den Florida Panthers mit 4:2, während die Dallas Stars bei den Calgary Flames erneut verloren.

Angeführt von einem überragenden Alexander Semin setzten sich die Washington Capitals vor 15.579 Zuschauern bei den Anaheim Ducks mit 7:6 durch. Ryan Getzlaf brachte die Ducks in der fünften Minute in Führung, Alexander Ovechkin (11.) und Books Laich (17.) drehten den Rückstand zu einer 2:1-Führung der Capitals. Noch vor der ersten Pause brachten Teemu Selänne (19.) und Toni Lydman (20.) die Ducks mit 3:2 erneut in Front. Nach dem vierten Treffer der Gastgeber durch Corey Perry (27.) glichen Dave Steckel (28.) und Alexander Semin (30.) für die Caps zum 4:4 aus. Den erneuten Führungstreffer der Gastgeber durch Lubor Visnovsky (34.) egalisierte Mike Knuble nach 58 Sekunden im Schlussdrittel, Bobby Ryan traf in der 46. Minute zum 6:5 für Anaheim. In der 52. und 59. Minute legte Alexander Semin seinen zweiten und dritten Treffer des Abends zum 7:6-Endstand für Washington nach.

17.077 Zuschauer lockte das Gastspiel der Philadelphia Flyers bei den Florida Panthers. Mike Richards (9.), Andreas Nödl (10.) und James van Riemsdyk (26.) brachten den Spitzenreiter der Eastern Conference zunächst mit 3:0 in Führung. Für Florida konnten Rostislav Olesz (42.) und David Booth (53.) noch zum 2:3 verkürzen, Daniel Briere traf 22 Sekunden vor Spielende noch zum 4:2-Endstand für die Flyers.

Die Calgary Flames festigten Rang acht durch einen 4:2-Sieg über die Dallas Stars. Vor 19.289 Zuschauern brachte Olli Jokinen die Flames in der 5. Minute in Führung, Mike Ribeiro (28.) und Jamie Langenbrunner (31.) drehten den Rückstand in eine 2:1-Führung der Stars. In der 35. Minute glich Tom Kostopoulos für Calgary zum 2:2 aus, Cory Sarich (43.) und Steve Staios (45.) trafen für im Schlussdrittel zum 4:2-Sieg der Flames.

Nach zuletzt acht Niederlagen konnten die Colorado Avalanche gegen die Pittsburgh Penguins zumindest einen Punkt holen. Vor 17.357 Zuschauern traf Joe Vitale in der 18. Minute zur Führung der Penguins, nach Toren von Chris Stewart (24.) und Cameron Gaunce (35.) lagen die Avalanche zur zweiten Pause mit 2:1 in Führung. Jordan Staal erzielte in der 35. Minute den Ausgleich für die Penguins, Tyler Kennedy traf in Überzahl nach 4:10 Minuten in der Verlängerung zum 3:2-Sieg der Penguins.

Durch einen 3:1-Sieg über die Minnesota Wild liegen die Chicago Blackhawks weiterhin vier Punkte hinter den Playoff-Plätzen im Westen. Brian Campbell brachte den Titelverteidiger in der 13. Minute in Überzahl in Führung, Matt Cullen egalisierte für die Wild in der 47. Minute, ebenfalls in Überzahl. Troy Brouwer (48.) und Jake Dowell (60.) trafen zum 3:1-Sieg der Blackhawks.

Dank eines 4:3-Sieges nach Penalty bei den Columbus Blue Jackets liegen die Los Angeles Kings nur einen Punkt hinter den achtplatzierten Calgary Flames. Dreimal legten die Gäste vor 12.442 Zuschauern durch Justin Williams (17.), Andrei Loktionov (34.) und Drew Doughty (47.) den Führungstreffer vor, Jakub Voracek (19.), Rick Nash (36.) und Kris Russell (59.) glichen für die Blue Jackets jeweils aus. Jared Stoll verwandelte den entscheidenden Penalty für die Kings zum 4:3-Sieg.

Die Toronto Maple Leafs setzten sich bei den Buffalo Sabres mit 2:1-Toren durch und verkürzten den Rückstand auf den achten Platz auf sechs Punkte. Phil Kessel (25.) und Joey Crabb mit seinem ersten Saisontor (49.) brachten die Ahornblätter vor 18.414 Zuschauern mit 2:0 in Führung, Paul Gaustad konnte in der 51. Minute für die Sabres nur noch zum 1:2-Endstand verkürzen.

Einen 3:2-Sieg feierten die New Jersey Devils gegen die Carolina Hurricanes und verkürzten den Rückstand auf 12 Punkte. Vor 14.445 Zuschauern brachten Ilya Kovalchuk (26.), Brian Rolston (41.) und Patrick Elias (42.) die Devils zunächst mit 3:0 in Führung, Sergej Samsonov (49.) und Tuomo Ruutu (60.) konnten für die Hurricanes nur noch zum 2:3 verkürzen.
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