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Blue Devils Weiden 09.12.2002, 11:31

Blue Devils bewingen mit Defensivtaktik die Bayreuth Tigers

Conny Strömberg beweist erneut seine "Extraklasse"

Die Blue Devils haben heute wirklich einen Schritt in Richtung Rang 5 gemacht und haben beim direkten Konkurrenten, den Bayreuth Tigers einen tollen 5:1 (0:0,1:1,4:0)-Sieg gelandet.

Bei Weiden fehlte übrigens Stephan Hagn erneut, während Janke wieder mit von der Partie war. I m ersten Drittel lieferten sich beide Teams ein taktisch wirklich gut geführtes Match, beide Mannschaften spielten aus einer massierten Defensive heraus und versuchten mit Kontern zum Erfolg zu kommen. Die beste Gelegenheit bot sich für die Gastgeber in der 8. Minute, als kurz hintereinander zunächst Gruhle und dann Penk auf die Strafbank mussten und damit die Tigers 5 ? 3 Überzahl spielen konnten. Doch die drei Weidener standen sehr gut und was durchkam, das war die sichere Beute von Reinhard Haider. Auch bei weiteren zwei Kontergelegenheiten zeichnete sich der Weidener Goalie mit Glanzparaden aus, während ihm sein Gegenüber Udo Döhler zunächst in nichts nachstand und z.B. gegen den alleine auf ihn zulaufenden Plate sensationell parierte. Nach dem ersten Drittel stand es 0:0.

Im zweiten Drittel nahmen die Devils das Heft nun etwas in die Hand und machten etwas mehr Druck. Doch es kam nichts zählbares dabei heraus, wenngleich sich die Devils ein optisches leichtes Übergewicht erarbeiteten. Erst in der 29. Minute kam die Tigers in Überzahl etwas besser ins Spiel und nachdem Haider noch zweimal retten konnte, war es dann soweit. Einen Schuß von Tremblay konnte Haider noch abwehren, aber dann war Müller schneller als Johansson und Martin und konnte den Puck aus kurzer Distanz an Haider vorbei ins Tor zur 1:0-Führung der Bayreuther drücken. Dies machte die Devils etwas nervös und nun hatten die Bayreuther ihre beste Phase. Doch auch hier zeichnete sich Haider mehrmals aus und bewahrte seine Mannschaft vor einem höheren Rückstand. Was wirklich auffällig war ist die Tatsache, daß Haider zu Saisonbeginn desöfteren zu früh zu Boden ging und sich so die Stürmer oft das Eck aussuchen konnten und seit seinem starken Spiel gegen Dresden, das ihm scheinbar wirklich endlich den Durchbruch gebracht hat, bleibt Haider eiskalt stehen und wartet die Schüsse der Stürmer ab, was denen natürlich nicht so schmeckt. Aus einer Parade von Haider in der 37. Minute entstand dann auch der Konter der Devils, der zum 1:1-Ausgleich führte. Strömberg lief über links über das gesamte Feld, legte zurück zu Piskor und der vollstreckte eiskalt zum 1:1. Der starke Döhler war nun endlich geschlagen. Die Entscheidung in diesem Spiel mußte das Schlussdrittel bringen.

Dort begannen die Devils mit Überzahl, doch zunächst waren die Bayreuther noch auf dem Posten und konnten, trotz guter Weidener Chancen die Weidener Führung verhindern. Die spielentscheidende Situationen ereigneten sich dann in der 44. und 45. Minute, als zwei Bayreuther (Heilman und Zimmermann) kurz hintereinander Strafzeiten bekamen und die Devils ihrerseits 5-3 Überzahl spielen konnten. Weiden machte die Sache weitaus besser als Bayreuth in der selben Situation im ersten Drittel und in der 46. Minute war es Jan Penk, der einen Schuß von Johansson ins Bayreuther Tor abfälschte zum vielumjubelten 2:1 für Weiden. Nun war Weiden am Drücker und drängte auf die Entscheidung, während das junge Bayreuther Team doch etwas Probleme hatte, das Tempo mitzugehen, das die Devils nun anschlugen.

In der 51.Minute dann fiel die Vorentscheidung und es war wieder Conny Strömberg, der sich langsam zum ?Volkshelden? aufschwingt mit einer sensationellen Einzelleistung. Er ?vernaschte? zunächst mit einem riesigen Antritt die komplette Bayreuther Verteidigung, zog dann nach innen, täuschte einen Schuß an und traf dann aber ganz knapp nur die Latte. Der Puck sprang seitlich weg vom Bayreuther Tor und Strömberg hetzte schnell hinterher und schaffte es den Puck aus einfach unmöglichen Winkel (er stand auf Verlängerung der Torlinie) in das Tor schieben. Döhler, lag da noch wie ein Maikäfer auf dem Rücken, was für die Schnelligkeit und die Genialität dieser Aktion von Strömberg spricht.

Damit war das Spiel entschieden und nun trat Milan Blaha nocheinmal auf den Plan, der seine Tore 4 und 5 des laufenden Wochenendes nach tollen Kontern erzielte. Beim 4:1 (53.) legte ihm Strömberg den Puck herrlich quer und Blaha schob schön den Puck in den Kasten. Das war übrigens der neunte (!) Scorerpunkt von Strömberg an diesem Wochenende in zwei (!) Spielen. Rekordverdächtig für die Oberliga. Beim 5:1 setzte sich Hendrikson schön an der Bande durch, spielte zurück zu Blaha und der traf dann in der 57. Minute mit einem etwas haltbar erscheinenden Schuß zum Endstand von 5:1. Konzept die Spieler immer mehr und erfolgreicher umsetzen.
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12.05.2026 02:02 Uhr


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