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Blue Devils Weiden

Blue Devils holen sich mit Sieg in Dresden die Tabellenspitze zurück

Goalie haider bester Mann auf dem Eis

Die Blue Devils haben in einem dramatischen Spiel die Dresdner Eislöwen in deren "Höhle des Löwen", der Dresdner Eissporthalle mit 2:1 nach Penaltyschießen besiegt und sind nun eigentlich nur mehr theoretisch aus der Aufstiegsrunde zu verdrängen. Es ist nun wirklich nur mehr eine Frage der Zeit, bis
  Mittwoch, 15.01.2003, 13:23 Uhr
dieser riesen Erfolg auch rechnerisch geschafft ist.

Damit sind die Blue Devils übrigens wieder an die Tabellenspitze der Oberliga Südost geklettert, was natürlich ein gern gesehener Nebeneffekt ist, den dieser Sieg mit sich gebracht hat. Natürlich spielten sich, nachdem Dresden auch den vierten Penalty verschossen hatte und der Sieg der Devils fest stand, riesiger Jubelszenen in Dresden ab. Spieler und die mitgereisten etwa 30 Weidener Fans (unter ihnen auch Oberbürgermeister Hans Schröpf) feierten noch lange, lange nach Spielende diesen enorm wichtigen und fast denkwürdigen Sieg, denn Dresden (vor der Saison der Topfavorit der Liga) wollte mit aller Gewalt die Devils besiegen, um weiter an Rang 5 heranzukommen, doch die Devils spielten clever und mit der nötigen Portion Glück und siegten dann nach einem dramatischen 1:1 nach 65 Minuten durch Treffer von Strömberg und Blaha im Penaltyschießen, während bei Dresden alle vier Schützen an Haider scheiterten.

Das erste Drittel ging ganz klar an die Eislöwen, die wirklich einen wahren Sturmlauf auf das Weidener Tor veranstalteten, doch mit viel Glück und Geschick und einem überragenden Reinhard Haider im Tor konnten die Devils einen Rückstand im ersten Drittel verhindern. In der 12. Minute bekam Conny Strömberg übrigens 2+10 Minuten wegen eines Fouls und anschließenden Reklamierens . Vertreten wurde Strömberg dann von Hagn, der wieder 10 Minuten Eiszeit nach seiner Herzmuskelentzündung bekam.

Im zweiten Drittel gingen dann die Dresdner in der 25.Minute durchaus verdient durch Jablonski mit 1:0 in Führung. Daraufhin stellte Sulak die Reihen um und Strömberg spielt nun wieder mit Blaha und Piskor, während Hendrikson nun mit Kinateder und Plate spielte. Weiden nun mit etwas mehr Druck und kontrollierter Offensive, was dann auch in der 35. Minute durch Calle Johansson zum Erfolg führte. Übrigens ein Lob an beide Teams, denn ab dem zweiten Drittel gabs nur mehr eine Strafzeit, und das obwohl beide Mannschaften ein intensives Eishockeyspiel boten, das halt einfach ganz fair ablief. Respekt bei so einem wichtigen Spiel die Nerven so zu behalten.

Das letzte Drittel ging dann doch ziemlich deutlich an die Blue Devils, die aber am wirklich ebenso überragenden Järvinen im Dresden-Tor scheiterten. Nachdem Sekunden vor Ende der 60 Minuten regulären Minuten Dresden noch einen Pfostenschuß zu verzeichnen hatte, ging das Spiel in die Verlängerung, in der es wieder auf und ab ging, aber wieder ohne Torerfolg. Beide Abwehrreihen standen heute wirklich voll konzentriert und ließen sich nur jeweils einmal überrumpeln.

Das Penaltyschießen war dann die Stunde der Devils, deren Stärke das noch nie war. Mayr verschoss, Strömberg traf unter dem Jubel der Weidener Fans, dann hielt Haider den Penalty von Welke, während auch Johansson nicht traf. Nun war Luigi Calce an der Reihe, der aber wieder am stoisch ruhigen Haider scheiterte, der heute hielt, als ob er vor dem Spiel eine ganze Flasche Tai-Ginseng-Nervenextrakt getrunken hätte. Bei Weiden war nun Milan Blaha dran, der die Scheibe in den Winkel des Dresdner Tores ohne Abwehrchance Järvinens setzte zum 2:0. Nun mußte der Dresdner Schütze treffen, der aber wieder an Haider scheiterte. Damit stand der Sieg fest und der Jubel war riesig und hielt sogar noch am Spielerbus (!) an, wo die Fans die Spieler noch frenetisch eine halbe Stunde nach Spielende einzeln feierten.
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29.08.2026 03:25 Uhr

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