Blue Devils unterliegen bei den Schweinfurt mit 5:4
Mighty Dogs Anhänger machen Unmut Schweigeminuten Luft
Im Icedome versammelten sich etwa 1600 Zuschauer, die zu Beginn des Spieles ihren Unmut über die gezeigten Auswärtsleistungen ihres Teams durch fünf Schweigeminuten auszudrücken versuchten. Die Mighty Dogs nahmen sich die Fanschelte zu Herzen und überraschten die Devils schon enorm, als sie gleich m
it dem ersten Schuss in der 2.Minute das 1:0 machten. McKinley lief unbehelligt von der Weidener Verteidigung ums Weidener Tor herum und erzielte das 1:0. Nur zwei Minuten später saß Florian Zellner auf der Strafbank und die Überzahl nutzten die Dogs durch Petr Fabian in der 4.Minute zum 2:0. Fast im direkten Gegenzug konnten dann auch die 60 Devils-Fans jubeln. Kinateder setzte sich an der Bande durch, passte nach innen und der Amerikaner Dave Shute war es, der zum 1:2 vollstreckte.
Doch der Anschlußtreffer brachte nicht die erwartete Sicherheit und Schweinfurt nutzte weiter die Räume, die ihnen die Weidener ließen. In der 8. Minute schaffte Michael Thurner nach einem schnellen Antritt das 3:1 und als Peter Gruhle auf der Strafbank saß, ließen die "Hunde" durch den Tschechen Pisa das 4:1 folgen, was die Lage schon recht aussichtslos erscheinen ließ, doch Blaha konterte kurz vor dem Ende des ersten Drittels mit dem wichtigen 2:4.
Im 2.Drittel waren nur wenige Sekunden gespielt, als Carsten Plate auch gleich das 3:4 erzielte. Es folgte ein Überzahlspiel der Devils und die dann spielentscheidende Szene. Zunächst lag der Ausgleich einige Male in der Luft, als die Devils ein schönes Powerplay aufzogen, doch kurz bevor der Schweinfurter von der Strafbank wieder zurückkam, da lief Nemirowsky bei einem Break auf und davon und schoß den Puck in Unterzahl aus etwa 4 Metern in den Winkel zum 5:3. Die Devils brauchten einige Zeit, um diesen Rückschlag zu verdauen, Schweinfurt machte aber auch nicht mehr als nötig, so ging es nach einem recht zerfahrenen Mitteldrittel mit 5:3 in den letzten Abschnitt.
Der wurde dann richtig dramatisch. Denn Conny Strömberg erzielte in der 44. Minute das 5:4 und fortan machten die Devils schon gehörig Druck, die Schweinfurter verlegten sich auf Konter, doch die Kraft schwand bei den Dogs dann mehr und mehr, denn es spielten nur mehr vier Verteidiger mit bei den Unterfranken.
Nachdem die Schweinfurter zwei Überzahlsituationen nicht nutzen konnten, um die Entscheidung zu erzielen, hatten die Devils in den letzten drei Minuten bei Überzahl die riesen Chance auf den Ausgleich, doch Schweinfurt stemmte sich mit vereinten Kräften und viel Glück mit vier Mann gegen sechs Weidener, die Torwart Haider vom Eis nahmen für einen sechsten Feldspieler.
Es reichte aber dennoch nicht und der Jubel unter den Schweinfurter Fans war dann riesig. Nun sollten sich die EV-Cracks gut regenerieren, um dann am Sonntag gegen Amberg eine riesen Leistung bringen zu können.
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