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Blue Devils Weiden
Dienstag, 14.01.2003, 18:36 Uhr

Blue Devils wollen Einzug in Meisterrunde perfekt machen

Weiden muss heute beim ESC Dresden ran

Was niemand nach der Einteilung der Ligen auch nur im Traum geglaubt hätte, könnte wahr werden. Weiden hat die Chance schon am fünftletzten Spieltag die Aufstiegsrunde perfekt zu machen! Gelingt den Blue Devils was vor Saisonbeginn niemand auch nur ansatzweise für möglich gehalten hätte? Mit einem drei-Punkte-Sieg beim Auswärtsspiel bei den Dresdner Eislöwen könnten sich die Devils als erste Mannschaft der Ostgruppe für die Aufstiegsrunde qualifizieren und das bereits vier Spieltage vor Ende der Vorrunde. Nützlicher, wenn auch nicht so wichtiger Nebeneffekt wäre dann sogar die Übernahme der Tabellenspitze der Oberliga Südost. Dafür würde sogar ein Punkt aus dem Nachholspiel bei den Sachsen reichen.

Natürlich wäre das eine ganz tolle Sache für alle die dem EV Weiden die Daumen drücken, denn dann hätte man das wichtigste Saisonziel bereits erreicht und könnte alles weitere dann ohne große nervliche Belastung angehen und locker zusehen, wer sich in den letzten vier Partien sonst noch für die Aufstiegsrunde qualifiziert.

Doch vor dem Jubel haben die Götter bekanntlich den Schweiß gesetzt und ein Sieg bei den wiedererstarkten Eislöwen ist in der momentanen Verfassung der Sachsen schon sehr, sehr schwierig. In den bisherigen Partien ging zunächst die jeweilige Gastmannschaft nach Verlängerung als Sieger vom Eis und das letzte Heimspiel gegen Dresden war ein riesen Krimi und das Siegtor durch Michal Piskor drei Sekunden vor Spielende zum 4:3 für die Devils seinerzeit war der Beginn einer acht-Siege-Serie, die die Devils letztenendes in die gute Ausgangspostition, in der sie sich momentan befinden gebracht hatte.

Dresden hat scheinbar rechtzeitig eine wichtige Personalentscheidung getroffen. Für den glücklosen Rudolf Sindelar wurde vor zwei Wochen Jiri Kochta als Trainer verpflichtet, der es nun geschafft hat den technisch sicher sehr starken Eislöwen auch den nötigen Biss einzuimpfen. Seither sind die Sachsen auch erfolgreicher und haben nun schon vier Siege aus den letzten fünf Spielen auf ihren Konto. Einzig die wichtige Partie beim direkten Konkurrenten aus Bayreuth wurde vergeigt, was sich natürlich in der Tabellen schon auswirkte. Den Marathon (vier Spiele in acht Tagen wegen der Spielabsagen seinerzeit) beenden die Eislöwen morgen gegen die Blue Devils und auch die Eislöwen brauchen aus dieser Partie ohne wenn und aber drei Punkte, falls sie noch ein gewichtiges Wort um die Vergabe der Aufstiegsrundenplätze mitsprechen wollen.

Die Devils werden in diese Partie natürlich auch etwas "gestresst" gehen, denn die weite Fahrt nach Hannover am vergangenen Freitag und die knappe Partie am Sonntag gegen Bayreuth wird schon auch etwas an den Kräften zehren, doch sollten die Devils, die in Bestbesetzung antreten werden, schon daran denken, daß sie sich mit einem Sieg in Dresden viel Nerven sparen könnten in den kommenden Spielen.

Dresden hingegen muß auf jeden Fall auf Georg Havlik verzichten, während Richard Richter auch fraglich ist. Das heißt der sowieso quantitativ sehr dünne Kader wurde noch weiter ausgedünnt.
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11.08.2026 04:13 Uhr

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