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Selber Wölfe 24.01.2002, 14:23

Lösbare Aufgaben für den ERC Selb

Am Wochenende gegen Erding Jets und in Hassfurt

Von Andreas Pöhner - In der Eishockey-Oberliga gleicht für den ERC Selb im Kampf um einen Playoff- Platz auf Grund der Ausgeglichenheit der Mannschaften auf den Plätzen sechs bis zehn jede Begegnung fast schon einem Endspiel. An diesem Wochenende warten zwei lösbare Aufgaben auf die "Wölfe": Am Frei tag (20 Uhr) gastieren die Erding Jets in Selb, am Sonntag (19 Uhr) muss der ERC beim Namensvetter in Haßfurt antreten.

Nur vier Punkte trennen derzeit das auf Rang sechs platzierte Team aus Erding (52) und den Tabellenzehnten Ratingen (48). Mit diesen beiden Teams kämpfen auch Bayreuth (50), Peiting (49) und der ERC Selb (48) verbissen um einen Platz unter den ersten Acht. Eminent wichtig wären deshalb am morgigen Freitag drei Punkte gegen den direkten Konkurrenten aus der Weißbierstadt. In den zwei bisherigen Aufeinandertreffen gab es für die "Wölfe" allerdings noch nichts zu erben: 3:4 nach Verlängerung in Selb und 3:6 in Erding lauteten die Ergebnisse aus Sicht der Selber.

Auch für morgen erwartet ERC- Trainer Roland Schneider ein ganz enges Spiel. "Erding schießt in der Regel nicht viele Tore, spielt aber in der Defensive sehr stark." Dennoch geht Schneider davon aus, dass die Punkte in Selb bleiben. "Wir haben genügend routinierte Leute in unserer Mannschaft, die mit den jungen Spielern aus Erding schon klarkommen sollten." Unzufrieden war der ERC-Coach jüngst in Landshut allerdings mit seiner Defensivabteilung. Vor allem Beslagic und Jonak hätten mit Fehlpässen und viel zu offensivem Spiel den Spitzenreiter förmlich zu Toren eingeladen. "Da müssen wir künftig cleverer agieren und dürfen nicht mit Mann und Maus nach vorne laufen."

Eine Umstellung wird Schneider in der dritten Angriffsreihe vornehmen. Für Jaworin wird morgen Grögor stürmen. Die Begründung: Jaworin habe zuletzt zwei Mal von Beginn an gespielt, zudem sei Grögor etwas robuster. Nicht ausschließen will der ERC- Coach vor dem heutigen Abschlusstraining auch einen Torwartwechsel. "Es kann durchaus sein, dass Oliver Schmidt eine Chance erhält, sich zu bewähren. Wenn Wegmann einmal verletzt ist, muss Schmidt schließlich auch ran." Allerdings hätte dies rein gar nichts mit der Partie in Landshut zu tun. "Es war auf keinen Fall Wegmann, der uns dieses Spiel verloren hat", stellt sich Schneider demonstrativ hinter seinen Stammkeeper.

Während die "Wölfe" zuletzt stark aufsteigende Tendenz bewiesen, macht sich in Erding so langsam Nervosität breit. "Ich glaube, einige Spieler haben noch nicht kapiert, dass der Kampf um Platz acht längst begonnen hat", kritisierte der Coach des "German Teams", Erich Kühnhackl, die Einstellung seiner Mannschaft bei den jüngsten Niederlagen gegen Deggendorf und in Haßfurt. Vor allem auswärts brachten die Erding Jets in den letzten Wochen kein Bein auf den Boden: Fünf Niederlagen in Folge bei 9:24-Toren stehen zu Buche.

Bis auf Verteidiger Alain Cotè, der nach seinem Einsatz gegen den ESV Bayreuth wieder über starke Schmerzen klagte, stehen ERC-Coach Schneider morgen alle Akteure zur Verfügung. Ob Cotè, der seit Wochen an einer Bandscheibenverletzung laboriert, in dieser Saison überhaupt noch einmal zum Einsatz kommt, sollte sich erst gestern Abend bei einem Besuch eines Physiotherapeuten entscheiden.

ERC Selb: Wegmann, Schmidt - Jonak, Beslagic, Hanft, Porzig, von Trzcinski, Hördler, Sommerer - Scott, Petrozza, Turek, Rau, Gaudet, Jobe, Popek, Grögor, König, Jaworin.

Am Sonntag (19 Uhr) beim ERC Haßfurt sollten sich die "Wölfe"- Cracks tunlichst nicht mehr an den 15:2-Sieg von Anfang Dezember erinnern. Der Tabellenvorletzte hat sich in den vergangenen Wochen mit mehreren Neuzugängen verstäkt. Unter anderem wechselten der Ex-Selber Jakub Körner und der mit einer DEL-Förderlizenz ausgestattete Benjamin Hecker von den Kassel Huskies nach Unterfranken. Roland Schneider erwartet dennoch drei weitere Punkte: "Auch Haßfurt ist ein Gegner, den wir auf dem Weg in die Playoffs eigentlich schlagen müssten."
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