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Selber Wölfe

Perfektes Wochenende für die Wölfe

Selb gewinnt A93-Derby gegen Regensburg

Die Selber Wölfe haben am Sonntagabend in der gut gefüllten heimischen Autowelt König Arena auch das zweite Spiel des Wochenendes gewonnen. Nach einem etwas überraschenden Auswärtssieg in Passau am Freitag, gewannen die Hochfranken das "A93-Derby" gegen den EV Regensburg mit 6:2 (3:1 0:1 3:0).

Schon vor dem Spiel herrschte in der Halle bei frühwinterlichen Temperaturen beste Party-Stimmung. Rund 200 mitgereiste EVR-Fans machten sich stimmgewaltig bemerkbar. Der gastgebende VER Selb sorgte dagegen mit einem rekordverdächtig schnellen Treffer für Stimmung auf den Rängen. Nach dem Auftaktbully hatte die Regensburger Hintermannschaft Martin Lamich an der blauen Linie schlichtweg übersehen. Holden bediente den Kollegen mit einem tollen Pass und der netzte nach nur elf Sekunden zum 1:0 ein. Auch in der Folge waren die Wölfe das spielbestimmende Team. Daniel Heilman besorgte in der 4. Minute in Überzahl bereits das 2:0, wobei Regensburgs Keeper Jonas Leserer dabei nicht allzu glücklich aussah und die zugegeben arg versprungene Scheibe nicht unter Kontrolle bekam. Die Hausherren hätten in dieser Phase durchaus noch höher führen können, von den Gästen war zunächst wenig zu sehen, obwohl die EVR-Fans ihr Team so laut es nur ging anfeuerten. In der 18. Minute gelang den Selbern dann doch das 3:0 im Powerplay durch Hendrikson. Das passierte just in einer Phase, in der die Gäste stärker wurden, erste eigenen Akzente setzten. Noch in derselben Spielminute passte die ansonsten sattelfeste Wölfe-Abwehr einen Moment nicht auf und schon konnte Tahedl zum 3:1 verkürzen.

Im Mittelabschnitt gestaltete sich das Spiel einige Zeit recht ausgeglichen. Tore fielen zunächst jedoch keine, erst als die Regensburger in der 16. Minute ein gutes Powerplay aufzogen, konnte Kapitän Daffner den 3:2-Anschlusstreffer erzielen. Die Wölfe waren nun wieder gefordert, wollte man sich doch nicht um den Lohn der guten Arbeit vor allem im ersten Drittel bringen lassen.

So gehörte der letzte Abschnitt dann auch wieder den Hausherren, die in der 48. Minute durch Schwarzmeier die Vorentscheidung schafften. In der 58. Minute verwandelte Sergej Waßmiller einen fälligen Penalty und machte damit alles klar. Schwarzmeiers zweites Tor des Abends zum 6:2-Endstand nur wenige Sekunden später war es für den erst 20-Jährigen Krönung sehr guten Leistung. Das trifft aber auf das ganze Wölfe-Team zu. Sechs Punkte bei diesem durchaus nicht einfachen Wochenend-Programm - da kann sich kein Fan beschweren.
Stand: 21.11.2010, 20:26 Uhr
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13.06.2026 23:57 Uhr


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