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Selber Wölfe 28.01.2002, 12:23

Sechs Punkte Wochenende für Selber Wölfe

Vorstoß auf Rang sechs

ERC Haßfurt - ERC Selb 2:4

Eishockey-Oberligist ERC Selb scheint in die Erfolgsspur zu finden. Mit dem gestrigen 4:2 (2:1, 1:0, 1:1) beim ERC Haßfurt schlossen die "Wölfe" das Wochenende mit den erhofften sechs Punkten ab. Erstmals in dieser Saison sind sie damit auf den sechsten Tabel lenplatz vorgestoßen.

ERC Selb: Schmidt (Wegmann); Hanft, Porzig, Jonak, Beslagic, Trzcinski, Hördler; Petrozza, Scott, Turek, Gaudet, Jobe, Rau, Grögor, König, Popek (Jaworin).

Schiedsrichter: Strieder (Krefeld). - Zuschauer: 600. - Strafminuten: Haßfurt 10, Selb 14. - Tore: 1. Min. Jobe 0:1, 7. Min. Macek 1:1, 20. Min. Turek (Petrozza/Scott) 1:2, 31. Min. Rau (Gaudet) 1:3, 55. Min. Gaudet 1:4 (3:6), 59. Min. Puhakka (Macek) 2:4.

Und wieder fuhren sie durch den Nebel, gestern abend, die Spieler der beiden Eishockey- Oberligisten. Kein neues Phänomen in Haßfurt: Bei bestimmten Wetterlagen bildet sich Nebel über der Eisfläche. Und der legte sich zunächst auf die Gemüter auch der etwa 50 mitgereisten Selber Fans, als nach 1:44 Minuten der Schiedsrichter das Spiel mangels guter Sicht unterbrach, und dann auf das Spiel: Das Niveau der Begegnung war höchst bescheiden. Passiert war aber schon etwas vor der Unterbrechung. Ganze zwölf Sekunden dauerte es, und schon lag der Puck im Haßfurter Tor. Trevor Jobe tauchte - aus dem Nebel - alleine vor dem Torhüter auf und verwandelte eiskalt.

Dann gab's aber erst einmal das aus Haßfurt schon von früheren Spielen bekannte "Schaulaufen": Indem sie auf dem Eis ihre Kringel drehen, sollten die Cracks den Nebel vertreiben. Unterstützung erfuhren sie dann noch durch Technik und altbewährte Helfer: eingeschaltete Ventilatoren und die angeforderte Feuerwehr. Und mit etwa 45 Minuten Verzögerung ging dann das Spiel wieder los.

Und die Selber schienen noch länger als die Gastgeber benebelt zu sein. Denn die meisten der wenigen nennenswerten Szenen aus dem ersten Durchgang spielten sich vor dem Tor des neuen Selber Torhüters Oliver Schmidt ab. Bei einem Schuss von Macek in der 3. Minute wäre er chancenlos gewesen; die Scheibe ging aber an den Pfosten. Eine der wenigen Möglichkeiten für die Selber hatte Gaudet. Von Beslagic gut eingesetzt, schob er den Puck knapp am Tor vorbei.

Vermeidbar war der Ausgleichstreffer für die Unterfranken. Zwischen der roten und der blauen Linie erwischte Macek den Puck, zog ab und überraschte mit dem nicht unhaltbar scheinenden Schuss Torhüter Schmidt. Nach diesem Erfolgserlebnis dominierte Haßfurt, fand nun den Selber Keeper aber auf dem Posten vor, beispielsweise bei einem gefährlichen Schuss von Hoffmann. Erst gegen Drittelende kamen die Gäste etwas stärker auf. Beslagic tauchte zunächst gefährlich vor dem Tor auf. Die einzige wirklich gelungene Kombination der "Wölfe" führte dann zur erneuten Führung. Scott setzte Petrozza ein, der sah Turek kommen, passte genau zu ihm, und der hatte kein Problem zu verwandeln. Auch ein Hechtsprung nutzte Torhüter Seelmann nichts mehr, die Scheibe strich schon über die Torlinie.

Die müde Partie erfuhr im zweiten Drittel nur eine geringfügige Steigerung. Die Selber "Wölfe" erarbeiteten sich allerdings etwas mehr Chancen und erzwangen nun ein ausgeglichenes Spiel, nachdem Haßfurt im ersten Durchgang überlegen gewesen war. Der Ex-Selber Piechutta gab schon 14 Sekunden nach Beginn einen Warnschuss ab, der aber am Tor vorbei ging. Selbst Überzahl- Situationen führten nicht zu zwingenden Torchancen. Erst, als Haßfurt in der 31. Minute wieder vollzählig war, erzielten die Gäste das 3:1. Jobe schnappte sich an der blauen Linie die Scheibe, passte zu Gaudet. Der drehte sich geschickt, und Rau vollendete zum 3:1.

Das Schlussdrittel erlebte einen kuriosen Höhepunkt, nämlich das 4:1 für Selb mit drei gegen sechs Spielern. Scott und Beslagic mussten kurz nacheinander auf die Strafbank, und dann stellte der Schiedsrichter auch noch Jonak hinaus. Nun schien der Haßfurter Trainer übermütig zu werden und nahm schon in der 55. Minute seinen Torhüter vom Eis. Prompt erwischte Gaudet die Scheibe und schob sie zur Entscheidung in das leere Tor. Der Treffer zum 2:4 war nicht mehr als ein Schönheitsfehler. M.S.
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16.05.2026 08:54 Uhr


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