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Blue Devils Weiden 03.02.2003, 10:11

Weiden gewinnt nach dramatischem Spiel in Neuwied

Michael Piskor erledigt die "Bären" mit drei Treffern

Die Blue Devils haben sich heute eindrucksvoll für die Freitagsniederlage gegen den EV Füssen rehabilitiert und haben sich heute in Neuwied bei den Mittelrheiner Bären die ersten drei Punkte der Aufstiegsrunde geholt. In einem dramatischen und kampfbetonten Match lagen die Weidener bis weit ins zweite Drittel hinein mit 0:2 im Rückstand, ehe Michal Piskor mit drei Treffern in Folge die Bären erlegte. Bestnoten verdiente sich neben Piskor heute auch Carsten Plate, der unermüdlich ackerte. Der Sieg ist natürlich noch höher zu bewerten, wenn man bedenkt, das der Toptorjäger der Devils Milan Blaha heute nicht mitspielen durfte, wegen seiner Sperre. Nach dem Spiel bedankte sich Blaha auf dem Eis bei der Mannschaft in Zivil auf Knien für den tollen Sieg, denn bei einer Niederlage wäre Blaha, der nach einem überflüssigen Foul am Freitag heute gesperrt war, sicher in die Kritik geraten. Den Platz von Blaha im ersten Block mit Strömberg und Piskor nahm Hendrikson ein, Hagn spielte mit Kinateder und Plate im zweiten Sturm.

Das erste Drittel hatte Vorteile zugunsten der Neuwieder gebracht. Weiden, sehr defensiv eingestellt, mit nur wenigen zwingenden Chancen, eher auf das Torverhindern bedacht, als selbst einen Treffer zu schießen. Neuwied hingegen schon auch mit einigen Akzenten in der Offensive und Reinhard Haider und eine gut stehende Defensive der Devils verhinderten machten einige Chancen der Bären zunichte. Ein Treffer gelang den Bären aber dann dennoch. In Unterzahl war die Verteidigung der Weidener einmal nicht gut postiert und dies nutzte Kwiatkowski, der einen Schlagschuss von Muller zum 1:0 in der sechsten Minute ablenken konnte.

Im zweiten Drittel ging es eigentlich weiter wie das erste aufgehört hatte, Weiden defensiv und auf Konter lauernd, Neuwied mit mehr Chancen. Eine davon nutzte dann auch Linke in der 33. Minute. Der Verteidiger kam bei 4-4 von der Strafbank, bekam den Puck schön von Kujala serviert und verwertete das Zuspiel zum 2:0. Nun dachten die Zuschauer in Neuwied nicht mehr an eine Wende im Spiel, aber die Bären hatten die Rechnung ohne Michal Piskor gemacht. In Überzahl schnappte sich Piskor den Puck am Bullykreis und traf per Schlagschuß zum 1:2. So stand es auch nach dem zweiten Drittel, obwohl nun Weiden am Drücker war.

Im letzten Drittel kam es so, wie von Trainer Sulak vor der Partie prognostiziert: "Wenn wir zwei Drittel einigermaßen mithalten, dann ist im letzten Drittel alles drin." Zunächst überstanden die Devils in der 42. Minute eine Unterzahlsituation mit viel Kampfmoral. Kaum war Strömberg wieder von der Strafbank zurück, da war es erneut Michal Piskor, der bei einem riesen Solo drei Neuwieder vernaschte und dann auch noch Torhüter Gronau umspielte und zum vielumjubelten Ausgleich einschob. Natürlich war der Jubel bei den Spielern und den mitgereisten Weidener Fans enorm. Mit dem neu gewonnenen Selbstvertrauen ging dann die Post immer mehr in Richtung Neuwieder Tor ab und die nun nervösen Bären konnten nicht mehr zusetzen, während die Devils mehr und mehr Druck machten. In der 50. Minute dann die verdiente Führung für Weiden. Wieder war es Piskor, der mit einem "Hammerschlagschuss" von der blauen Linie das 3:2 besorgte. In den letzten 10 Minuten hieß die Devise nun hinten dicht machen und das gelang den Devils auch sehr gut, Neuwied hatte nur mehr wenige Chancen, bei einige Kontern wäre eher den Devils noch das 4:2 gelungen, als das die Mittelrheiner noch den Ausgleich geschafft hätten.

Auf der Pressekonferenz sah Neuwieds Trainer Dahlem ein gutes Spiel seiner Mannschaft. Ein Spieler, den er nicht näher benannte, (wir fanden heraus er meinte Köttstorfer) habe das Spiel verloren. Er werde in den nächsten Spielen weniger Eiszeiten erhalten. Dahlem zeigte sich enttäuscht das ein 2:0 Vorsprung durch individuelle Fehler seiner Mannschaft noch verspielt wurde. Er ist aber zuversichtlich, wenn in der kommenden Woche die verletzten Naster (Rücken) und Heinrichs (Gehirnerschütterung) wieder zurückkommen.

Weidens Coach Leos Sulak zeigte sich natürlich richtig glücklich. Die Taktik zwei Drittel lang hinten dicht zu machen und im letzten Drittel dann offensiv zum Erfolg zu kommen, ging voll auf. Im letzten Drittel spielte nur mehr seine Mannschaft und holte den Sieg nach Weiden. Wegen der Vertragsverlängerung von Sulak gibts noch nichts Neues. "Unterschrieben ist noch nichts", erzählte uns Sulak nach dem Spiel, aber ihm "gefällt die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des EV Weiden insbesondere mit Jürgen Lehner sehr gut" und nachdem seine Ehefrau, mit der er verständlicherweise vorher sprechen wollte, schon ihr OK signalisiert hat, kann es schon passieren, daß man hier in den nächsten Tagen Vollzug melden kann.

Am kommenden Freitag kommt mit dem TEV Miesbach ein weiterer Gegner aus der Westgruppe nach Weiden. Dann müßten auch die ersten drei Heimpunkte in der Aufstiegsrunde machbar sein, zudem ja auch Milan Blaha wieder mit von der Partie sein wird.
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