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Champions Hockey League 22.08.2014, 22:14

Hamburg unterliegt Lulea, Eisbären gegen Zlin

Erste deutsche CHL-Bilanz durchwachsen

Die beiden am Freitag aktiven deutschen Vertreter in der Champions Hockey League hatten wie erwartet trotz Heimvorteil einen schweren Stand. Die Hamburg Freezers mussten sich den Nordschweden von Lulea mit 1:4 geschlagen geben. Die Eisbären Berlin kämpften sich gegen den tschechischen Meister immerhin ins Spiel zurück und verloren am Ende unglücklich mit 3:4 nach Penaltyschießen.

Die Hamburg Freezers erwischten in eigener Halle einen klassischen Fehlstart. Lucas Wallmark (2.) und Per Ledin (6./PP) schossen die Gäste früh in Führung. In der 13. Minute erhöhte Jonathan Granstrom bereits auf 0:3 und der bereits beim 0:2 erfolgreiche Per Ledin setzte in der 18. Minute noch das 0:4 obendrauf. Die Freezers konnten in der 39. Minute kurz vor Ende des zweiten Durchgangs in Überzahl den Ehrentreffer durch Adam Mitchell erzielen, doch es blieb beim letztlich verdienten Sieg der Schweden.

In Berlin erging es den Eisbären ebenfalls schlecht in der Startphase des Spiels. Ein unglückliches Eigentor von Casey Borer gereichte den tschechischen Gästen von PSG Zlin zur Führung, die Petr Leska gutgeschrieben wurde (4.). Bei dem sehenswerten Angriff der Gäste sah die Berliner Hintermannschaft nicht gut aus, was angesichts der frühen Saisonphase aber verzeihlich ist. Immerhin spielten die Berliner gut Powerplay und kamen in einem ebensolchen zum 1:1 durch Mark Bell (8.). Doch direkt anschließend verschließ die Abwehr der Eisbären wieder einen tschechischen Torpedo-Angriff und kassierte das 1:2 durch Ondrej Vesely (9.). Zdenek Okal markierte in der 34. Minute das 1:3, ehe Laurin Braun für Berlin in der 39. Minute auf 2:3 verkürzen konnte. T.J. Mulock schaffte in der 43. Minute in Überzahl sogar den 3:3-Ausgleich. Nach torloser Verlängerung und zunächst etlichen erfolglosen Penaltyversuchen auf beiden Seiten, konnte Zlin schließlich den Siegtreffer und damit wichtige Auswärtspunkte gewinnen. Bei den Eisbären fehlte hinter der Bande der kurzfristig erkrankte Jeff Tomlinson, er wurde von Sportdirektor Stefan Ustorf und Marian Bazany vertreten, die das Team coachten.

Bei den anderen Partien des Abends blieben echte Überraschungen aus. Der EBEL-Champion Bozen aus Südtirol musste sich gegen die Finnen von TPS Turku mit einem 0:9 und damit der bisher höchsten CHL-Niederlage begnügen. Knapp an einer Sensation vorbei schlitterten dagegen die Briten aus Nottingham mit dem Ex-Kölner Nathan Robinson. Die Panthers unterlagen Lukko Rauma aus Finnland nur mit 2:4 - beachtlich für den Eishockey-Exoten von der Insel.
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Gast
30.11.2021 07:37 Uhr


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Kommentare (1)
23.08.2014, 11:05 Uhr
eceipretsaM (Gast)
Wenn man dieses "Format" auf internationaler Ebene etablieren möchte, sollte man Schiedsrichter auf die Eisfläche stellen, die von der Sportart etwas verstehen. Was die gestreiften Herren beim Spiel in Hamburg boten, war eine Zumutung. Das Ergebnis geht natürlich voll in Ordnung aber das Niveau, auf...
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