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DEB

Die Wut kanalisiert sich in Richtung Harnos

Direkte und indirekte Rücktrittsforderungen

Am Tag eins nach dem historischen Scheitern der deutschen Herren-Nationalmannschaft an der eigentlich machbaren Hürde "Olympia-Qualifikation" kanalisiert sich die Wut von Fans und Branchenkennern. Und sie kanalisiert sich deutlich erkennbar in eine Richtung. So sieht erstaunlicherweise nicht der neue Bundestrainer der entfesselten Kritik ausgesetzt, sondern dessen "Entdecker" Uwe Harnos.

Nach Medienberichten hat mit Eishockey-Legende und Olympiaheld Alois Schloder nun auch erstmals ein Prominenter den Rücktritt des DEB-Präsidenten Uwe Harnos gefordert. Auch Ex-Nationalspieler Uli Hiemer hatte gegenüber dem Sportinformationsdienst Konsequenzen gefordert: "Es sind die falschen Leute am Ruder". Den Gestauchten scheint dies bislang jedoch kalt zu lassen. Aus dem Umfeld des DEB-Präsidenten wurden Rücktrittsforderungen vor der ohnehin 2014 anstehenden Präsidiumswahl ausgeschlossen. Auch Bundestrainer Pat Cortina erhielt das Vertrauen ausgesprochen und soll definitiv die DEB-Auswahl im Mai bei der WM in Skandinavien coachen. Alles andere wäre für Harnos auch ein Offenbarungseid gewesen. Der DEB-Präsident hatte Cortina nach einem mehrtägigen "Trainer-Casting" aus dem Hut gezaubert und mit weitreichenden Kompetenzen sowie einem Drei-Jahres-Vertrag ausgestattet.

Zunächst wird sich offensichtlich also gar nichts tun nach dem bitteren Ende der deutschen Olympia-Träume. Leiden werden wahrscheinlich wieder die Schwächsten - nämlich der Nachwuchs, der auf Fördergelder und Zuspruch verzichten muss.
Stand: 11.02.2013, 16:19 Uhr
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Gast
30.06.2026 15:34 Uhr

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Kommentare (16)
13.02.2013, 14:40 Uhr
terra (Gast)
Am besten wäre eine wahre Persönlichkeit als DEB Präsident zu installieren, z.B. Franz Beckenbauer, allein der Name würde das Eishockey in Deutschland beflügeln und ungeahnte Möglichkeiten eröffnen.....aber leider ist dies nur ein Traum...
Bewerten:1 

13.02.2013, 13:43 Uhr
Ikke (Gast)
Mal ganz im Ernst. Die einzigen die sich um den DEB und die Nationalmannschaft ernste Gedanken machen, sind doch eh nur wir Fans. Ausser gemecker kommt doch von den sogenannten alten Größen auch nix, weder Vorschläge noch Alternativen. Mitlerweile gibt es doch ausser nem Schulterzucken gar keine ...
Weiterlesen Bewerten:13 

12.02.2013, 22:59 Uhr
EisAuge (Gast)
Alle hier genannten waren früher gute Spieler und bleiben doch irgendwie "Vereins-Meier". Sind die auch geeignet einen Verband zu leiten und ggf. gegen Wiederstände zu reformieren ? Ich hab da mal meine Zweifel. Es muss ein Manager sein, der als Sanierer auftreten kann, d.h. mit vollen Befugnissen.
Bewerten:5 

12.02.2013, 22:53 Uhr
EisAuge (Gast)
Warum sollte nicht einmal ein Neutraler den DEB leiten. Einer der Führungskompetenz hat und die richtigen Leute an die richtige Position setzt. Das hat in HH mit Michael Pfad z.B sehr gut geklappt. Er hat keine echte Ahnung vom Eishockey (o-Ton er selbst), hat sich aber die richtigen Leute geholt un...
Weiterlesen Bewerten:4 

12.02.2013, 21:05 Uhr
Der Meister
Wir sollten aufhören hier zu jammern. Es ist gelungen, die Eishockey-Weltmächste Italien und Holland hinter sich zu lassen. Und das müssen die Fussballer erstmal schaffen :-)
Bewerten:6 

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