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DEL 05.09.2008, 21:57

1. Spieltag: Viele Tore, wenig Zuschauer

Kassel schlägt Hamburg - Wolfsburg auswärts mit Kantersieg

Der erste Tabellenführer der DEL-Saison 2008/2009 heißt Wolfsburg: Die VW-Städter setzten sich in Regensburg beim «Exil-Club» Straubing Tigers unerwartet klar mit 7:1 durch. Die eigentliche Überraschung des 1. Spieltages gelang unterdessen Aufsteiger Kassel: Die Huskies erkämpften sich in Hamburg bei den Freezers einen 4:3-Sieg. Insgesamt sahen die eher spärlich erschienenen Fans in den Stadien am Freitagabend 43 Tore!

Erfolgreiche DEL-Rückkehr für die Kassel Huskies: Goalie Boris Rousson hielt in Hamburg an seiner langjährigen Wirkungsstätte den Sieg für die Huskies fest. Vor 8.550 Zuschauern setzte sich der Aufsteiger knapp mit 4:3 gegen die Hanseaten durch. Dominic Auger erzielte die Führung für die Nordhessen in der 2. Minute in Überzahl, den Ausgleich markierte Francois Fortier in der 10. Minute. Doch Kassel nutzte in der 12. Minute erneut ein Powerplay zur 2:1-Führung durch Ryan Kraft. Nach tor- und chancenarmem Mittelabschnitt zeigten die Huskies im Schlussdrittel eine erneut beeindruckende Überzahl-Effizienz: Manuel Klinge (43.) und Ryan Gaucher (44.) sorgten per Doppelschlag für die Vorentscheidung. Clarke Wilm (51.) und Vitalij Aab (57./Powerplay) trafen zu spät.

Einen echten Eishockey-Krimi erlebten die nur gut 7.000 Zuschauer im Düsseldorfer ISS Dome: Im Spitzenspiel des Abends behielten die Mannheimer Adler mit 3:2 nach Penaltyschießen gegen Gastgeber Düsseldorf die Oberhand. Dem langjährigen Mannheimer Harold Kreis misslang damit der DEL-Einstand als Chefcoach hinter der Düsseldorfer Bande. Der zuletzt so kritisierte Rene Corbet brachte Mannheim in der 1. Minute bereits mit 1:0 in Führung. Ein Powerplaytor durch Shane Joseph brachte den Metro Stars in der 15. Minute den Ausgleich. Im letzten Abschnitt legten die Gäste dann erneut vor: Kink markierte für die Adler in der 51. Minute das 1:2. Der etwas schmeichelhafte Ausgleich gelang der DEG erst vier Sekunden vor der Sirene durch Patrick Reimer. Im Penaltyschießen fiel der entscheidende Treffer durch Mannheims Francois Methot.

In der letzten Saison wäre das Spiel Duisburg gegen Augsburg ein Kellerduell gewesen - in diesem Spieljahr wollen beide Teams mehr erreichen. Dies gelang zunächst nur Augsburg, denn die Panther gewannen in der Scania-Arena vor 2.631 Fans mit 6:2. Die Füchse schossen dabei ganze 30mal auf dss Tor von Dennis Endras und trafen 2mal. Augsburg machte dagegen aus 22 Torschüssen 6 Treffer. Christian Chartier (4.) und Mark Murphy (7.) stellten für die Panther die Weichen frühzeitig auf Auswärtssieg. Duisburgs Anschlusstreffer durch Alex Selivanov in der 9. Minute wurde durch das schnelle 1:3 von Scott Barney in der 21. Minute kurz nach Wiederanpriff beantwortet. Duisburg kam in der 25. Minute durch Daniel Kunce in Überzahl noch einmal heran, doch dann zogen die Gäste durch Jeff Likens (25./Powerplay), Thomas Gödtel (31.) und Brett Engelhardt (36./Powerplay) noch im zweiten Drittel davon. Am Ende blieb es beim klaren Auswärtssieg der Fuggerstädter.

Souverän bestritten auch die Wolfsburger Grizzly Adams ihr erstes Auswärtsspiel am ungewohnten Ort Regensburg. Gegen die Straubing Tigers traf die verstärkte Truppe aus der VW-Stadt 7mal. Mit einer offensiven Galavorstellung vor 3.277 Zuschauern setzten die Wolfsburger mehr als nur eine Duftmarke. Sebastian Furchner (11.), Justin Papineau (12.) und Ken Magowan (18.) bescherten Straubing schon im ersten Drittel eine kalte Dusche. Die «Hausherren» kamen durch Wade Skolney in der 28. Minute zum Anschlusstreffer. Dann jedoch schoss Wolfsburg die Tigers sturmreif: Sebastian Furchner (31.), Jason Ulmer (33.), Andreas Morczinietz (46.) und Arvids Rekis (59.) sorgten für den Endstand von 1:7 aus Straubinger Sicht.

Einen Fehlstart legten die hoch gelobten Panther aus Ingolstadt hin. Vor heimischem Publikum trafen die Schanzer das Krefelder Tor nicht und mussten sich mit einer 0:2-Niederlage abfinden. Vor 3.123 Fans trafen Herberts Vasiljevs (49./Powerplay) und Charlie Stephens per «empty-net» in der 60. Minute.

Das letztjährige DEL-Überraschungsteam Iserlohn knüpfte vor heimischem Publikum an die tollen Leistungen des Frühjahrs an. 4.044 Zuschauer am Seilersee sahen zwei Auftakt-Tore von Michael Wolf (5./Powerplay, 29.). David Sulkovsky (36.) und Brad Tapper (39.) schossen ein 4:0 heraus. Scorpions-Youngster Thomas Holzmann (45.) schaffte den Anschlusstreffer für die Gäste. In der 50. Minute traf Jimmy Roy für die Roosters. Sascha Goc setzte den Schlusspunkt für Hannover in der 52. Minute. Die Punkte blieben verdientermaßen in Iserlohn

Nach zuletzt schweren Tagen der Trauer um Club-Chef Gerd Schröder zeigten sich die Frankfurt Lions zum Saisonstart entschlossen und gewannen vor 6.200 Zuschauern mit 4:2 gegen die Sinupret Ice Tigers. Zu Beginn des Spiels hatte sich Trainer Rich Chernomaz mit einem kleinen aber bewegenden Nachruf noch einmal an die Trauergemeinde gewandt. Jason Young brachte die Hausherren in der 7. Minute in Führung. Andre Savage traf für Nürnberg in der 12. Minute zum 1:1. In der 24. Minute traf Slaney im Powerplay zum 2:1. Das 3:1 und damit die Vorentscheidung markierte Chris Taylor ebenfalls im Powerplay in der 32. Minute. Petr Fical nutzte eine 5:3-Situation in der 42. Minute zum Anschlusstreffer. Jason Young machte dann in der 60. Minute für die Hessen alles klar.
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