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Krefeld Pinguine 06.11.2005, 00:24

2. Lothar Kremershof-Cup erneut ein Erfolg

Hanson-Brüder in Krefeld gefeiert

Am Samstagabend war es soweit: Ungefähr 5000 Zuschauer fanden den Weg in die altehrwürdige Rheinlandhalle, um den Lothar Kremershof Cup zu besuchen. Highlight des Abends waren die "Hanson-Brothers", bekannt aus dem Filmklassiker "Slapshot". Eine tolle Show wurde geboten.

Die zweite Aufl age des Kremershof Cups war bereits am Freitagabend gestartet. Acht Traditionsmannschaften aus der gesamten Bundesrepublik spielten im Rahmen eines Blitzturniers um den Pokal. Dieser Wettbewerb wird seit letztem Jahr zum Gedenken an Lothar Kremershof durchgeführt. Die Krefelder Eishockeylegende starb letztes Jahr an Krebs. Im Finale setzte sich die Traditionsmannschaft der Kassel Huskies gegen die "Altherren"-Mannschaft der Krefelder Big Old Boys (u.a. mit Karel Lang) durch.

Doch das Finalspiel um den Cup stellte längst noch nicht das Ende einer rundum gelungenen Veranstaltung des Organisators Hans-Peter Brux dar. Am frühen Samstagabend folgte erst der absolute Höhepunkt: Das Allstar-Spiel zwischen "Lothars Dream Team" und den "Eishockeylegenden". Auf Seiten des ?Dream Teams? spielten alteingesessene Krefelder Eishockeygrößen wie Karel Lang oder Peter Ihnacak an der Seite von Darryl Shannon und Mario Doyon, die für das Turnier extra aus Nordamerika anreisen mussten. Auch der aktuelleTrainer der Pinguine Teal Fowler schnürte auf Seiten von Lothars Dreamteam noch einmal die Schlittschuhe. Für die "Eishockey Legenden" liefen, um nur einige der prominentesten Spieler zu nennen, der ehemaliger Kasseler und Mannheimer Goalie Pavel Cagas und Uwe Krupp auf.

Nachdem die Mannschaftsvorstellung beider Mannschaften über die Bühne gegangen war, erreichte die Anspannung beim Krefelder Publikum ihren Siedepunkt: Die drei Hanson Brothers betraten das Eis Die gesamte Halle begrüßte sie mit einem Beifallssturm. Die drei gesellten sich auf die Seite der "Eishockeylegenden", die auf dem Spielberichtsbogen offiziell als "Chiefs" (Name der legendären Mannschaft der Hanson Brothers aus dem Film "Slapshot") geführt wurden.

Als das erste Bully gespielt war, konnte die große Hanson-Darbietung beginnen. Vollkommen authentisch wie im Film stürzten die drei Brüder sich z.B. auf den Schiedsrichter oder gingen gemeinsam auf Torhüter Karel Lang los. Selbstredend geschah dies alles im Rahmen einer klassisch vorgetragenen Showeinlage der drei Brüder, die ihr Handwerk, stets noch mit Hornbrillen und langen Haaren bestückt, verrichteten. Alle Beteiligten hatten ihren Spaß an diesem Abend: Spätestens als die Hansons zu dritt zum Penalty auf Karel Lang zuliefen, war der Funke auch auf das Krefelder Publikum übergesprungen.

Nachdem die Brüder zu Beginn des letzten Drittels versuchten, eine Massenschlägerei anzuzetteln, schickte Hauptschiedsrichter Jupp Kompalla sie per Spieldauer zum Duschen. Die drei versuchten zwar ihre Unschuld zu beteuern, doch nachdem Kompalla schon bei allen vorhergegangenen "unorthodoxen" Regelverstößen Gnade hatte walten lassen, ließ er diesmal nicht mehr mit sich verhandeln und blieb "konsequent".

Während die Hansons sich allmählich mit ihrer Spieldauerdisziplinarstrafe abgefunden hatten, tobte die Rheinlandhalle, die Nordtribüne intonierte: "Hansons, Hansons, Hansons!".

Nach einigen Ehrenrunden, verabschiedeten sich die drei Kultfiguren unter Pauken und Trompeten in die Kabine. Das Spiel gewann Lotahrs Dreamteam letztendlich mit 8:7 nach Penaltyschießen gegen die Chiefs. Als die Schlussirene ertönte, bildete sich eine lange Warteschlange zur Autogrammstunde der Hansons. Zum Abschluss ließen Spieler, die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer und Anhänger des Lothar Kremershof Cups das Turnier in gemütlicher Runde bei der "Player's Party" ausklingen.

Die beim Lothar Kremershof erwirtschafteten Einnahmen werden zum Teil in den Krefelder Eishockey-Nachwuchs investiert. Der Rest fließt in die Kremershof-Stiftung: Die Stiftung versucht potenziellen Eishockeytalenten aus Familien mit finanziellen Problemen die Möglichkeit zu geben, am Sport aktiv teilzunehmen. So werden beispielsweise Ausrüstungen finanziert.
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