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DEL 05.12.2008, 22:35

26. Spieltag: Frankfurt erobert die Spitze

Scorpions und Eisbären patzen - Duisburger Siegesserie hält

Der 26. Spieltag der DEL am Freitagabend brachte zwei große Gewinner hervor: Die Frankfurt Lions, die nach einem 4:3-Erfolg gegen Straubing nunmehr Tabellenführer sind und die Füchse Duisburg, die vor heimischem Publikum bereits den dritten Sieg in Folge holten. Der knappe 5:4-Heimsieg gelang den Füchsen auch nicht gegen irgendwen: "Punktelieferant" war ausgerechnet Meister Eisbären.

Die Frankfurt Lions haben vor 6.200 Zuschauern im Eisstadion am Bornheimer Hang einen schwer erarbeiteten Sieg gegen die Straubing Tigers eingefahren. Doch die Tabellenführung ist der harten Arbeit gerechter Lohn. Alle vier Treffer erzielten die Lions im Powerplay. John Slaney (2./37.), Jeff Heerema (34.) und Mathieu Biron (54.) hießen die erfolgreichen Schützen für die Hessen. Für die Gäste aus Bayern traf Dustin Whitecotton doppelt (40./43.). Außerdem hatte Matt Hussey für Straubing in der 27. Minute bei doppelter Überzahl getroffen.

Die Hannover Scorpions büßten ihren Platz an der Sonne durch eine klare 1:4-Auswärtsniederlage bei Aufsteiger Kassel ein. Vor 3.847 Zuschauern zeigten mutig anstürmende Huskies eine überzeugende Leistung. Nachdem die Gäste im ersten Drittel noch ein kleines Übergewicht an Torchancen hatten, trafen die Hausherren im Mittelabschnitt nach Belieben und erzielten alle vier Tore. Tallaire (26.), Alex Leavitt (31./33.) sowie Martin Bartek (38./PP) machten den Sieg der Nordhessen perfekt. Im Schlussabschnitt gelang Klaus Kathan für Hannover lediglich noch der Ehrentreffer (52.).

Die Füchse Duisburg versuchen weiterhin alles, das Herz ihres Club-Bosses Ralf Pape zurückzugewinnen. Vor gerade einmal 1.170 Zuschauern in der Scania-Arena holten die Füchse einen 5:4-Erfolg gegen Meister Berlin. Dabei ließ sich das Schlusslicht von mehrfachen Rückständen nicht aus der Ruhe bringen. Florian Busch (8.) und Andy Roach (20.) sorgten zunächst für den erwarteten Spielverlauf. Im Mittelabschnitt nutzten die Füchse ihre Torchancen gut aus und kamen durch Jan Alinc (22./37.) und Alex Selivanov (33.) zu einem 3:2-Zwischenstand. Als die Eisbären im Schlussabschnitt Druck machten und durch Mark Beaufait (51.) und Richie Regehr 55.) den Spieß erneut umdrehten, zeigte Duisburg große Moral. Jan Alinc machte noch in derselben Spielminute seinen Hattrick perfekt (55.) und Steve Palmer netzte in der 58. Minute zum glücklichen Siegtreffer ein. Duisburg verbleibt allerdings auf dem letzten Platz, die Eisbären rutschten auf Rang fünf ab.

Das Spitzenspiel des Abends entschieden die Krefeld Pinguine gegen Wolfsburg mit 3:1 für sich. Vor 4.128 Zuschauern war allerdings über weite Strecken eher Hausmannskost im Tagesmenü. Pavlikovsky hatte für Krefeld in der 26. Minute die Führung erzielt, die Justin Papineau in der 31. Minute in Überzahl egalisierte. Roland Verwey (54.) und Charlie Stephens in der 60. Minute ins leere Wolfsburger Tor hießen die Torschützen im Schlussabschnitt.

Eine kleine Überraschung glückte unterdessen den Augsburger Panthern. Die Fuggerstädter entführten drei Punkte vom Iserlohner Seilersee. Vor 3.717 Zuschauern bewiesen die Gäste, dass sie sich dieses Mal nicht so früh im Kampf um die Play-Offs geschlagen geben. Florian Kettemer (15.) und Brett Engelhardt (34./PP) trafen für den AEV und Dennis Endraß musste für seinen "shut-out" auch nicht allzu viel tun.

Die Sinupret Ice Tigers zeigen sich von den finanziellen Hiobsbotschaften im Hintergrund weiterhin unbeeindruckt. Vor immerhin 4.726 Fans in der Arena Nürnberg gewannen die Franken mit 4:3 gegen die zuletzt unter ihrem neuen Trainer Greg Thomson aufbegehrenden Ingolstädter Panther. Dabei holten die Ice Tigers einen 0:3-Rückstand auf. Im ersten Drittel hatten die Gäste durch Matt Keith (2.), Michael Waginger (12./PP) und Yannic Seidenberg (18.) eine klare Führung herausgeschossen. Im Mitteldrittel bließ der frühere Ingolstädter Florian Keller mit dem 1:3 in der 22. Minute zum Gegenangriff. Drei Powerplaytore (Torschützen: Ancicka, Peacock, Cespiva) machten den kaum noch erwarteten Heimsieg der Ice Tigers am Ende möglich.
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