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DEL

7. Finale: Ingolstadt ist Deutscher Meister 2014

ERC gewinnt erneut in Köln

Der ERC Ingolstadt ist zum ersten Mal in seiner Clubgeschichte Deutscher Meister im Eishockey! Durch Tore von Christoph Gawlik (37.) und John Laliberte (41.) kamen die Bayern zu einem verdienten 2:0-Sieg bei den Kölner Haien im entscheidenden siebten DEL-Finale. Köln muss sich wie schon im vergangenen Jahr mit der Vizemeisterschaft begnügen.
✎  Dienstag, 29.04.2014, 21:17 Uhr


Im Vergleich zu den vorangegangenen Finalbegegnungen spielten die Mannschaften abwartender, Fehlervermeidung stand ganz oben auf der Prioritätenliste. Dennoch entstanden zahlreiche Torchancen im ersten Drittel: Philip Riefers (2.) war nach Lalibertes Puckverlust zu überrascht um zu verwerten, Sekunden später vergab Marcel Müller. Nach den ersten Spielminuten fanden die Gäste aus Ingolstadt ihren Rhythmus und wurden gefährlich: Björn Barta (7.) und John Laliberte (16.) scheiterten an Kölns Schlussmann Danny Aus den Birken.

Ohne Tor, aber mit Torhunger machten die Panther in Drittel zwei weiter. Travis Turnbull (22.) bugsierte die Scheibe zwar hinter Danny Aus den Birken, aber nicht hinter die Linie. Die Panther überzeugten durch schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff und kamen zu guten Kontermöglichkeiten, John Laliberte (28.) versuchte es zwischen die Beine. Auf eine zwischenzeitliche Offensivphase der Haie – Rok Ticar, der für den gesperrten Rob Collins spielte, bekam völlig frei vor Timo Pielmeier eine Möglichkeit – folgte der verdiente Führungstreffer der Gäste: Tim Conboy schlenzte den Puck von der Blauen auf des Gegners Kasten, den Abpraller schnappte sich Patrick Hager und legte ab auf Torschütze Christoph Gawlik (37.) - 1:0 für die Panther.

Der zweite Haie-Schock folgte nach nur 28 Sekunden im Schlussabschnitt, als sich Andreas Falk die Scheibe zu weit vorlegte und John Laliberte (41.) einen Alleingang zum 2:0 nutzte. In der Folge konzentrierte sich Ingolstadt auf die Defensive, Köln fand kein Durchkommen.  130 Sekunden vor Schluss nahm Uwe Krupp seinen Goalie aus dem Tor, daraufhin traf Thomas Greilinger (59.) aus kurzer Distanz das leere Tor nicht. Egal, denn den Panthern reichten zwei Treffer für das Wunder der DEL-Geschichte. Noch nie hat es eine Mannschaft geschafft vom neunten Tabellenplatz deutscher Meister zu werden.
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Gast
21.10.2026 14:08 Uhr

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Kommentare (42)
01.05.2014, 17:02 Uhr
Huskyfan
@eceipretsaM: Ich habe mich wohl vertan, was nicht unbedingt peinlich ist, sondern meine Aussage noch einmal unterstreicht. Aber anscheinend ist es ja Wurst, ob man 1. oder 9. ist. bis auf dass man Heimrecht hat, der den Freezers und den Pinguinen rein garnichts gebracht hat. Für einen Fan s...
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01.05.2014, 16:58 Uhr
Fairplay (Gast)
@Icing - ist da jemand neidisch? Außerdem zahlt MediaSaturn nicht mehr viel in den Verein.. Man konnte gerade noch so einen neuen Vertrag ausarbeiten
Bewerten:5 

01.05.2014, 15:50 Uhr
eceipretsaM (Gast)
@ Huskyfan: Wie uninteressant die Play-Offs in Kassel wahrgenommen werden, sieht man an Deiner Aussage, dass der Hauptrundensieger im Viertelfinale ausgeschieden ist... Sehr peinlich, mein Lieber! Also in Hamburg freut man sich jedenfalls, dass die Freezers bis ins Halbfinale vorgedrungen sind... LO...
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01.05.2014, 15:33 Uhr
Hockeyyy (Gast)
Was für ein Finale! Die besten Finals die ich je sah! ( ausser das eine Spiel 5:6 MERC-EBB) Glückwunsch an Ingolstadt . Für Köln tut es mir Leid. Die Fans und diese Eishockeyverrückte Stadt hätten es verdienst gehabt. Und Lüde - der erst Recht! - hätte - wenn und -aber: so wie sich Ingolstadt g...
Weiterlesen Bewerten:5 

01.05.2014, 13:24 Uhr
Huskyfan
Glückwunsch an Ingolstadt. Aber mal ernsthaft, wie egal ist die "Haupt-"runde eigentlich bei diesem Ergebnis? Der 9. wird deutscher Meister, der Hauptrundensieger fliegt bereits im Viertelfinale raus. Für die DEG und die WW ging es in den letzten Spielen um nichts mehr, da es keinen Abstieg ...
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