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DEL 08.10.2006, 17:06

Adler verlieren erneut - Nürnberg zieht gleich

Hamburger Kantersieg - Duisburg und Berlin weiter glücklos

Am 11. Spieltag gab es für Tabellenführer Mannheim die erste Niederlage nach regulärer Spielzeit. Die Adler unterlagen in Iserlohn vor 3.321 Zuschauern mit 2:4 (1:0 0:2 1:2) und kassieren damit die zweite Niederlage an diesem Wochenende. Da Verfolger Nürnberg in Berlin mit 4:3 siegreich war, sind die Adler nun punktgleicher Spitzenreiter mit den Ice Tigers.

Mannheim ging kurz vor Ende des ersten Drittels durch einen abgefälschten Schlagschuss von Trepanier durch Corbet (20.) im Powerplay in Führung. Iserlohn zeigte Moral und drehte die Partie im Mitteldrittel. Michael Wolf konnte in der 24. MInute in Unterzahl zunächst den Ausgleich erzielen und brachte elf Minuten später die Sauerländer erstmals in Front. Im Schlussabschnitt krönte Paul Traynor seine überragende Leistung mit dem dritten Iserlohner Tor. Als die Gäste Ilpo Kauhanen zwei Minuten vor dem Spielende vom Eis nahmen traf Brad Purdie zum 4:1. Mannheim gelang durch Lewandowski nur noch der Anschlusstreffer.

Zwei Tage nach dem Torfestival gegen Iserlohn erlebten die 8.524 Zuschauern in der Hamburger Color-Line Arena das nächste "Schützenfest". Diesmal gewannen die Freezers gegen Augsburg mit 7:2 (2:2 4:0 1:0) und halten damit weiter Anschluss an die führenden Teams. Nach einem ausgeglichenen Anfangsdrittel zogen die Hanseaten im zweiten Drittel von 2:2 auf 6:2 davon. Vor allem die Sturmreihe um den Christoph Brandner wusste zu überzeugen und war an fünf der sieben Tore beteiligt.

4.500 Besucher waren der Einladung der Duisburger Füchse in die Scania-Arena gefolgt. Aber auch gegen die Frankfurt Lions setzte es für den EVD eine klare Heimniederlage. Nach der Führung durch Forsander (4.) nahmen die Lions das Spielgeschehen in die Hand und zogen auf 6:1 davon. Bassen (8.) , Young (14.), Norris (20., 31.), Ulmer (29.) und Wörle (36.) waren für die Löwen erfolgreich. Den Westdeutschen gelang mit zwei Powerplaytoren durch Dzieduszycki (40.) und Bartek (41.) nur noch Ergebniskosmetik. Immerhin hat die Stadt Duisburg unterdessen angekündigt, den kriselnden Füchsen unter die Arme greifen zu wollen. Wie diese Hilfe genau aussehen könnte, blieb jedoch am Sonntag zunächst unklar.

In Berlin haben die Sinupret Ice Tigers einen echten "lucky punch" gegen die Eisbären hingelegt, denn nach dem Spielverlauf hätte es auch eine Niederlage für die Franken setzen könnten. Doch im Gegensatz zu den zweitplatzierten Ice Tigers nutzte der Meister seine Chancen vor 4.000 Zuschauern nicht und versagte vor allem vor dem Tor zu oft. Für die Eisbären war es die achte Schlappe in Folge.

In Ingolstadt entwickelte sich vor 3.569 Zuschauern in der Saturn-Arena ein Schlagabtausch zwischen den Top-Teams ERCI und DEG Metro Stars. Nachdem Doug Ast seine Panther mit einem Unterzahltor in der 9. Minute in Führung gebracht hatte, und der Mittelabschnitt torlos geblieben war, gelang Vikingstad in der 49. Minute der Ausgleich zum 1:1. Tory brachte die Ingolstädter fünf Minuten vor dem Ende noch einmal in Führung, doch Patrick Reimer konnte sein Team 80 Sekunden vor der Sirene in die Verlängerung retten. Der Sieger der Partie wurde allerdings erst im Penaltyschießen gekürt: Die Metro Stars sicherten sich den Zusatzpunkt und stehen in der Tabelle auf Rang acht.

Vor heimischem Publikum bleibt Aufsteiger Straubing überdurchschnittlich stark: Auch die zuletzt soliden Kölner Haie konnten die Tiger nicht in die Knie zwingen. Stattdessen endete die Partie am Pulverturm vor 5.153 begeisterten Fans mit 2:1. Hai-Stürmer McLlwain hatte die Gäste in der 19. Minute mit zunächst in Front gebracht. Aber die Straubinger drehten den Spieß im Mittelabschnitt durch Tore von Oldie Sepp Lehner (31./Überzahl) und Jocher (36.) um.
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