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Eisbären Berlin
Freitag, 24.01.2014, 21:55 Uhr

Eisbären schlittern in Richtung Saisonende

4:7-Heimniederlage gegen Tabellenführer Hamburg

Die Entthronung des amtierenden Deutschen Meisters Eisbären Berlin rückt näher. Am Freitagabend unterlagen die Hauptstädter in eigener Halle den Hamburg Freezers, die trotz grassierender Viren in der Mannschaft drei Punkte aus der mit 13.400 Zuschauern gefüllten Berliner O2-World entführten.

Schon der Start ins Spiel ging für die Eisbären deutlich daneben. In der 2. Minute traf Nico Krämmer noch das Außennetz, doch kurz darauf im Powerplay traf Jerome Flaake nach schneller Kombination und nutzte dabei einen Abpraller des Berliner Keepers Sebastian Elwing (2.). Wenig später betätigte sich Krämmer als kluger Vorbereiter im Hamburger Dress. Thomas Oppenheimer wurde so direkt vor Elwing gut in Szene gesetzt und konnte mit dem Berliner Torhüter in Ruhe zocken. Eine Körpertäuschung, ein Schuss und es kam zum 0:2 (3.). Auch das 0:3 in der 9. Minute war ein schön anzusehender Treffer - sofern man zu den zahlreichen mitgereisten Hamburger Fans gehörte. Julian Jakobsen bediente Druval Westcott, der im Rückwärtsfahren mit einem Hammerschuss einnetzen konnte. Dann sendeten die Berliner ein Lebenszeichen: T.J. Mulock ließ an der blauen Linie zwei Hamburger stehen und vollendete mit schöner Einzelleistung zum 1:3 (10.). Doch kaum war der Jubel der Berliner Anhänger verklungen, klingelte es drüben hinter Sebastian Elwing schon wieder. Jerome Flaake vollstreckte einen Konter zum 1:4 (ebenfalls 10. Minute).

Im zweiten Durchgang lief es zunächst ähnlich schlecht für die Hausherren. Thomas Oppenheimer gelang in der 24. Minute schon das 1:5. Erst im Verlauf des Mitteldrittels wurde Berlin besser, kam zu zahlreichen Chancen. In der 33. Minute schloss Daniel Weiß eine 2-gegen-1 Situation nach tollem Zuspiel von Matt Foy in den Lauf des Kollegen ab. Mads Christensen konnte in der 37. Minute im Powerplay auf 3:5 verkürzen, hatte dabei aber etwas Glück, dass der starke Kotschnew im Hamburger Tor die Scheibe nicht richtig wegbekam und der Däne so um den Freezers-Torhüter herum zum Anschlusstreffer kam.

Im letzten Drittel war zunächst wieder Hamburg am Drücker: Adam Mitchell (43.) gelang das vorentscheidende 3:6. Berlin konnte in der 57. Minute durch den 19-jährigen Sven Ziegler noch einmal verkürzen, doch am Ende setzte Oppenheimer per "empty net" Tor den Schlusspunkt und machte damit noch seinen "Hattrick" perfekt.

Für Berlin werden die Pre-Playoffs zusehends zur Herkules-Aufgabe, während Hamburg an diesem Abend Klasse bewies. Auch mit drei Sturmreihen ist der Tabellenführer derzeit scheinbar kaum zu bezwingen. (Laura Blees)
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30.07.2026 17:12 Uhr

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