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DEL 04.03.2002, 02:35

Endzeitstimmung beim Berliner Derby in der Deutschlandhalle

Eisbären Coach Pierre Pagé: "Berlin ist eine Eishockeystadt"

Berlin,  3.3.2002 Viele Fans sind bereits zu Hause geblieben, nur wenige Capsfans hatten den Weg in die Deutschlandhalle gefunden. Nur etwa ein Drittel der 7.000 Zuschauer stammte aus dem Caps-Fanlager. Vor der Partie trafen sich rund 1.500 Eisbären-Fans und legten den letzten Kilometer zur Deutschl andhalle gemeinsam als Trauermarsch zu Fuß zurück. Und auch das Programmheft wurde bereits für die letzten 5 Heimspielen in einer Sammelauflage verkauft.

Zum sportlichen: Beide Teams ging sofort zur Sache. Bereits in der 4. Min konnte Yvon Corriveau das 1:0 für die Capitals erzielen. Doch die Eisbären stürmten ebenfalls, aber Capitals Goalie Andrei Mezin machte seine Sache gut und stand sicher. Ansonsten standen die Abwehrreihen sicher. Erst in der 15. Min konnte Capitals Gaolie Andrei Mezin mit einem Paß aus dem eigenen Drittel Vyacheslav Fanduls bedienen, der sicher gegen Eisbären Goalie Richard Schulmistra verwandelte. Die Eisbären antworteten mit dem Anschlußtreffer von Mark Fortier.

Und im zweiten Drittel ging es weiter mit dem Play-Off Eishockey. Beide Goalies konnten sich wunderbar in Szene setzen. In der 29. Min konnte Eisbär Eduard Lewandowski Andrei Mezin nach einem Sololauf zum 2:2 Ausgleich überwinden. Doch die Caps setzten nach und Alexander Cherbayev konnte bei 5:3 Überzahl auf 3:2 für die Charlottenburger erhöhen. Und es wurde weiter hart um jeden Meter Eisfläche gekämpft.

Die Eisbären begannen den Schlussabschnitt gleich mit einem Knaller. Mertin Lindmann zum 3:3 Ausgleich. Aber die Caps legten gleich nach und Andrei Vassilyev brachte die Caps mit 4:3 in Führung. Die Eisbären wirkten zunächst geschockt. Und das mit Recht, denn die Capsfans jubelten nur Sekunden später erneut. Jonas Lanier überwand zwar Richard Schulmistra im Bärentor per Bauerntrick, aber nicht die Torlinie, so entschied jedenfalls Schiesdrichter Petr Chvatal nach Sichtung der Videoaufzeichnung. Danach stand das Capstor unter Dauerbeschuss. Die Eisbären wollten jetzt mit der Brechstange den Ausgleich erzielen. Doch bis zur 59. Min ohne Erfolg. Dann nahm Eisbären-Trainer Pierre Pagé seinen Goalie vom Eis und Caps Defender Francoise Leroux erzielte per ENG auf Zuspiel von Andrei Mezin, der mit zwei Vorlagen seine großartige Leistung krönte, den vorentscheidenen Treffer zum 5:3. Die Capsfans feierten noch lange Ihr Team und besonders Andrei Mezin. Wie sagte doch ein Fan nach dem Spiel: "Das war Balsam für die Fanseele".

Trainerstimmen:

Pierre Pagé: Berlin ist eine Eishockeystadt. Ich bin sehr beeindruckt von den Fans. Besonders unsere Eisbärenfans machten ein Höllenspektakel. Wir haben heute zwei große Fehler gemacht und das Spiel verloren. Ich habe großen Respekt vor den Capitals. Der Stolz der Mannschaft ist überragend. Ich bin sehr beeindruckt.

Gunnar Leidborg: Es hat Spaß gemacht, vor dieser großartigen Kulisse zu spielen. Sonst kann man ja jeden Fan mit Handschlag begrüßen. Mein Team hat sich nach jedem Rückstand immer wieder selbst zurück ins Spiel gebracht und hat zum Schluß wieder in ihr technisches Spiel zurückgefunden.

Ein Artikel von Gerald Hagen
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