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Düsseldorfer EG 16.09.2006, 05:45

Erster Dreier für die Metro Stars

Füchse verschlafen die erste Hälfte des Spiels

Der erste Sieg für Düsseldorf ist perfekt: Am Freitagabend siegten die Landeshauptstädter beim Nachbarn in Duisburg mit 4:2. Alles in allem ging der Sieg in Ordnung. Lange Zeit wussten die Gastgeber aus dem Ruhrpott in der Scania Arena vor 3123 Zuschauern nichts entgegen zu setzen. Erst nach der Hälfte des Spiels sind die Mannen von EVD-Coach Didi Hegen aufgewacht und haben einen Zahn zugelegt. Zu diesem Zeitpunkt lag die DEG allerdings schon mit zwei Toren im Vorsprung.

Ohne den verletzten Daniel Kreutzer (Bauchmuskelzerrung) starteten die Metro Stars in ein abwechslungsreiches erstes Drittel. Dabei erspielten sich die Gäste einen leichten Vorteil. Charly Stephens netzte nach sechs Minuten zur erstmaligen Führung ein. In einer flotten Partie verpassten es die Füchse eine doppelte Überzahl - Grand-Pierre und Sulzer saßen in der Kühlbox - zu nutzen. Zwar feuerte Martin Bartek (18.) einen gefährlichen Schuss auf das Tor von Jamie Storr ab, doch auch der Abpraller blieb von Francois Fortin ungenutzt.

Der zweite Abschnitt ließ nichts Gutes auf Seiten der in schwarz spielenden Duisburger vermuten: Die Konzentration bei Hegens Truppe war erloschen. Es spielte nur noch die DEG. In der 27. Minute schlenzte Nils Antons die Spielscheibe in Überzahl auf den EVD-Kasten. Keeper Levente Szuper reagierte spät und ließ abprallen. Da ließ sich Rob Collins nicht zwei mal bitten und staubte ab. Hegen erkannte den Ernst der Situation und nahm nach 30 Minuten eine Auszeit. Zum richtigen Zeitpunkt: Rudolf Huna (33.) wurde bei einem Konter von Marian Bazany in letzter Not zu Fall gebracht ? Penalty. Matt Dzieduszycki, bester Fuchs auf dem Eis, ließ Storr keine Chance und verwertete zum Anschluss. Urplötzlich war der EVD wieder da. Über Kampf und Einsatz kam dann der ersehnte Ausgleich zustande. 30 Sekunden vor der zweiten Sirene passte Bartek genau auf den Schläger von Stanislav Gron. Dieser brauchte nur noch zum 2:2 einzuschieben.

DEG-Trainer Don Jackson muss seiner Mannschaft in der Kabine einiges eingetrichtert haben. Seine Cracks kamen hochmotiviert aus der Kabine. Zwar verfehlte der Duisburger Matt Dzieszyczki das leere Tor kurz nach Beginn des Schlussabschnitts, dann aber hämmerte Ex-Fuchs Jean-Luc Grand-Pierre (46.) den Puck auf der Gegenseite in die Maschen und brachte seinen letzjährigen Arbeitgeber erneut in Rückstand. Wiederum fiel der Treffer im Powerplay. Zwar hatten die Hausherren noch Ausgleichsmöglichkeiten durch Bartek (49.) und Francz (51.), aber in richtiger Gefahr war der Vorsprung dann doch nicht mehr. Zum Abschluss sicherte sich Collins seinen zweiten Scorerpunkt des Abends, als er Craig Johnson in der 56. Minute bediente - erneut im Powerplay. Spätestens da war die Sache gegessen.

Sonntag reisen die Duisburger in den Süden nach Mannheim, während Düsseldorf das zweite Heimspiel im nagelneuen ISS Dome gegen den Deutschen Meister aus Berlin bestreitet.

Stimmen zum Spiel:

Dieter Hegen (Duisburg): "Ich bin relativ zufrieden mit der gezeigten Leistung. Wir haben zwar die ersten 30 Minuten geschlafen, aber dann wurde es besser. Drei Unterzahl-Gegentore lassen natürlich zu denken übrig. Matt Dzieduszyczki hätte seine Chance im letzten Drittel verwerten müssen, dann wäre das Spiel anders verlaufen."

Don Jackson (Düsseldorf): "Schon wieder hat es Dieter Hegen geschafft meine Mannschaft durch eine Auszeit in Verlegenheit zu bringen. Das ist ihm schon in der vergangenen Saison gelungen. Das Powerplay war heute der große Unterschied."
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