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Füchse Duisburg

Füchse gehen gegen Kassel 2:0 in Führung

Dramatisches 5:4 in der Verlängerung

Nach der unerwarteten Heimniederlage im ersten Spiel der Play-Downs hatten die Kassel Huskies heute die Gelegenheit zur Wiedergutmachung bei den Füchsen aus Duisburg. Nach einem zwischenzeitlichen 1:4 Rückstand nach zehn Spielminuten kämpften sich die Huskies im Laufe der Partie zum 4:4 Ausgleich heran und wurden am Ende für ihre Aufholjagd nicht belohnt. Nach 1:36 in der Verlängerung schoss der Duisburger McNeil den entscheidenden Treffer zum 5:4 und die Kasseler verloren somit auch die zweite Begegnung in den Play-Downs.
  Montag, 20.03.2006, 02:10 Uhr


Das Spiel hatte gerade erst begonnen und schon lagen die Huskies nach einem frühen Treffer von Henrich mit 0:1 in Rückstand, 2. Minute. Zwar konnte Harney nach Vorarbeit von Bannister zum 1:1 in der 7. Minute ausgleichen, aber bereits im Gegenzug traf Waginger zum 2:1 und damit zur erneuten Führung der Duisburger. Und wie in der Begegnung am Freitag bauten die Füchse ihren Vorsprung innerhalb von drei Minuten weiter aus. Verteidiger Grand-Pierre markierte das 3:1, woraufhin Huskies-Trainer Richer eine Auszeit nahm, aber nur Sekunden später erhöhte Waginger mit seinem zweiten Tor auf 4:1 im Doppelschlag, 10.Minute. Bis dahin war von den Kasselern nicht viel zu sehen, aber ab dem vierten Tor der Duisburger kamen sie besser ins Spiel und Bertrand nach Zuspiel von Brulé und Hlinka brachte sie mit seinem Treffer zum 2:4 in der 12.Minute wieder heran. "In einem Play-Off-Spiel muss man 60 Minuten kämpfen. Wir waren am Anfang nicht bereit dazu", so ein zerknirschter Husies-Coach Richer nach dem Spiel.

Im zweiten Drittel waren die Kasseler dann das bessere Team, vergaben aber zu viele Chancen und scheiterten immer wieder an Rohde. Lediglich Hlinka nutzte seine Tormöglichkeit im Powerplay in der 23. Minute und erzielte das 3:4 nach Vorarbeit von Ulmer und Bannister. Der Spielaufbau beider Teams wurde auch immer wieder durch Strafzeiten gestört. Die ca. 500 mitgereisten Husky-Anhänger machten sich nun mehr und mehr bemerkbar und unterstützten die Huskies lautstark von den Rängen. Von den Duisburger Rängen war phasenweise gar nichts zu hören.

Während des Schlussabschnitts häuften sich die Fehler auf beiden Seiten und Gage wie auch Rohde standen mehrfach im Mittelpunkt und konnten sich auszeichnen. Die Huskies blieben aber auch jetzt das agilere Team, aber erneut sprang nur ein Tor dabei heraus. Mit dem dritten Treffer in Überzahl der Huskies konnte Ulmer den Spielstand zum 4:4 in der 51.Minute ausgleichen. In der Folgezeit blieb es spannend für die knapp 3.000 Fans. Es sollte in der regulären Spielzeit kein weiteres Tor fallen und so musste man in die Verlängerung.

Zuvor gab es jedoch noch Aufregung auf der Huskies-Bank. Schiedsrichter Schütz schickte Ulmer 25 Sekunden vor dem Ende abseits des Spielgeschehens mit einer Strafe vom Eis. Richer war darüber noch lange nach dem Spiel erbost und zeigte für das fehlende Spielverständnis des Schiedsrichters wenig Verständnis. "Warum muss er sich in den Mittelpunkt stellen? Er soll doch die Spieler entscheiden lassen", so Richer. Ebenso beklagte er, dass der Moerser Schiedsrichter den Huskies gleich 2 mal eine Schwalbe unterstellte. Unsinnige Entscheidungen in anbetracht der Tatsache, dass er in dem einen Fall ja auch das Foul erkannte und ebenso bestrafte. Aber ein erkanntes Foul und eine Schwalbe passen in der gleichen Aktion nun einmal nicht zusammen. Man sollte im nächsten Jahr diese Modestrafe schnell wieder abschaffen, da sonst keine weitere Sportart eine solch unsinnige wie unlogische Strafe ausspricht.

In der Verlängerung hieß es möglichst keine Fehler zu machen, denn wer das erste Tor schießt, hat die Partie gewonnen. Für die Kasseler war es erstmal schwierig, denn sie mussten die Verlängerung in Unterzahl beginnen da Ulmer noch gut 90 Sekunden auf der Strafbank saß. Es waren dann auch die Duisburger, die gleich einen Treffer erzielten, dessen Anerkennung verweigerte allerdings Schiedsrichter Schütz nach Videobeweis. Dieser dauerte mehrere Minuten, aber der Videoschiedsrichter konnte die Scheibe nicht klar identifizieren und so konnte ein möglicher Treffer auch nicht anerkannt werden, 61.Minute. Beim nächsten Schuß der Gastgeber und dem folgenden Tor von McNeil zum 5:4 gab es keine Diskussionen und damit hieß der Verlierer erneut Kassel Huskies.
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18.09.2026 19:07 Uhr

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