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Eisbären Berlin

Hartmut Nickel ist tot

Nach kurzer schwerer Krankheit

Hartmut Nickel.
Hartmut Nickel.
Foto: City-Press.
Hartmut Nickel ist im Alter von 74 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit verstorben. Am 23. September 2016 wurde Hartmut Nickel nach 53 Jahren in Diensten der Eisbären Berlin bzw. dem SC Dynamo Berlin mit einer großen Zeremonie in den Ruhestand verabschiedet. Ihm zu Ehren hängt ein Banner mit seinem Namen unter dem Dach der Mercedes-Benz Arena Berlin.

Nickel ist Mitglied der Eishockey-Hall of Fame Deutschlands.

Hartmut Nickel wurde am 16. November 1944 in Weißwasser geboren und erlernte dort das Eishockey-ABC. 19-jährig kam er 1963 nach Berlin, feierte mit dem SC Dynamo 1966 den ersten Meistertitel und blieb für 14 weitere als Spieler und Co-Trainer im Club.

In gleicher Funktion war er bis 1988 auch in der DDR-Nationalmannschaft tätig, ehe er zum Cheftrainer im Club aufstieg. Er war der erste Cheftrainer des EHC Dynamo Berlin nach der Aufnahme in die Bundesliga und führte den Club nach dem Abstieg 1992 direkt wieder in die 1. Bundesliga.

Zwischen 1993 und 1996 verbrachte er seine einzigen drei Jahre außerhalb der Eisbären-Organisation beim EC Hannover am Pferdeturm. Ab 1996 war Nickel dann wieder als Co-Trainer zurück in Berlin. Mit den Cheftrainern Peter John Lee, Pierre Pagé und Don Jackson feierte er Ende der 1990er Jahre bis zum Jahr 2013 große Erfolge mit den Eisbären. Es begann mit der Vizemeisterschaft 1998 und dem dritten Platz in der European Hockey League im Jahr darauf, setzte sich mit den ersten beiden DEL-Titeln 2005 und 2006 fort, ging über den Gewinn der European Trophy 2010 bis hin zum derzeit letzten Eisbären-Meistertitel 2013.

"Hartmut Nickel hat die Eisbären Berlin geprägt, wie kein anderer Spieler oder Trainer in der Clubgeschichte", sagt Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee. "Kein Zweiter verkörperte die Vergangenheit und die Gegenwart des Clubs so wie er. Sein Wirken wird immer ein Teil unserer DNA sein. Die Eisbären Berlin verlieren mit Hartmut Nickel einen großen Eishockeyfachmann, ein Vorbild, aber vor allem einen warmherzigen Menschen und Freund. Hartmut war Papa Eisbär und wird es für uns immer bleiben."
Stand: 28.06.2019, 20:16 Uhr
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Gast
19.06.2026 00:32 Uhr


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Kommentare (1)
28.06.2019, 23:07 Uhr
Ikke
Oh man. Erst Chris Lee und jetzt Papa Bär. Das ist wirklich traurig.
Bewerten:17 



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