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Nürnberg Ice Tigers 06.01.2008, 16:38

Ice Tigers erteilen geschwächten Eisbären Lehrstunde

Nürnberg schlägt indisponierte Berliner mit 8:3

Ein Eishockey-Fest erlebten die 6.744 Zuschauer in der Arena Nürnberger Versicherung am Drei-König-Sonntag gegen den Tabellenführer Berlin. Die Eisbären, die ohne sechs Stammspieler in der fränkischen Eishockeymetropole antreten mussten, vermochten nichts gegen die sehr offensiv ausgerichteten Ice Tigers auszurichten.

Bereits zum Spielbeginn erlebte Berlins Goalie Youri Ziffzer schwarze Minuten. In der 6. Minute traf zunächst Björn Barta aus spitzem Winkel im gerade auslaufenden Powerplay zum 1:0 für die Hausherren. Lediglich 44 Sekunden später erhöhte Savage schon zum 2:0, nachdem Eisbären-Verteidiger Hördler einen leichtsinnigen Fehlpass gespielt hatte. Auch dem 3:0 von Periard in der 8. Minute ging ein Berliner Fehlpass voraus - Beaufait ermöglichte dem Nürnberger Periard den Abschluss. Nach der kalten Dusche meldeten sich die Gäste aber zunächst begünstigt durch Überzahlsituationen zurück: Sven Felski zog aus ungewohnter Position an der blauen Linie einfach mal ab und erwischte Nürnbergs Keeper Kotschnew "blind" zum Anschlusstreffer (9.). Und noch im ersten Durchgang bekamen die begeisterten Zuschauer weitere Treffer zusehen! Eisbären-Topscorer Walker fälschte einen Schuss von Roach in der 10. Minute immer noch in Überzahl gekonnt zum 2:3 aus Berliner Sicht ab. Aber auch die Hausherren trafen vor der Sirene nochmal - und zwar ebenfalls im Powerplay. Savage besorgte das 4:2 für die Nürnberger in der 13. Minute.

Im Mittelabschnitt beruhigte sich das schnelle, aber zuweilen auch etwas zerfahrene Spiel zunächst. Nachdem sich die Gäste zunächst etwas größere Spielanteile erarbeiteten, bekamen die Ice Tigers gegen Ende des Mitteldrittels wieder deutliches Oberwasser, weil auch die Kräfte der Berliner langsam schwanden. In der 37. Minute durfte Nürnbergs Björn Barta dann nicht nur das 5:2, sondern auch seinen zweiten Tages-Treffer bejubeln. Kollege Leeb besorgte in der 39. Minute mit dem 6:2 die faktische Entscheidung. Trotz der bekannten Offensivqualitäten der Eisbären glaubte nach der zweiten Sirene eigentlich niemand mehr an ein Comeback der Hauptstädter.

Es wurde stattdessen noch eine richtige Packung für den Meister von 2005 und 2006 - erteilt durch den Vizemeister 2007. Bereits 32 Sekunden nach Wiederbeginn traf Spylo für die Ice Tigers zum 7:2. Leeb besorgte in der 48. Minute das 8:2 gegen den entnervten und oft allein gelassenen Berliner Torsteher Ziffzer. Immerhin kam in der 55. Minute nach schöner Vorarbeit von Mulock noch ein Lebenszeichen der Gäste, für das Mark Beaufait verantwortlich zeichnete. Unter dem Strich blieb ein erschreckend schwacher Gast aus der Hauptstadt. Die nicht vorhandene Abwehrleistung der Berliner und das ideenlose Offensivspiel sind allein mit den personellen Ausfällen nicht zu erklären. Berlin blieb in Nürnberg auch im dritten Versuch 2008 sieglos. Die Nürnberger dagegen durften sich von ihrem Publikum zu recht feiern lassen, denn die Franken boten den fast 7.000 Fans rundum eine ansprechende Leistung.
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