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Straubing Tigers 04.12.2018, 20:13

Jeremy Williams - König der Tiger

Interview mit dem 34-jährigen Kanadier


Jeremy Williams.
Jeremy Williams.
Foto: City Press.

Interview Im dritten Jahr schnürt Jeremy Williams jetzt seine Schlittschuhe mit großem Erfolg für die Straubing Tigers. Am Wochenende unterhielt sich Ivo Jaschick mit dem 34-jährigen Kanadier.

Gratulation zu dem Overtime-Sieg über die Panther! Sie haben dem Torschützen Stefan Loibl zum entscheidenden 2:1 eine perfekte Vorlage gegeben. 

Es war ein Derby und solche haben immer einen eigenen Charakter, sind etwas ganz Besonderes! Die Fans waren wieder einmal extra laut und es waren auch viele Fans aus Augsburg hier! Diese Spiele sind eigentlich für die Zuschauer immer schön anzusehen und bringen auch immer Spannung mit. Heute war es nicht anders!

Sie sind in Regina geboren und haben auch dort das Eishockeyspiel erlernt?

Ja, ich wurde in Regina geboren, bin aber in einem kleinen Dorf (Glenavon - ca. 200 Einwohner) nicht weit entfernt aufgewachsen. Dort habe ich auch meine ersten Erfahrungen mit dem Eis gesammelt. Weil es halt so ein kleiner Ort war, hatte ich auch immer die Gelegenheit aufs Eis zu gehen, wenn ich wollte! Ich denke, dass mir das geholfen hat, meine Fähigkeiten zu schulen! Und das ist es auch, warum ich es hier in Straubing so liebe -es herrscht hier auch so eine Kleinstadt-Atmosphäre, wo jeder jeden kennt und sich um den anderen kümmert!

Sie haben auch drei Jahre in der WHL (Western Hockey League) gespielt?

Ja, ich habe drei Spielzeiten bei den Swift Current Broncos verbracht. Es waren drei tolle Jahre dort -die Mannschaft und Organisation waren großartig, ich mochte die Menschen dort! Alles passte - ich hätte mir damals nichts Besseres wünschen können.

Was können Sie über die WHL sagen?

Die WHL gehört zur CHL (Canadian Hockey League), die aus drei Juniorenligen besteht - der QMJHL (Quebec Major Junior Hockey League), der OHL (Ontario Hockey League) und eben der WHL. Am Ende der Saison spielen die Meister der drei Ligen, sowie der Gastgeber des Turniers (Memorial Cup), den kanadischen Junioren-Champion aus. Heutzutage machen immer mehr Spieler ihren Weg über das College, während ich denke, dass für meine Entwicklung die WHL genau das Richtige war und ich so den Schritt zum Profi meistern konnte. Sie hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin! Ich kann mich noch dran erinnern, gegen Spieler wie Dion Phaneuf und Justin Mapletoft von den Red Deer Rebels gespielt zu haben. Es war eine tolle Zeit, die ich nicht missen möchte!

Wer war ihr Kindheitsidol?

Einen Spieler, den ich besonders gerne spielen sah, war Doug Gilmour mit der "93"! Er war kein allzu größer, offensiver Stürmer und ich war so glücklich ihn einige Male während meiner Zeit in Toronto zu treffen und einige Sachen zu unternehmen. Dann wurde aber auch Mats Sundin ein Faktor für mich, als ich etwas älter und er der Mann bei den Leafs mit dem "C" auf der Brust war.

Es sieht so aus, als seien die Toronto Maple Leafs von Anfang an Ihr Team gewesen?

Ja, ich war ein Leafs Fan von meiner ersten Stunde an! Jede Gelegenheit nahm ich wahr, um meine Idole zu sehen. Als ich dann von "meinen" Leafs gedraftet wurde, ging ein Traum in Erfüllung. Ich habe während meiner WHL Zeit bei den Broncos mit (Ben) Ondrus zusammengespielt. Später kamen wir bei den Toronto Marlies wieder zusammen. Danach war er auch mal hier in der DEL bei den Krefeld Pinguinen aktiv.

Sie haben nahezu einen Skorerpunkt pro Spiel erzielt - 24 Spiele, 23 Punkte (11 T,12 V). Was mögen Sie mehr - Vorlagen geben oder selber vollstrecken?

Ich liebe das Gefühl Tore zu schießen! Es ist wie ein Rausch, wenn der Puck im Netz einschlägt. Aber jeder Eishockeyspieler wird bestätigen, dass es sich am besten anfühlt, wenn das eigene Team gewinnt. Solange wir gewinnen, ist es total egal, wer die Tore schießt - und alle sind zufrieden und glücklich!

Sie haben in der WHL, der AHL und der NHL gespielt, aber auch einige Jahre in Europa - jetzt das dritte Jahr in Straubing -können Sie einen Vergleich aufstellen?

Ich denke, dass das größere Spielfeld hier in Europa eine größere Offensivkraft ermöglicht. Und dadurch, dass das europäische Eishockey auch viele nordamerikanische Spieler und Trainer hat, sind die Strukturen doch ziemlich ähnlich. Hier haben wir eine gesunde Mischung - beide haben aber ihre Vorteile! Auf dem kleineren Eis bin ich schneller in der Torzone, während ich hier etwas mehr Zeit habe und mehr schlittschuhläuferischen Fähigkeiten abverlangt werden. Aber ich habe lange nicht mehr auf der kleineren Fläche gespielt!

Wie sehen Ihre Ziele hier in Straubing aus?

Ich möchte mit den Tigers die Meisterschaft gewinnen! Ich möchte dazu beitragen, dass wir jedes Spiel gewinnen! Ich möchte vor allen Dingen die Menschen hier durch meine Auftritte, meinen Einsatz, mein Spiel dazu veranlassen, auch in mir ein Vorbild zu sehen, genauso, wie ich es in meiner Kindheit hatte. Ich denke, dass wir hier in Straubing einige Schritte in die richtige Richtung getan haben. Und sollten wir so spielen, wie wir es können, ist nichts unmöglich und wir sind schwer zu schlagen!

Vielen Dank!


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Gast
10.12.2018 12:43 Uhr


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