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Iserlohn Roosters

Kapitän verlängert vorzeitig

Michael Wolf bleibt bis 2015 in Iserlohn

Die Iserlohn Roosters haben den Vertrag mit Mannschaftskapitän Michael Wolf vorzeitig um drei weitere Jahre verlängert. Der 30 Jahre alte Füssener, der ohnehin noch bis 2012 unter Vertrag stand, wird so bis zum Ende der Saison 2014/15 am Seilersee bleiben. „Ich bin sehr stolz darauf, dass es unserem kleinen Club gelungen ist, einen so herausragenden Spieler wie Michael Wolf langfristig zu binden“, so Wolfgang Brück, geschäftsführender Gesellschafter der Iserlohn Roosters.

"Wir haben die wirtschaftlich schwierigen Tage gut überstanden und werden unseren Weg unbeirrbar weiter gehen. Dieser Tag ist Beweis dafür, dass die Roosters ihren Worten auch Taten folgen lassen. Wir wollen uns als Play-Off-Team in der Liga etablieren – auf unsere Weise“, so Brück weiter.

Roosters-Manager Karsten Mende entdeckte Michael Wolf in der Saison 2003-2004 bei den Steelers aus Bietigheim-Bissingen, beobachtete ihn ein Jahr später bei den Moskitos Essen in der zweiten Bundesliga und holte ihn 2005 an den Seilersee. Unter Cheftrainer Doug Mason machte Wolf seine ersten Schritte zum DEL-Stammspieler und entwickelte sich nach Aussage des ehemaligen deutschen Bundestrainers Uwe Krupp zum Besten in Deutschland spielenden Stürmer. In sechs Spielzeiten am Seilersee schoss Wolf 171 Tore, wurde zweimal DEL-Torschützenkönig, einmal Deutschlands Eishockeyspieler des Jahres, zweimal bester Außenstürmer der Liga. Auch Wolfs Nationalmannschaftskarriere steht seiner Bedeutung für die Roosters in der DEL in nichts nach. Seit 2007 gilt Wolf als fester Bestandteil der DEB-Auswahl und ist mittlerweile Kapitän. Bei den letzten Weltmeisterschaften in der Slowakei absolvierte Wolf sein 100. Länderspiel.

„Die Roosters sind meine sportliche Heimat, ich identifiziere mich mit diesem Verein und seinen Fans“, so Wolf. "Ich habe bei meiner letzten Vertragsverlängerung gesagt, dass ich an das Konzept der Roosters glaube und den Weg mitgehen möchte, daran hat sich nichts geändert. Ich kann mir vorstellen, in Iserlohn meine Karriere zu beenden, vielleicht aber werde ich auch weiterspielen – diese Entscheidung ist nicht getroffen und wird so schnell auch nicht getroffen werden.“

Auch Cheftrainer Doug Mason weiß um die Bedeutung Wolfs für den weiteren sportlichen Weg der Roosters. „Was kann ich über Michael Wolf sagen – er ist menschlich und sportlich eine herausragende Persönlichkeit.“
Stand: 06.06.2011, 11:37 Uhr
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Gast
15.07.2026 03:19 Uhr

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Kommentare (5)
07.06.2011, 00:15 Uhr
Sir Toby (Gast)
Titel holt er sich doch immer mal wieder bei den Awards! Macht einen in einer Mannschaftssportart ein Meistertitel denn zu einem besseren Spieler? Ich finde es gut, wenn im Eishockey Spieler langfristig ihrem Verein treu bleiben, auch wenn bei anderen Clubs die Trauben höher hängen könnten. Identifi...
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06.06.2011, 22:29 Uhr
Mario (Gast)
Gut für Iserlohn. Schade Michael Du kannst da keinen Titel holen, den hast Du Dir aber verdient.
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06.06.2011, 15:41 Uhr
Freezy (Gast)
@Daph: es gibt keine schönere Anerkennung als Neid
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06.06.2011, 14:57 Uhr
Daph (Gast)
...offensichtlich nicht! Was für eine Zukunft hat Wolf bei den Roosters? Der Club ist einfach zu schwach und da kann so ein Ausnahmespieler nichts ausrichten. Die Statistik spricht hier seine Sprache; in den letzten Jahren war Iserlohn nur selten ein Gast in den Play Offs (1 x). Aber, wenn er sich d...
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06.06.2011, 12:34 Uhr
Moe
Prima, dass es noch Spieler gibt, den es wichtig ist für welchen Club sie spielen.
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